Anscheinend hast du ...06.06.08
bei Waschmaschine und Spülmaschine die neuesten Modelle, die entsprechende Zuläufe für Warmwasser haben...aber warum hat dein fast nagelneues Haus einen Verbrauch von 60 kwh/m²...da wäre weniger machbar gewesen wenn die 11000 euro an entsprechender Stelle eingesetzt worden wär....
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"Was ich nicht selbst mache, habe ich nicht unter Kontrolle, ...weiß nicht ob das Geld ankommt, ...das Gerät gepflegt wird" sind alles Pseudo-Argumente....
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Selbst wenn 10% für Verwaltung draufginge und 20% der Anlagen verloren gingen ....der Rest wird gepflegt und die Effektivität in jeder Hinsicht liegt um ein Vielfaches höher... http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550215,00.html
gruss
Name: Bernhard FurchE-Mail-Adresse anzeigen
Ja, die Spülmaschine ist so neu, bei Waschmaschinen ...06.06.08
Ja, die Spülmaschine ist so neu, bei Waschmaschinen bringt Dir neu auch nichts, du brauchst auf jeden Fall ein Vorschaltgerät, denn es gibt nur eine einzige Waschmaschine mit Warmwasserzulauf auf dem Markt. Und die ist soviel teurer als vergleichbare ohne WW, dass Du zwei Vorschaltgeräte von dem Preisunterschied kaufen könntest.
Tja, das Haus - hinterher (oder als Außenstehender!) ist man immer schlauer. Wir haben den Bauwerkvertrag 2005 abgeschlossen - da schien uns schon ein normales Niedrigenergiehaus sehr erstrebenswert. An dem Haus ist aber ohnehin soviel auszusetzen, dass wir mit dem Bauträger schon länger im Clinch liegen ... das Thema möchte ich hier nicht auch noch aufrollen.
Der Rat - hättet Ihr mit Euren 11.000 € doch was Besseres angefangen - ist in Unkenntnis der Sachlage zumindest unangebracht. Abgesehen davon ist der Verbrauch doch für ein Niedrigenergiehaus wohl absolut durchschnittlich? Es ist ja kein Passivhaus oder so.
Und die Pseudo-Argumente - nee, nee. Ich sehe das auch so - dafür hat man doch schon zu viele Geschichten von angeblich "gemeinnützigen" Organisationen gehört - da hat man einfach von Ferne keine Gewähr und keine Kontrolle. Ich hab' da überhaupt kein Vertrauen mehr. Darauf zu schwören, halte ich fast für ein wenig naiv.
Ganz abgesehen davon bleibe ich immer noch dabei, dass JEDER in seinem eigenen Haushalt Maßnahmen ergreifen sollte - und wenn sie noch so klein sind. Das - wegen "Unrentabilität" - nicht zu tun, aber sein Gewissen mit Spenden nach Burkina Faso zu beruhigen, ist m. E. nicht der Weg. Ich finde, man fängt erstmal bei sich selber an. So gut es geht. Und wenn unser Haus nun mal nicht sooo super in den Verbrauchswerten ist, ist das doch erst recht ein Grund, das, was möglich ist, nachzubessern.
Name: Stefanie
@Kinzigkofer: Nein,06.06.08
ihr kleiner Fusstapfen ist Unsinn, da das Erdöl auf jeden Fall verbrannt wird, solange es sich einfach fördern lässt. Auch das ist natürlich ein Blödsinn erster Güte, nur haben wir beide keinen Einfluss daraur. Wenn es nicht von ihnen verbrannnt wird, dann von jemand anderem. Sinn würde ihr Argument nur machen, wenn es ungefördert bliebe. Ihr nettes Beispiel der "Biogasanlage in Bukina Faso" bringt den Leuten vor Ort was. Erstmal Gas, dann brauchen sie ihre Wälder nicht für Feuerholz abschlagen, dann bringt es auch KnowHow und ist damit auf auch ein Schritt "raus aus der Steinzeit". Es gibt genug NGOs, denen man sein Geld anvertrauen kann und die damit deutlich mehr für eine sinnvolle Entwicklung dieser Welt tun, als wir mit unseren Solarkochern auf dem Dach.
PS: Ich freue mich (einerseits) auf das Ende des billigen Öls, weil dann endlich wirklich gute Methoden der Energiegewinnung eine Chance auf dem Markt haben. Wir in D als dem Maschinen- und Anlagenbauer ElDorado sollten da gut verdienen können - und das noch mit gutem Gewissen. Auch hohe Transportkosten werden dann verhindern, dass jeder Unsinn dreimal um die Welt gekarrt wird, bevor er bei uns nach kurzem Gebrauch auf dem Müll landet, so das lokale Anbieter wieder eine Chance haben (z.B. Landwirtschaft) usw.
Name: Bernhard KunerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://home.arcor.de/bkuner
Meine Meinung dazu06.06.08
"Unsinn, da das Erdöl auf jeden Fall verbrannt wird, solange es sich einfach fördern lässt" - Richtig, Erdöl wird knapp, also brauchen, solange es noch hat.
Die Rechnung, wonach sich keine Investition lohnt, wenn sie sich nicht in längstens 15 Jahren amortisiert, mag kaufmännisch richtig sein. Sie führt aber dazu, dass nachhaltige Nutzung der Umweltressourcen nie rentabel sein wird, solange es noch etwas zu plündern gibt. Und den Energieaufwand für Heizen, Kochen usw. sollte man nachhaltig decken können, genauso wie man die laufenden Ausgaben für Lebensmittel, Miete usw. aus dem laufenden Einkommen decken können sollte, sonst lebt man eben über seine Verhältnisse. Die Erkenntnis kommt aber erst, wenn das Vermögen verprasst ist ...
Ich hab auch eine Solaranlage auf dem Dach, die arbeitet seit 7 Jahren, und ich freue mich immer noch, wenn sie warmes Wasser bereitet. Ob sie wirtschaftlich im Sinne obiger Überlegungen ist oder nicht, ist mit wurscht. Ich hab auch noch nie ausgerechnet, wieviel Geld ich damit eingespart oder verschleudert habe. Ich fühle mich auch nicht als Retter der Menschheit. Ich finde es einfach nur doof, Energie zu kaufen, um Wasser zu erwärmen, wenn zur gleichen Zeit die Sonne so aufs Dach brennt, dass man die Ziegel kaum anfassen kann. Wenn ich konsequent wirtschaftlich denke, könnte ich es mir nicht leisten, mal ein Buch zu lesen (jede Stunde Lesen aus Vergnügen sind 30 Euro entgangenes Einkommen), ein Taxi statt eigenes Auto wäre wahrscheinlich auch billiger, und der Garten ist eine reine Devisenvernichtungsanlage (von den Kindern ganz zu schweigen).
Ach ja, vor 20 Jahren galt aus ebendiesen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen "rational denkender" Menschen jede Dämmung über 4 cm Dicke hinaus als weggeworfenes Geld.
Name: Jens Paulsen
Danke07.06.08
@ Jens Paulsen: Sehe ich genauso.
Meine Frage nach den ungefähren Montagekosten einer Anlage ist ja nun leider mitnichten beantwortet worden. Obwohl ich hier die grundsätzliche Anschaffung einer Solaranlage eigentlich nicht zur Diskussion stellen wollte, fand ich aber die Beiträge dazu sehr interessant. Erfreulich fand ich, zu spüren, dass es doch etliche Menschen gibt, die das Ganze so sehen wie wir.
Es zeigt sich deutlich, dass es einfach eine Frage der Prioritäten ist: Wem es um möglichst schnelle Amortisation und um finanzielle Einsparungen beim Energiekauf geht, für den lohnt sich der Kauf wohl eher nicht. Wem es jedoch um die Einsparung umweltschädlich erzeugter Kilowattsunden geht, für den lohnt sich jeder in den Kauf investierte Cent.
Was mich mal interessieren würde, ist folgendes: Bei den ganzen Herren hier im Forum, die heftige Kosten-Nutzen-Rechnungen aufstellen und damit der Anschaffung einer Solaranlage die rote Karte zeigen, weil es (im Idealfall!!) auf Plus/Minus Null hinausläuft, wüsste ich gerne mal, wieviele davon selber (oder eher noch ihre Gattinnen)fröhlich jeden Tag ganz alleine in einem dieser Riesen-Landrover-/ Jeep-Verschnitte zum Shoppen fahren. Da KÖNNEN die Herren ihre beliebte Rendite-Rechnung nicht gemacht haben - sonst gäbe es diese Autos nicht!
In diesen Köpfen hat einfach Energiesparen keine Priorität - und "Lohnt sich nicht" ist nur ein billiges Argument für etwas, was man ohnehin nicht will.
Name: Stefanie
Zu schnell07.06.08
und im Regelfall wird 1x die Woche eingekauft. Nur bei 4 Kindern brauchts halt dann doch etwas mehr und damit ein Auto.
und es ist "Nur" ein alter VW-Bus. Gerne hätte ich Privat einen Unimog. Aber dafür fehlt das Geld (und zum Einkaufen ist der eh nicht).
Und ich hab auch nie gesagt, dass ich mir die Kosten/Nutzen-Rechnung bis in letzten Cent gerechnet hatte.
Ist einfach so, wenn man Baut ist das Geld knapp. Und entweder Solar und bilige Öl/Gasheizung (zumindest damals war das so). Oder damals dann die relativ teuere Pelletsheizung und damit war auch kein Geld mehr für Solar da. Aber da Pellets ja immerhin nachwachsende Rohstoffe sind, habe ich damit wenigstens etwas für die Umwelt getan.
Name: kho
..... womit ja klar ist,07.06.08
dass sich mit Ihnen beiden die Falschen angesprochen fühlen ... Diejenigen, auf die meine Frage zutrifft, werden sich aber wohl eher nicht melden ;o)
Name: Stefanie