Fortgang ... Änderungen wurden eingeleitet27.10.03
Hallo Herr Thalhammer - noch mal vielen Dank für die nächtliche Diskussion !!
Heute morgen habe ich mit dem Vorarbeiter und dem Bauunternehmer an der Baustelle die Sache besprochen. Ja, sie werden die Innenwandziegelwände nachträglich von oben her abdecken mit Dachpappe. (Bin froh, denn da brauch ich die Elektro-Leerrohre auch nicht neu verlegen oder wieder einpassen.) Im Bereich der abgetreppten Ziegelinnenwand (wegen des tieferliegenden Terrassenbodens) ist die natuerlich schwierig. Die thermische Trennwand (SX11?) zum Kellerraum wollen sie jetzt auf jeden Fall abdecken.
Der BU wusste nicht, dass es so mit R500 im LV beschrieben steht und in den Werkplänen steht auch nichts davon. Und gemacht haben dies es so auch noch nie.
Auf meine Nachfrage, ob sie denn bei Ziegelbauten da noch nie ein Rissproblem wegen der unterschiedlichen Schwindung gehabt haben, sagte der BU, dass dies praktisch nicht vorkommt - von 20 Häusern vielleicht einmal. (Naja, ich muss nicht unbedingt das 20. Haus sein.) Das merkt man doch auch erst Monate/Jahre später oder ?
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Als dann ein Arbeiter gleich anfing, die "Dachpappe" auf die Innenwände unter den Deckeneisen durch einzufädeln (Fummelei), habe ich den BU noch drauf hingewiesen, dass da jetzt ja schwarze Deltafolie eingezogen wird und keine R500 Dachpappe. Er meinte, dass die wie eine Dachpappe sei (oder sogar besser). Fuer die nächste Ebene will er aber richtige Dachpappe besorgen und gleich auf die Wände auflegen. Ich denke, die heute eingefaedelte Deltafolie kann hier den gleichen Zweck erfuellen: "den Einlauf von Beton in die Ziegelkammern verhindern", wenn die Folie nicht mehr verruscht und habe es so gelassen.
Ich habe dem BU dann noch im ausgedruckten Bericht vom "Thalhammerschen Deckenauflager" die Grafik mit dem Innenwandaufbau gezeigt und da gelassen: "Und was ist denn das noch fuer ein Korkfilz" fragt er. Ich habe erklaert, das dies ein Thalhammerspezial ist, der Horizontalbewegungen der Decke ermoeglicht - aber das habe ich von BU nicht auch noch verlangt, denn ich denke, bei allem, was man nicht kennt, kann man eher viel verkehrt machen.
Ich verstehe es so, dass man einfach die Basics (R500 Lage auf den Innenwänden) machen kann ohne auf andere Details angewiesen zu sein, wie Korkfilz, Zuganker oder ALU-kaschierte Dämmung. Das wären dann die Sahnbonbons oben drauf.
Name: Martin OutlE-Mail-Adresse anzeigen
"also" bevor ich mir27.10.03
die Arbeit angetan hätt das gesamt Aussen- und Innenmauerwerk 2cm zu stutzen ... hätte ich bei der Treppe beschissen ... z.b. 4cm Belag beim Antritt und 6cm beim Austritt.
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"NEIN" ich seh das noch nicht klar ... 2.75m ist die Rohbauhöhe ... wurde die T9 oben um 2cm gekürzt ... oder sind da die letzten 23cm andere Ziegel zu Einsatz gekommen ... "des" wär dann die Wärmebrücke ... ich vermute des stark "weil" sonst würde man nicht stellenweise offene Ziegelstege sehn.
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R500 "hier" muss ich mal den Architeken in Schutz nehmen ... wenn es im Leistungsverzeichnis enthalten ist dann braucht man im Werkplan keinen Hinweis mehr zu führen ... "kann" ja ned sein das zum schluss "jeder" Nagel im Werkplan eingezeichnet werden muss :(
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20 Häuser vielleicht eins ... "das" ist schon zuviel ... bei der Ausführung würd ich aber eher dazu tendieren zu sagen das bei 20 Häuser "eins" keine Risse infolge der natürlich Betonschwindung aufweisst.
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Delta besser wie R500 ? ... auch des ist ein Gerücht ... die Delta ist um 50% billiger ... die Delta drückt sich unter dem Betondruck auch etwas in die offenen Ziegelkammer "was" ebenfalls ein Verbund Decke/Stein erzwingt ... "natürlich" ist die Ausführung mit Delta als Mauerwerksabschluss 10mal besser "als" wenn man in die Ziegelkammern betoniert ... "ABER" des "nonplusultra" ist hier die R500 (!)
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der Korkfilz sichert eine "zentrale" Einleitung der Deckenkräfte in´s Mauerwerk "ohne" den sonst üblichen Kerbspannung ... man kennt die Bilder mit den Rissen mit Auflagerkantenbereich ???
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"NEIN" des ist kein Sahnebonbon ... "man" nennt des schlichtweg SCHADENSFREI Bauen (!)
MfG
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Name: Josef ThalhammerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.baumurks.de
zum Kürzen auf 275 cm Rohbauhöhe ...27.10.03
Thalhammer schreibt:
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"NEIN" ich seh das noch nicht klar ... 2.75m ist die Rohbauhöhe ... wurde die T9 oben um 2cm gekürzt ... oder sind da die letzten 23cm andere Ziegel zu Einsatz gekommen ... "des" wär dann die Wärmebrücke ... ich vermute des stark "weil" sonst würde man nicht stellenweise offene Ziegelstege sehn.
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Also meine Theorie zur Höhenkürzung ist (ich habe die Steine bisher nicht nachgemessen):
Der T9 Stein ist nicht abgeschnitten/in der Höhe gekürzt worden bis auf die eine Ausnahme von nur ca. 1,50m Breite, wo der Iso-Korb mit dem etwas tiefer liegenden Terrassenboden. (Dieser ISO-Korb war auf einem Foto zu sehen mit einigen offenen Perlitkammern, weil dort u. nur dort der T9 nachträglich mit der Flex abgetreppt wurde, um den ISO-Korb in richtiger aufzusetzen.)
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Ansonsten wurden wohl alle Vormauerungssteine um die 2-3 cm gekürzt aufgemauert und die Ausgleichsziegel haben wohl nicht die Standardhöhe von 52mm, sondern sind auch gekürzt worden auf vielleicht 2-3 cm oder es sind garkeine Originalausgleichsziegel sondern vielleicht einfach die abgeschnittenen Vormauerungssteine ?? Bei den schmalen Vormauerungssteinen würde dies doch den grossen Zwischenraum für die Dämmung erklären.
Die Betondecke wird wohl die 20cm Dicke erhalten.
Alles klar? Sonst muss ich noch mal messen gehen .
Gruss, Martin@o21.de
Name: Martin OutlE-Mail-Adresse anzeigen
Treppe manipulieren ..?27.10.03
Thalhammer schreibt:
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die Arbeit angetan hätt das gesamt Aussen- und Innenmauerwerk 2cm zu stutzen
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das hätte ich auch vermieden und mich als Bauherr über 2cm mehr gefreut.
Thalhammer weiter:
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... hätte ich bei der Treppe beschissen ... z.b. 4cm Belag beim Antritt und 6cm beim Austritt.
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Hmmm, versteh ich das ??
Ist das so gemeint, dass von unten nach oben bei jeder Stufe immer etwas mehr Belagshöhe aufgetragen wird - angefangen bei 4cm und am Ende oben eben um 6cm.
Ansonsten wären ja die Antritts- bzw. die Austrittstufe nicht gleich hoch mit den übrigen Stufen. Wenn doch gleichmässig hohe Stufen von unten nach oben möglich sind und die Auflagerung kein Problem macht, koennten wir dies ja für die Betontreppe EG-DG noch so machen.
Name: Martin OutlE-Mail-Adresse anzeigen
Foto von innen..28.10.03
Ein gutes Foto von innen habe ich in meinen Fotoarchiv leider noch nicht gefunden.
Aber auf einem Foto von oben sehe ich, dass der "Ausgleichsziegel" das gleiche Lochmuster und die gleiche Breite von 11,5cm hat wie der Deckenabmauerungsziegel.
Somit bleibt dazwischen Platz: 36,5 cm - 11,5 cm - 11,5 cm = 13,5cm fuer senkrechte Dämmung. Das könnte eine guten horizontalen U-Wert ergeben.
MfG Martin
Name: Martin OutlE-Mail-Adresse anzeigen
Verbund Decke/Stein erwünscht28.10.03
Thalhammer schreibt auch:
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die Delta drückt sich unter dem Betondruck auch etwas in die offenen Ziegelkammer "was" ebenfalls ein Verbund Decke/Stein erzwingt
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ich verstehe das mal so, dass dieser Verbund so durchaus erwünscht ist. Bei R500 (die ist ja wohl etwas dicker und formbarer) wäre dieser Verbund somit etwas ausgeprägter (wie es erwünscht wäre).
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Also, die R500 ist ab jetzt bei allen Innenwänden im EG und beim firsthohen DG Wänden - ist da doch auch möglich/sinnvoll - vorgesehen.
MfG Martin
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