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Außenwände und Fassaden

Grenzbebauung Garage - Wie hinter Zaun verputzen/wetterfest machen?

Hallo,
wir haben eine Garage (natürlich genehmigt) aus Porenbeton als Grenzgarage errichtet. Unser Nachbar hatte bereits vorher eine besondere Art Stabmattenzaun (1,20 m Höhe) auch an der Längsseite der Garage entlang errichtet.
Bislang waren wir immer davon ausgegangen - und das war mit dem Nachbarn auch so locker vorbesprochen, dass der Zaun abgebaut wird, wenn die Garage verputzt wird.
Nun sollte die Garage (unbeheizt, keine Verbindung zum Haus) verputzt werden. Unser Nachbar stellt nun schriftlich Bedingungen zum Abbau des Zaunes, die das ganze sehr, sehr teuer machen (Urspr. Firma (ca. 200 km entfernt ansassig) soll wg. Gewährleistung Zaun ab- und aufbauen und vorher schauen, ob der Platz für einen Wiederaufbau nach Putz auch ausreicht etc...).
Den Rückbau des Zaunes auf Länge der Garage steht für den Nachbarn übrigens völlig außer Frage; ebenso möchten wir nicht die Stimmung durch Paragraphenreiterei völlig vermiesen; mögliche Kompromisse sind bereits im Sande verlaufen...
Für uns stellt sich jetzt die Frage, ob es noch eine andere Möglichkeit gibt hinter dem Zaun eine vernünftige Wandabdichtung der Garagenwand quasi als "Putzersatz" hinzubekommen, die den Zaunabbau vermeidet.
Unsere Idee wäre zum Beispiel bis zu einer Höhe von 1,2 Meter geeignete Platten zu kleben und dann oberhalb des Zaunes - vielleicht von einer Tropfleiste noch unterbrochen - ganz normal zu putzen. Zwischen Garagenwand und Zaun sind ca. 7 cm Platz, so dass man solche Platten bestimmt dazwischen schieben könnte. Die Platten sollten etwa Putzstärke haben.
Ach, ja: Die Wand ist keine Wetterseite und wird auch über kurz oder lang von Nachbars Hecke größtenteils verdeckt, also keine großen optischen Ansprüche an die Lösung, außer dass Sie weiß wie der Putz sein sollte.
Was meinen die Experten?
Vielen Dank im Voraus.

Name:

  • G. Trost
  1. Keine Möglichkeit? Fassadenplatten, Wedi etc.

    Hallo,
    hat keiner der Experten eine Idee, wie man dieses Problem bewältigen kann?.
    Meine Vorstellung ging in Richtung Wedi-Platte, Fassadenplatten ö.ä., ggf. auch gestrichenes Holz, die ohne Lattung direkt auf den Stein geklebt/geschraubt werden, nachdem Sie vorher irgendwie weiß (Putz/Farbe etc.) beschichtet werden. Die Stöße muss man dann irgendwie dicht bekommen.
    Es gibt dafür bestimmt keine Standardlösung, aber vielleicht eine die funktioniert für eine unbeheizte Garage.
    Viele Grüße
    G. Trost

  2. einfach so lassen. Wenn die Hecke vor der ...

    einfach so lassen. Wenn die Hecke vor der Mauer wächst, ist die eh ratz fatz veralgt/-moost. Das Mauerwerk nimmt dadurch keinen Schaden, und wenn der Nachbar erstmal auf die beschxxxxne Wand (Algenbildung, Moos) gucken muss, baut er den Zaun vielleicht von alleine zurück. Nehme an das ist nicht die Antwort die Sie haben wollten. Wedi- oder Perlconboardplatten machen auch keinen Sinn. Ist nicht schöner als MW (auch nur "Putzträgerplatten"), teuer,...? Und wie wollen Sie die befestigen, wenn Sie gar nicht an den unteren Bereich herankonmmen? Die einzigen Möglichkeiten:
    1. putzen bis auf Zaunhöhe (Abschlussprofil)
    2. irgendwelche "fertigen" Platten (z.B. Metallplatten) anbringen (bleibt das Problem der Befestigung)
    3. teuer bezahlen für den Zaunab- und Aufbau
    4. gar nix machen (würde ich vorziehen)
    MfG:

  3. Garnix machen ist schön,

    hallo miteinander,
    kostet nix und macht keine Arbeit.:-)
    Wenn dann doch mehr als nix - wie wäre es mit einer Stülpschalung auch Nordwandprofil genannt aus Lärche. Die muß nicht weiter behandelt werden sondern kann roh bleiben.
    Grüße

  4. Überlegungen für mehr als nix....

    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten.
    Meine Idee geht dain, eine "Platte" schon fertig zu beschichten und Sie dann - mit Kleber versehen - hinter dem Zaun in dem 7 cm Spalt runter zu bringen und dann dort anzubringen. Ein Stabmattenzaun hat so große Lücken, dass man dort noch etwas anpressen kann aber eben nicht putzen. Dann müsste man sich nur um die Stöße kümmern. Alternativ kann auch durch die Lücken des Zaunes etwas angesschraubt werden. Es sollte eben genauso "dick" im Aufbau wie ein Putz sein, sonst bin über der Grenze.
    Nix zu machen gefällt mir tatsächlich nicht, weil vielleicht die Feuchtigkeit durch den Ytong-Stein durchschlagen könnte und es auch blöd aussieht, weil die Hecke noch ein bißchen wachsen muss und nicht alles zu 100% abgedeckt sein wird. Und nicht nur die Zaun-Abbaukosten sind mir zu hoch, sondern auch die zusätzlichen "terminlichen" Bedingungen des Nachbarn möchte ich nicht eingehen.
    Kann man eine Wedi-Platte (z.Zt. mein Favorit) quasi vorher "putzen/streichen" und dann verkleben? Wenn ja mit welchem Kleber.
    Ich bin mir durchaus bewußt, dass es immer eine Bastellösung ohne Garantien sein wird.
    Gruß
    G. Trost

  5. Klar kannst Du jede Art von Platte vorher ...

    Klar kannst Du jede Art von Platte vorher streichen/putzen......................mit der Konsequenz, das Du die Fugen gar nicht erst schliessen brauchst. Reissen eh wieder kaputt. Zur Feuchtigkeit: Die macht dem Stein doch nix!?! Ich würde bis auf Zaunhöhe anputzen.
    MfG:


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