Bagger- und Erdarbeiten

  1. Sammel-Checkliste

    • Humus und (richtiges) Hinterfüllmaterial ist wertvoll. Ist Lagerplatz dafür vorhanden?
    • Kennen Sie / Ihr Architekt die zu erwartenden Bodenverhältnisse? Im Zweifelsfall ein Bodengutachten erstellen lassen.
    • Ist mit Grundwasser in der Baugrube zu rechnen? Dies hat weitreichende Auswirkungen, nicht nur für den Bauzustand, sondern auch für die Art der Ausführung Ihres Kellers (wasserdichte Wanne etc.)
    • Ist mit Hangwasser zu rechnen?
    • Ist eine Dränage erforderlich? Achten Sie auf richtigen Einbau (Gefälle, Hinterfüllung etc.) Unbedingt durch einen Fachmann überprüfen lassen! Bauschäden infolge Wasser sind sehr sehr häufig.
    • Ist die Baugrubensohle tragfähig?
    • Ist eine kapillarbrechende Kiesschicht erforderlich?
    • Muß eine PE-Folie eingebaut werden?
    • Ist eine Sauberkeitsschicht erforderlich?
    • Muß die Baugrubensohle gerüttelt/verdichtet werden, weil z.B. der Bagger Boden gelockert hat oder ein Bodenaustausch erfolgt ist?
    • Sind die Grundleitungen (Abwasser, Wasser, Gas, Strom etc.) gelegt?
    • Achten Sie beim Abwasser auf das richtige Gefälle und darauf, dass sich durch die Auflast keine Senken ergeben können.
    • Müssen die Grundleitungen vor dem Betonieren von einer Behörde abgenommen werden?
    • Ist der Fundament-Erder als geschlossener Ring eingelegt und steht die Anschlußfahne (z.B. im Hausanschlußraum) ca. 50 cm über den fertigen Kellerboden heraus?
    • Ist das Hinterfüllmaterial geeignet und nicht zu naß?
    • ...
    • ...
    • ...
  2. Fundamenterder bei Perimeterdämmung

    Ist der Fundamenterder bei vollständiger Isolierung der Sohlplatte (Perimeterdämmung) unterhalb der Sauberkeitsschicht?

    Name:

    • Ralf Kölling
  3. Liegt der Fundamenterder unter der PE-Folie?

    Als ersatz für eine Sauberkeitsschicht aus Beton wird viefach eine mehrlagige PE-Folie oder ähnliches eingebaut.Dann folgt der Einbau der Bodenplattenbewehrung und dann darauf der Fundamenterder.

    Name:

    • Welschbillig Robert
  4. Geländeaufnahme des Bestandsgeländes

    Gibt es eine Geländeaufnahme des Bestandsgeländes? Falls nicht vorhanden kann das Gelände beim Auspflocken der Baugrube mit aufgenommen werden. Der Zustand nach dem Erdaushub wird dann beim Einschneiden des Schnurgerüstes vermessen. Der Geometer kann nun ohne großen zusätzlichen Aufwand eine Erdmassenberechnung durchführen. So sind Sie vor Überraschungen sicher.

  5. Ist eine tragfähige Baustraße vorhanden, die nach Beseitigung keine Bodenschäden hinterläßt?

    In der Regel wird vor Beginn der Maßnhme eine baustraße angelegt, damit eine reibunglose an - und Ablieferung der baustelle erfolgen kann. Ebenso werden sämtliche Erdarbeite darüber abgewickelt. Eine konventionelle Baustraße bedeutet immer, durch die Wahl der Untergrundbefestigung, einen Eingriff in das Bodengefüge. Die Folgeschäden sind auf Dauer Staunässen sauerer Boden und hohe Rückbaukosten. Mit einem mobilen System läßt sich das verhindern, und zusätzlich erheblich Kosten sparen.

  6. Baumschutzsatzun

    Zum Grundstück ist zu prüfen, ob nach der kommunalen Baumschutzsatzung eine Anzeige oder Genehmigung zum Baumfällen erforderlich ist.

    Name:

    • Niebes, Winfried