Suchefunktion BAU.DE Forum Außenwände und Fassaden 1563-5: horizontale Abdichtung über der 1. Steinreihe (T9) nicht mehr erforderlich - Stand der Technik / DIN ??

Außenwände und Fassaden

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  1. keine Haustrennwand in SX11 28.10.03
    Thalhammer: des mit der Haustrennwand in SX11 hab ich auch ned verstanden ... ist des eine Wohnungstrennwand ? ... "wenn" ja was iss´n da mit Schallschutz ?
    ---
    NEIN, es ist KEINE Haustrennwand oder Wohnungstrennwand.
    Die Wand (wahrscheinlich SX11) trennt im UG den kalten Raum Keller vom warmen Vorraum und vom Hauseingang (im UG !!!). In meinem Profil zeigt gerade das 3. Bild (http://www.bau.de/reg/bilder/MartinOutl-f9bb-2.gif) diese Wand im UG in weiss. Der dunkelblaue Bereich "UG Eingangspodest" ist oberhalb nach rechts mit einem ISO-Korb vom warmen Haus (T9 im EG in grün dargestellt). Auch die Betondecke ist oberhalb entlang der Haustür termisch getrennt. Ebenso ist die Betondecke im UG Keller genau entlang der SX11 Wand thermisch abgetrennt.
    Weiterführende Links:
      - http://www.bau.de/reg/bilder/MartinOutl-f9bb-2.gif
    Name: Martin Outl   E-Mail-Adresse anzeigen  

  2. erster Teil UG Decke ist in Beton gegossen - Dämmung noch eben korrigiert 28.10.03
    Wo ich gerade dabei bin von unserem Baufortschritt zu berichten, hier der letzte Stand von heute Morgen:
    Der erster Teil der UG Decke, die für den wärmeisolierten Terrassenaufbau ca. 10cm OK tiefer liegt, ist gestern in Beton gegossen worden und sieht mir ok aus mit dem ISO-Korbanschluss drin und den durch Dämmung getrennten Betonbereichen.
    ----
    Leider waren aber im übrigen Deckenbereich über den T9 Steinen wohl aus Unachtsamkeit die beiden vertikalen Dämmungschichten vertauscht angebracht. Das habe ich gleich heute morgen noch korrigieren lassen und jetzt ist an der Vormauerung richtigerweise die Mineralfaserplatte (ca. 2cm) und dann nach innen die Styrodurplatte (ca. 6cm). Letzter ist zwar nicht alukaschiert aber immerhin richtig dort.
    Also hier noch mal DANKE an Thalhammer für die guten T9 Berichte unter baumurks.de; ohne meine "Thali-Vordiplom" hätte ich als Baulaie diesen Fehler nicht erkannt und nicht bemängelt/korriergt. DANKE und für die Mitleser ein Aufruf, sich die langen Bilderberichte durchzulesen, wenn man T9 (oder Ziegelbau) machen will.
    ---
    Thalhammer, ich habe jetzt auch noch mal Fotos von Deckenauflager von innen unten hergemacht. Brauchen wir die, um noch was daran zu diskutieren? Vielleicht sollte ich dafuer doch mal ins Gruene Forum wechseln, denn da kann man anscheinend problemlose Bilder anhängen. (Bei den Bauaufgaben komme ich gerade nicht dazu die Homepage aktuell zu halten und viel Bilder haben da auch nicht Platz.)
    Name: Martin Outl   E-Mail-Adresse anzeigen  

  3. "nein" 28.10.03
    wir sollten des Thema "nicht" zweckentfremden und künftige Leser in diesen Beitrag nicht hin- und herschicken.
    .
    "ich" hab für alle Mitlesenden die Bilder im Übungsraum hochgeladen (siehe Link)
    .
    Zur Sache:
    "wir" (Robert und ich) haben uns die Bilder heute mal genauer angeschaut und sind beide zum Entschluss gekommen das es eigentlich so sein müsste:
    .
    die Rohbauhöhe müsste 2.55m betragen (!) ... das Mauerwerk wurde 2.52m hoch mit den T9 errichtet. ... "aussen" wurde wurde die Decke und die fehlenden 3cm mit einen 11,5cm breiten und 23cm hoch geschnittenen Stein abgemauert ... "innen" wurde ein 11,5cm breiter Stein auf ca. 3cm Höhe geschnitten und aufgeklebt ... aussen 11,5 + innen 11,5 = 23cm ... der T9 hat eine exakte breite von 36cm ... das heisst zwischen den äußeren und inneren 11,5cm Stein ist eine Lücke von 13cm vermutlich ca. 3-4cm tief ... "teilweise" hat es den Eindruck das diese Lücke sogar mit Mörtel verschlossen wurde ??? ... das heisst "das" nun die Deckenranddämmung eingentlich im Bereich des Rollkastens 20cm hoch ist und im Bereich dieser Lücken 23cm ... das heisst "aber" auch das das Deckenauflager eigentlich wie Rehbock rauf und runterspringt ... sprich von einer einheitlichen Auflagerfläche kann "hier" nimmer die Rede sein (!) ... persönlich nenn ich sowas: "sich selbst das Leben schwer machen" ... das Material ist "sehr" gut gewählt "nur" die Ausführung gefällt mir nichts ... des muss ich "jetzt" mal ehrlich sagen ... "was" spricht den dagegen diese Dämmung im Zuge der Mauerarbeiten gleich mit einzubaun ... "wie im Film" ... der Vorteil wäre eine einheitlich gleich starke Deckenauflager ... "ohne" das beim natürlichen Betonschwund der eine oder andere Stein sprichwörtlich mit nach innen gerissen wird ?
    .
    Hut ab Herr Outl das Sie das mit der falsch angebrachten Dämmung überrissen haben ... "aber" eigentlich ein Armutszeugnis für Ihre Maurer ... denn bei etwas logisch denken muss "jener" selbst drauf kommen ... das mit den 6cm PST + plus 2cm Mifa ist zwar nicht der gleiche U-Wert wie der T9 "aber" wenn man hier mitunter sieht das "nur" 2cm eingebaut werden das ist des schon der richtige Weg.
    .
    "wie ich erfahren habe befindet sich im Keller eine Einliegerwohnung ... gerade da wär die Schallentkoppelung mittels R500 noch ein zusätzlicher Bonus gewesen ... die können "aber" noch awnengerl was im Erdgeschoss retten ... nämlich "alle" aufgehenden Wände von der Decke entkoppeln ... das heisst überall ne R500 drunter ... "ABER" die auf 1cm Mörtelbett setzen ... nicht das die wieder bloss auf den Boden gelegt und Mörtel draufgeworfen wird.
    MfG
    Weiterführende Links:
      - http://www.baumurks.de/forum/showthread.php?s=574949674af980756bf60d801f09b5b3&postid=26207#post26207
      - http://www.baumurks.de
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

  4. die naechste Ebene EG 29.10.03
    noch mal Danke an T.&W. für die Analysen und sogar für Bilder hochladen.
    Ich muss mich jetzt mal eben auf die naechste Ebene EG konzentrieren, da heute die Decke über UG gegossen wurde und damit da schon Fakten geschaffen wurden. Ab morgen gehts dann wohl schon mit dem EG weiter.
    Thalhammer schreibt:
    ----
    die Schallentkoppelung mittels R500 ... die können "aber" noch awnengerl was im Erdgeschoss retten ... nämlich "alle" aufgehenden Wände von der Decke entkoppeln ... das heisst überall ne R500 drunter ... "ABER" die auf 1cm Mörtelbett setzen ... nicht das die wieder bloss auf den Boden gelegt und Mörtel draufgeworfen wird.
    ----
    Danke fuer diesen konkreten Hinweis! Ich muss dem BU meine Vorstellungen recht genau darstellen, damit nicht wieder etwas nur so gemacht wird, wie es bei ihm bisher üblich war.
    Also schreibe ich mal kurz den Wandaufbau fuers EG (und dann auch DG) auf und bitte Thalhammer/Worsch um kurze Bestätigung/Korrektur. Dieser Aufbau ist von unten nach oben:
    ----
    0. Betonboden
    1. Glattstrich aus ca. 1cm Mörtelbett
    2. eine Lage R500 ("Dachpappe")
    - dient der besseren Schallisolierung
    - dient der horizontalen Feuchteisolierung
    3. ca. 1cm Mörtelbett (glattgezogen mit dem Justierboy)
    4. darauf streut man ein Zementpulver(?) oder ähnliches
    5. T9 Steinlage
    6. VPlus Schicht
    7. Delta Mauerwerksfolie (schwarze Karomusterfolie von Dörken)
    - dient der horizontalen Feuchteisolierung
    8. Dünnbettmörtel - dünn mit der Kelle aufgetragen
    9. T9 Steinlagen mit VPlus dazwischen
    10. VPlus Schicht auf der letzten Steinlage
    11. Eine Lage R500 oben auflegen
    - dient der besseren Schallisolierung
    (12. auf Korkfilz verzichte ich dann hier, um da niemanden zu überfordern)
    ------
    Im Prinzip soll der gleich Aufbau auch bei Innenwaenden benutzt werden. Nur dort sind es keine T9-Ziegel und die Schritte 6,7,8 entfallen, da keine horizontale Feuchteisolierung nötig ist und auch kein VPlus benutzt wird, sondern Ziegeltauchverfahren.
    Aber Schritte 1,2,3 und 11 sollten auch bei Innenwaenden aus anderen Ziegeln dabei sein.
    --
    Alles klar so?
    Gruss, Martin@o21.de
    PS: ich werde noch mehr Bilder per Email senden.
    Name: Martin Outl   E-Mail-Adresse anzeigen  

  5. "verdacht" von gestern 29.10.03
    bestätigt (siehe Link)... "ja" warum man das so macht versteh ich auch nicht ... Ihr(die)macht euch da selber die Probleme (!)
    .
    Ok Keller abgehackt machen wir mit dem Erdgeschoss bzw. den Aufbau weiter.
    Punkt 1+2+3 = zusammen nicht stärker wie 2cm (!) ... "ja" das ist eine Entkoppelung der aufgehenden Wände zur Decke und bringt ca. 2db = 58% leiser bei gleicher Frequenz (!)
    .
    Punkt 4 ... "ja" Zement nix ähnliches (!) Dünnbettmörtel geht auch (!)
    .
    Punkt 5 - 8 = "richtig"
    .
    Punkt 9 ??? ... "ja" kein V-Plus auf die Deltafolie des geht nicht gut ... einfach Kleber mit der Kelle drauf auseinanderstreichen und dann die Steine drauf.
    .
    Punkt 10 ... "ja" V-Plus Gewebe auf der letzten Schicht drauf ... aussen dann gleich den Deckenabmauerungsziegel 11,5cm breit drauf ... "aber" diese an der Stirnseite im Dünnbettmörtel eintauchen nicht das beim betonieren sich des Zeug verabschiedet (!) ... dann gegen die Deckenabmauerung die Deckenranddämmung kleben und dann den Ausgleichziegel dran und da drauf die R500 ... "aber" des machen wir jetzt anderst ... ich möchte vom nächsten Stockwerk die lichte Rohbauhöhe wissen dann mach ich eine kleine Skizze ... und diesmal wirklich die Rohbauhöhe das heisst das Mass von der Rohdecke bis Unterkante Decke (!)
    .
    Punkt 11 "ja" dient zur Entkoppelung siehe Punkt 1+2+3
    .
    Punkt 12 "ist" Ihre Entscheidung ... "aber" mit meinen Hinweis für die zentrale Deckenlasteneinleitung und Kerbspannungsminimierung ... ich möchte in einem Jahr ned hören das unter der Decke der Putz ausgefranzt reisst (!)
    .
    "ALLE" Innenwände "richtig" auch dort soll mittels R500 entkoppelt werden ... "weil" die Innnenwände "ja" mittels Flachstahlanker und Mörtelfuge an den Aussenwänden hängen ... "wenn" man entkoppelt dann entkoppelt man "alles" oder "nichts" (!)
    MfG
    Weiterführende Links:
      - http://www.baumurks.de/forum/showthread.php?s=f4f42e62a0c5db79be06a264c96282cc&threadid=2437
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

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