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Putz auf Bitumen27.04.05
Hallo,
Ich habe folgendes Problem. Als unser Haus verputzt wurde, haben wir den Verputzern bzw. den Leuten die die Kellerabdichtung mit bitumendickbeschichtung gemacht haben leider eine falsche Höhenangabe gemacht. Das Problem ist jetzt, daß der Sockelputz nicht weit genug nach unten reichtt. sprich, wenn wir das Gelände auffüllen, gibts circa 20 Zentimeter Sockel, die nicht verputzt sind, aber mit Dickbeschichtung versehen sind. Gibts eine Möglichkeit über die Dickbeschichtung drüber zu verputzen oder muss die Beschichtung ab?
Name: stefan g:
Dickbeschichtung kann dranbleiben - Sto-Flexyl + Deckputz27.04.05
Sie benötigen ein Material, welches auf einer bituminösen Abdichtung haftet und gleichzeitig einen ordentlichen Untergrund für die anschließende Sockelbeschichtung bildet.
Bei uns heißt das entsprechende Produkt Sto-Flexyl, wird 1:1 mit Zement gemischt und auf die Abdichtung gespachtelt. Auf das Flexyl können Sie einen Sockelanstrich (z.B. 2 x Silikonharzfarbe), eine Grundierung + Buntsteinputz oder auch Flachverblender aufbringen.
Weiterführende Links:
- http://www.bybest.de/index.php?Kategorie_ID=100&Artikel_ID=294&lang=de
Name: Wolfram DannemannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.bybest.de
Sie sollten auf keinen Fall den -sicherlich gut ...27.04.05
Sie sollten auf keinen Fall den -sicherlich gut gemeinten- Ratschlag des Herrn Dannemann befolgen. Das geht ganz sicher in die Hose. Das Material hat gar keine Zulassung von Sto als "Sockelputz auf Bitumenbeschichtung (welcher Art auch immer)". Sto-Flexyl ist lediglich als Kleber für Perimeterplatten vorgesehen (respektive als Armierungskleber). Und den Aufbau sollten sie dann auch wählen: Kleber mit Perimeterplatte, Armierungsschicht mit Gewebeeinlage und Schlussbeschichtung, optional Dübeln (je nach Beschaffenheit der Dickbeschichtung). Sollte für diesen Aufbau kein Platz sein: Dickbeschichtung runter, Sulfatdichtschlämme als vertikale Feuchtesperre aufbringen, Kleber als Putzgrundierung, Sockelputz. Kann der Herr Dannemann ihnen aber sicherlich auch alles verkaufen. MfG:
Name: Sven KleinE-Mail-Adresse anzeigen
So viel Zeit zum Recherchieren und so ein mageres Ergebnis27.04.05
Kleiner Nachhilfeunterricht für Herrn Klein - Auszug aus dem technischen Merkblatt Sto-Flexyl:
Gute Haftung auf Bitumenuntergründen
Verarbeitung innen und außen.
Als Grundierung: Zum Vorstreichen des Untergrundes vor der Abdichtung gegen Druckwasser bzw. vor der Verklebung von Sto-Sockelplatten.
Als Klebemasse: Zum Verkleben von Sto-Sockelplatten im Sockelbereich und im Erdreich.
Als Armierungsmasse: Zum Einbetten von Sto-Glasfasergewebe im Spritzwasserbereich und im Erdbereich.
Als Feuchtigkeitsschutzanstrich: Zum Überstreichen des Oberputzes im Spritzwasserbereich und im Erdreich.
Als Abdichtmasse:
Zum Abdichten von Außenwänden im Erdreich gegen Druckwasser im Altbau,sofern keine nachträgliche Abdichtung nach DIN 18 195 vereinbart wurde.
Noch Fragen ?
Weiterführende Links:
- http://www.bybest.de/tm/TM_Sto-Flexyl.pdf
Name: Wolfram DannemannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.bybest.de
Ja, und zwar folgende (Frage):27.04.05
Wo ist der Auszug aus dem Merkblatt "auch als einlagige Sockelspachtelung auf Bitumen mit abschliessendem Farbauftrag"? Genau das fehlt nämlich, und zwar aus gutem Grund. Wenn überhaupt, klappt ein Aufbau ----Sto Flexyl--Sockelputz mit Armierungsgewebe--besser noch mit Putzträger----, Und selbst der ist nicht unkritisch. Aber rufen sie halt bei sto an und fragen nach. So, "Lehrer Dannemann", in freudiger Erwartung auf Widerlegung meiner Ausführung (am besten schriftlich von Sto als Anwendungsempfehlung?) und mit der Bitte beim nächsten Sockel die Gewährleistung zu übernehmen:MfG
......In ALLEN anderen aufgeführten Fällen gebe ich ihnen, respektive der Sto AG vollkommen Recht (Anwendung als Kleber etc.). Aber auf keinen Fall als alleinige Beschichtung auf einem bituminösen Untergrund!
Name: Sven KleinE-Mail-Adresse anzeigen
Was genau soll hier eigentlich schief gehen ?27.04.05
Wir haben ein Material, welches auf dem bituminösen Untergrund haftet, und wer das Flexyl schon einmal verarbeitet hat, der weiß: da wackelt nichts mehr. Darauf wird eine beliebige Sockelbeschichtung aufgebracht. Wo sollte es noch ein Problem geben ?
Name: Wolfram DannemannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.bybest.de
Jeder der einen Saniervorspritz schon mal "im Eimer" ...27.04.05
Jeder der einen Saniervorspritz schon mal "im Eimer" hatte, wird auch behaupten dass er damit auf Glas/Metall ein Kratzputzsystem aufbringen kann. Aber es geht doch letztlich um mehr als "ich hab das schon mal so gemacht und das funktioniert". Ich habe schon genug Fälle gesehen, wo Menschen mit der Einstellung an Putzsysteme drangegangen sind (und gesehen eben weil's Schäden gab). Mit ein bisschen Glück kann es ja auch klappen, aber es ist eben kein bewährtes System mit 99% Erfolgsquote. Und warum die unsicherste Methode, wenn es doch ausgereiftere Systeme gibt?
Zitat: "Darauf wird eine beliebige Sockelbeschichtung aufgebracht"; da würde ich wie bereits geschrieben schon eher zustimmen (mit Armierung etc.). Auf Bitumen allerdings immer noch nicht gewillt Veblender aufzukleben. Das Spannungsgefälle zwischen Bitumen und Putz ist (neben der Haftung) das Problem. Und nicht ohne Grund lehnt die Sto AG (jetzt habe ich aus Interesse mal angerufen und nachgefragt) ihren Systemvorschlag strikt ab. Siehe Merkblatt:
-als Kleber, je nach Untergrund mit Dübeln
-als nachträgliche Vertikalsperre (auf MAUERWERK)
-als Armierungsmörtel (auf EPS/XPS)
-etc. .........aber auf gar keinen Fall als Putzsystem!
Jetzt nicht böse sein Herr Dannemann, ich wollte sie damit NICHT angreifen!
MfG:
Name: Sven KleinE-Mail-Adresse anzeigen
"mmmh"27.04.05
Zitat:
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--->"Ich wünschte es würde Nacht oder der Blücher käme endlich mal wieder !"
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"ja" wär wirklich nötig (!)
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Zur Sache:
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Herr Dannemann was Sie "hier" vorschlagen ist grob fahrlässig (!)
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a.) das Sto-Produkt ist "NICHT" zur Aufnahme eine Putzes (Eingangsfrage beachten) gedacht = siehe Produktbeschreibung (!) ... ferner war von einem Haus sicher beheizt die Rede ... das bedeutet Tauwasserausfall auf der KMB Schicht das bedeutet weiter das die vorgeschlagende Haftbrücke nach dem 1ten. Winter am Boden liegen wird (!)
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zum Fragesteller:
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"kleine" Flex harte runddrahtbürste rein und abschruben des Zeug ... "oder" von Herrn Dannemann selbst aufbringen lassen "natürlich" dann mit voller 5jähriger Gewährleistung (!)
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Name: Josef ThalhammerE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.baumurks.de