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Außenwände und Fassaden

wie viele Putzschichten auf neues WDVS sind noch gut?

Liebes Expertenforum,

wir haben mit KFWA-Mitteln eine WDVSA an unsere Fassade anbringen lassen; leider wurde die Arbeit mit groben Unebenheiten erstellt => Verschläge bis zu 3 cm auf einer Richtlattenlänge von ca: 50 cm; Wellen vom Boden bis zur Traufe (Länge der Latte 2,5 m)!!!, kein einziger rechter Winkel in Fensterleibungen=> also wurde "ausgebessert"; nächstes Ergebnis=> wieder Verschläge, Wellen vom Boden bis zur Traufe, teilweise immer noch an den selben aber auch an neuen Stellen; 2. Ausbesserung => identisches Ergebnis; hier stellten sich aber erste Fragen, die ich gern hier einstelle: es wurde fleißig auf die 1. Putzschicht (bei 1."Fertigstellung" nur Kratzputz, keine Farbe) ein "Ausgleichputz" aufgetragen, hi und da ein wenig runtergeschrappt, dann wieder Kratzputz - und trotz Hinweis weitere Wellen (3-4 cm Verschläge!!!) - Endanstrich; nächster Schritt: 2. Ausbesserung, von der gleichen Truppe (wir wurde aufgeklärt, dass wir Nachbessern lassen müssen! da der Meister willig ist: wieder Ausgleichsputz; manche Putzschichten sind aber über 2 cm Dick=>kein Armierungsgewebe zu sehen (habe aufgekratzt und nachgeschaut)

Wie dick darf in einem Arbeitsgang auf eine krumme und schiefgeratene WDVS mit 2 x Kratzputz + 1 x Farbe noch aufgeputzt werden? Ich frage wirklich nach Maßangaben in mm od. cm. Bisher wurde ich informiert, "dass man das so macht". Wann kommt die WDVS an ihre Grenzen der Belastbarkeit: Gewicht des Putzes, Schalldruck, Temperaturen etc.

2. Frage: wie werden sogenannte Kompribänder verarbeitet? Wohin kommt die Klebeseite? In welche Richtung ist die Ausdehnung?
Habe schon viel rumgegoogled - komme als Laie nicht so recht weiter.

Hat jemand einen Rat oder ein Buch auf das ich zurückgreifen kann? Eines habe ich schon gelernt (unfreiwillig): man muss schon selber gute Sachkenntnisse haben, oder man scheint halt Pech und Risiko auf Langzeitschäden zu haben.

Ohne verschiedentliche Recherche hätten wir sogar schon Fensterbänke dran, die einfach aufgelegt wurden - ohne Kompribänder nur mit Acryl (macht man so) dafür mit Freihandschnittkanten (sieht man ja eh nicht hin- zeigen sie mir den Fußgänger, der in die 1. Etage guckt ...)

Liebes Expertenteam und liebe Hobbyexperten ich bin für jeden ernstgemeinten Hinweis, Link, Tip dankbar. Mein Baldrianverbrauch ist signifikant gestiegen ;-)
Ein lieber Gruß aus NRW
von Pe aus D

Name:

  • Pe
  1. Aua....

    Kompribänder: ...werden üblicherweise auf die Rahmen der Fenster geklebt, die Fenster eingesetzt....die Bänder dehnen sich dann in Richtung Mauer aus und dichtet...(sofern das eingesetzte Band zum Zwischenraum Fensterrahmen-Mauer passt, die Ausdehnung der Bänder ist unterschiedlich und nicht unendlich....).
    -
    Meine Fensterbänke haben keine Kompribänder....
    -
    Man muss nicht unendlich viele Nachbesserungsversuche dulden, wenn das Ergebnis wie hier ist, mW nicht mal einen .... Darüberhinaus kann man Gelder einbehalten für die Schadensbeseitigung. Bei dieser Mängelbeschreibung kann ich nur empfehlen eine Beratungsstunde beim Rechtsanwalt zu buchen.
    -
    gruss


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