Suchefunktion BAU.DE Forum Außenwände und Fassaden 1493-1: Blowerdoor Test für Poroton Haus

Außenwände und Fassaden

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  1. hier mal lesen 9.09.03
    .
    Weiterführende Links:
      - http://www.luftdicht.de
    Name: Stefan Ibold   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.planungsgruppe-dach.de

  2. Unser Blowerdoortest 9.09.03
    kostete 350 Euro siehe http://www.bauweise.net/bautagebuch/200307/kw4/blower/blower.htm
    un er hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die leckagen wurden dann anschließend beseitigt.
    Name: Stephan Langbein   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.bauweise.net

  3. Wenn 9.09.03
    noch kein GK montiert, dann reicht nen einfacher BDT, auch ohne Nebel.
    Gruss Jörn
    Name: Joern Doekel  

  4. Erst mal viellen Dank für die schnellen und ... 9.09.03
    Erst mal viellen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten.
    Leider muß ich die Sache bis heute abend entscheiden.
    Denke aber die Sache mit der Thermografie hat sich damit erledigt. Mit bis zu 600,-EUR für den Test wäre ich durchaus einverstanden.
    Kann jemand eine Empfehlung für eine Firma im Raum Berlin abgeben? Werde mich ansonsten mal duch die einschlägigen Webseiten hangeln.
    Die Frage die noch offen ist:
    Wenn Sie sagen "wenn kein GK montiert reicht BDT ohne Nebel" wie finde ich dann die defekten Stellen?
    Herr Langbein,
    wie haben Sie den die Leckagen bei Ihrem TEst gefunden? Versteht sich der Preis mit Nebel und/oder Strömungsmessung??
    mfg.
    Martin
    Name: Martin Linke   E-Mail-Adresse anzeigen  

  5. VPB Berater 9.09.03
    Habe gerade noch mal mit dem Berater vom VPB gesprochen.
    Er meint das Geld für einen BDT ohne Wärmebildanalyse kann uch mir sparen. Man kann wohl per Strömungsmessung etc. die Fehlstellen unter umständen nicht genau lokalisieren.
    Insbesondere kann man damit wohl nicht gut sehen ob es sich um ein großes oder kleines Leck handelt. Gerade die großen Lecks verursachen sehr langsame Luftströme, die per Strömungsmessung eventuell gar nicht gefunden werden.
    Der Typ kann einen schon ganz schön verwirren. Die gsnze Argumentation von Ihm leuchtet mir ja auch so halbwegs ein aber bei dem Preis...
    Bye
    Martin
    Name: Martin Linke  

  6. Also 10.09.03
    wenn - ich befinde mich jetzt im Dachbereich - der GK noch nicht montiert ist, dann braucht es wirklich keine Thermografie um Leckagen zu finden und Nebel auch nicht.
    +
    Wenn man einen BDT mit Thermografie machen würde und mal platt gesagt links strömt Luft ein (Unterdruck), aber NICHT durch die Dampfbremse/-sperre sondern erst ganz rechts kommts rein, dann kühlt der Luftstrom die Dampfbremse/sperre evtl. rückseitig, was ich per Thermografie sehe.
    +
    Das bedeutet NICHT da ist eine riesige LECKAGE, sondern nur ganz recht ist nen kleines Löchlein, aber in der Thermografie sieht es nach sonstwas aus.
    +
    Also ACHTUNG es kommt drauf an was man draus macht - gelle
    Weiterführende Links:
      - http://www.ingdoekel.de
    Name: Joern Doekel  

  7. Thermografie sinnlos (Blower-Door-Test) 10.09.03
    Was soll denn mit der Thermographie gezeigt werden? Um mit Thermographie etwas zu sehen, müssen Temperaturdifferenzen vorhanden sein. Wo sollen die denn in einem ungeheiztem Haus herkommen?
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    Notwendig ist der Blower-Door-Test auf jeden Fall, weil man nicht jede Fehlstelle auch bei sorgfältigster Arbeit verhindern kann. Mit der Energiebegründung habe ich wenig am Hut, denn ob man mehr lüftet oder Leckageluft hat, bleibt sich gleich. Dagegen führt Kondenswasser in der Konstruktion zu Schaden (Schimmel usw.), weil Tauwasser in der Konstruktion nicht wie an der betauten Autoscheibe abgewischt werden kann.
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    Dagegen ist es sehr wesentlich, daß die Verkleidung (z.B. GKB) noch nicht angebracht ist. Selbst wenn jemand die Folie angepickt hat, ist das zu sehen. Fehlstellen sind hauptsächlich an Anschlüssen, Ecken usw. und da ist es am Einfachsten und Sichersten an allen möglichen Fehlstellen mit der Hand langzufahren. Dabei wird das Gebäude unter einen Unterdruck von 50 Pa (entspricht etwa Windstärke 5) oder höher gesetzt und dann ist der Luftzug sehr gut zu spüren.
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    Hand hört sich zwar unprofessionell an, aber ein Strömungsmesser kann nicht zwischen Bewegung des Strömungsmessers selbst und tatsächlicher Strömung unterscheiden, aber der Mensch weiß, ob die Strömung durch seine Handbewegung oder eine Luftströmung entsteht. Und dazu gehört keine Erfahrung. Bauherren, denen ich das gezeigt habe, haben sogar auch ganz schnell feinste Spalte gefunden, die noch nicht mal zu sehen waren.
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    Nebel braucht man mehr oder weniger nur als Zeiger oder wenn alles schon verkleidet ist und/oder man an die undichten Stellen nicht herankommt. Z.B. bei einem fertigen Gebäude zieht es aus dem Spültaster eines WC-Vorwandelements. Wo ist die undichte Stelle? Also Überdruck und Nebel auf den Taster - und siehe da im Dach kommt an vielen Stellen Nebel raus.
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    Thermographie ist sinnvoll, wenn alles verkleidet ist und dann doch noch Leckstellen gefunden werden sollen - im Winter. Durch eine Leckstelle strömt dann bei Unterdruck kalte Luft und kühlt alle Stellen ab, die von der kalten Luft getroffen werden. Ministellen, die man vorher unter optimalen Bedingungen nicht gefunden hat, findet man aber auch dann nicht.
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    Nochmal zum Nebel: Wenn man eine Strömung gefunden hat, eignet sich Nebel sehr gut um die Strömung zu zeigen, aber da der Bauherr die Strömung selbst fühlen kann, muß man ihm das nicht mit Nebel demonstrieren, meine Nebelampullen sind jedenfalls alle noch unbenutzt. Dagegen ist der Nebelgenerator bei verkleideten Luftdichtheitsebenen schon oft benutzt worden. Und da muß man sich Gedanken machen wie der Nebel sinnvoll einzusetzen ist. Der Nebel wird mit der Strömung mitgenommen. Also möchte die Austrittstelle des Nebels schon sichtbar oder zugänglich sein. Erzeugt man im Haus Überdruck muß innen genebelt werden und außen nachgeschaut werden, wo der Nebel rauskommt - bei Dämmung dauert das eine Weile und ist dann sehr diffus - also Dämmung wegräumen. Aber evtl. kann man bei Unterdruck innen außen (z.B. im Dachraum) nebeln und sehen, wo er innen auftaucht.
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    Name: Jochen Ebel   E-Mail-Adresse anzeigen   http://JEbel.bei.t-online.de

  8. natürlich ist thermographie gut! 10.09.03
    einziges probates mittel um, wenn überhaupt, konvektionsfallen aufzuspüren.
    ob die vorhanden sind, kann man anhand e. BDT erahnen ;-)
    Name: Markus L. Sollacher   E-Mail-Adresse anzeigen  

  9. Aber nur ... 10.09.03
    ... um Fehler in der Dämmung aufzuspüren, wenn die Temperaturdifferenz genügend groß ist. Bei zugänglicher Luftdichtheitsebene ist damit selbst im Winter praktisch keine Undichtigkeitsstelle zusätzlich aufzuspüren.
    Name: Ebel  

  10. ... 10.09.03
    ... für eine (anständige) Thermographiemessung sind Temperaturunterschiede von mindestens 20°C erforderlich.
    MfG
    Name: Veikko Ulrich   E-Mail-Adresse anzeigen  
 

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