Maurerwerksarbeiten

  1. Sammel-Checkliste

    • Überprüfen Sie, ob das richtige Material verwendet wird (z.B. Leichtmörtel für das Außenmauerwerk).
    • Stellen Sie sicher, dass Hochlochsteine nicht als "Langlochsteine" verarbeitet werden. Sie erkennen dies daran, dass die Lochstruktur nicht vertikal und dadurch für Sie unsichtbar, sondern horizontal und dadurch für Sie sichtbar (Röhrenstruktur) verläuft.
    • Bei schlampiger Mauerung können Sie durch die Fugen sehen - u.U. sogar "eine Zeitung lesen".
    • Achten Sie auf darauf, dass das Mauerwerk im Verbund gemauert wird, d.h. die Stoßfugen sind jeweils versetzt zueinander.
    • Bei Kellermauerwerk und Außenmauerwerk auf der Kellerdecke auf eine horizontale Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit achten.
    • Sind alle Öffnungen (Türen, Fenster etc.) eingebaut?
    • Prüfen Sie alle Höhen- und Längenmaße, Tür- und Fenstergrößen, Brüstungs- und Sturzhöhen
    • Achten Sie beim Einbau von Zwischenwänden darauf, dass eine gute Verzahnung mit den Tragwänden vorhanden ist.
    • Achten Sie bei Haustrennwänden (z.B. bei einem Doppel- oder Reihenhaus) darauf, dass die Wände schalltechnisch voneinander getrennt sind. Es darf keine Deckenplatte durchgehen. Zwischen den Wänden sollte eine ca. 3 cm dicke Weichfaserplatte angebracht werden.
    • Werden Bauteile aus Holz ins Mauerwerk eingebunden, so achten Sie darauf, dass das Holz "luftumspült" eingebaut wird - ca. 2-3 cm Abstand vom angrenzenden Mauerwerk.
    • Achten Sie bei gemauerten Fensterbrüstungen, dass diese sauber mit dem angerenzenden Mauerwerk verzahnen, sonst besteht eine große Rißgefahr.
    • Bei Frost darf kein Mauerwerk im Freien hergestellt werden.
    • Es dürfen keine gefrorenen Baustoffe verwendet werden.
    • Frisches Mauerwerk ist gegen Frost und Schnee zu schützen.
    • Auf gefrorenen Untergrund darf nicht gemauert werden.
    • Stark saugende und sehr trockene Steine müssen vor der Verarbeitung genäßt werden.
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  2. Für Maurerarbeiten Statik/Bewehrungspläne vorgeben/vereinbaren

    Bei Auftragsvergabe an Maurerunternehmen sollte neben den üblichen Vorgaben "fachmännisch ""nach geltender DINA "etc., immer auch schriftlich vereinbart werden, dass der Maurer seine Leistung/en wie von der für das Bauwerk erstellten Statik vorgeschrieben erbringt und Bewehrungen gem. der Bewehrungspläne einbringt.

    Name:

    • Bernd Wagner
  3. Ist auf der letzten Steinschicht unter der Decke eine Pappe aufgelegtgt

    Auf der letzten Steinschicht unter der Decke sollte eine Pappe aufgebracht werden. Damit verhindert man, das Frischbeton sich mit dem Mauerwerk verbindet und bei Schwinden der Decke Risse im Mauerwerk entstehen.

    Name:

    • Manuel Santos