Vollsparrendämmung06.11.07
@Herrn Ibold,
Hallo Herr Ibold,
die Funktionsweise einer Vollsparrendämmung ist längst widerlegt worden. (Ja, auch bereits im vorigen Jahrtausend!)
Das heißt aber nicht, dass Sie diese Informationen u.a. von Prof. Durst, Institut für Strömungslehre, Erlangen, nicht mehr nachlesen können um sich weiterzubilden.
Die Hinterlüftung der Wärmedämmung funktioniert immer dann, wenn Sie diese so ausführen, wie ich es der Fragestellerin empfohlen habe.
Ihre Angabe, dass diese (hinterlüftete Wärmedämmung) "in den allermeisten Fällen nicht oder nicht so funktioniert, wie es gedacht ist....sie ist im Gegenteil schadenanfälliger." rührt eben daher, dass sie nicht richtig ausgeführt worden ist. Eben.
Schön wäre es, wenn Sie der Fragestellerin auch noch Ihr Geheimnis lüften, nämlich "Unter "optimal gedämmt" verstehe ich folgerichtig etwas ganz anderes". Was denn bitte?
Name: Johannes RudolfE-Mail-Adresse anzeigen
"Hinterlüftung"06.11.07
Hallo
Eine Hinterlüftung der Isolierung funktioniert nur wenn es sich auch um ein "hinterlüftetes Dach" handelt.
D.h. es sind z.B. Lüftungsgitter zwischen Wand und Traufschalung, sowie in der Regel eine Firstentlüftung eingebaut.
Nur einen Luftspalt z.B. mit Hasendraht zwischen Isolierung und Unterspannbahn herzustellen ist;
-------- K E I N E H I N T E R L Ü F T U N G ------ (die funkts..)
-------- S O N D E R N M U R C K S ----------
Sollte man eigentlich als öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger Wissen.
.
Gruß
Name: Michael LehmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.nlbauservice.de
@Herrn Lehmann06.11.07
Hallo Herr Lehmann!
Wenn Sie sachlich und fachlich sowie rhetorisch und orthographisch nicht mehr weiter wissen, sparen Sie sich doch einfach weitere Kommentare! Außerdem möchte ich auch auf die "Netiquette" verweisen, hier insbesondere die Punkte 1., 2. und 3.
Name: Johannes RudolfE-Mail-Adresse anzeigen
@Herr Rudolf06.11.07
Hallo Herr Rudolf,
wenn sie sich von meinem Beitrag bzw. von meiner Ausdrucksweise angegriffen fühlen, bitte ich dies zu entschuldigen.
Trotzdem bleibt er Fachlich richtig.
.
Gruß
Name: Michael LehmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.nlbauservice.de
au backe ..06.11.07
prof. durst - lesen - verstehen - interpretieren - anwenden ..
das ist noch ein weiter weg .. weg vom karnickeldraht ;-)
+
in längst geklärte diskussionen der letzten jahre mag einsteigen wer will. viel spass!
Name: Markus L. SollacherE-Mail-Adresse anzeigen
nur aus Interesse06.11.07
ich war bisher der Meinung, daß ein hinterlüftetes Dach den Vorteil bietet, daß eventuell eintetende Feuchtigkeit(ob Wasserdampf oder Regentropfen durch die Dachhaut)besser wieder austrocknen kann, eben durch die höhere Luftwechselrate.
Die Hinterlüftung an sich sicherzustellen ist doch mittels First und Traufelemnete kein konstruktives Problem.
Und bei einem sichergestellten Luftspalt von 4cm zur Unterspannbahn doch auch funktionabel.
Also meine Unterspannbahn war zwar regendicht, aber son paar Tröpfchen haben sich an der Unterseite doch schon mal abgebildet, meistens wo ne Tackerklammer saß, die nicht von der Konterlattung überdeckt wurde.Und da fand ich das ganz charmant, daß die USB keinen Kontakt zur Dämmung hätte.
Oder liege ich falsch??
Gruss Christian
Name: Herr Chr-503-Sto
noch was06.11.07
die meisten Dachgespärre, die ich gesehen habe, waren bis auf einen eventuellen Befall von Schädlingen in hervorragendem Zustand. Teilweise 60 und mehr Jahre alt.
Nicht ausgebaut, versteht sich. Oftmals ohne USB, manchmal mit schadhaften Pfannen. Eintretende Feuchtigkeit konnte problemlos wieder ablüften.
So ganz falsch kanns doch nicht sein, oder??
Name: Herr Chr-503-Sto
Feuchtigkeit; Was kommt rein, was geht raus?06.11.07
Einfach als Frage: Stimmt die Information, dass Versuche ergeben haben, dass bei einem hinterlüfteten Dach mehr Feuchtigkeit hereinkommt als wieder hinauslüftet?
Name: Torsten StodenbergE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.stodenberg-schwedenhaus.de
die Fragstellerin meldet sich06.11.07
Bitte bleibt freundlich!!!
Ich will in unserem Dachgeschoss einmal wohnen und will weder im Sommer verlaufen wie Eis noch im Winter zu Eis gefrieren.
Was vorliegt?!
Ein neu gedecktes Dach mit Ziegeln, Dachpappe und eine Holzverschalung(Latten), mehr nicht, doch das soll sich ändern mit der neuen Dämmung.
Mir sind ehrlich gesagt 12cm Dämmung etwas wenig wenn angeblich bei Neubauten 18 vorgeschrieben sind.
Lösung 2, keine Ahnung wie ich das bewerkstelligen sollte mit den Kawenzmännern von Balken.
Werde nun alle Beiträge noch einmal lesen und mir ein Bild machen.
Freue mich immernoch über hilfreiche Tipps!
DANKE!!!!
Name: Silke Vollrath
nochmals Sparren-Volldämmung07.11.07
Hallo Frau Vollrath,
die für Sie optimale Lösung habe ich Ihnen beschrieben.
Wenn Sie es dennoch anders machen, z.B. die Sparrenzwischenräume mit Mineralwolle o.ä. vollstopfen wollen, so hilft das nur dem Baustoffhersteller und dem Baustofflieferanten.
Ihnen schadet es, zuallererst beim Bezahlen.
Aber bei einer Vollsparrendämmung ist es um so wichtiger, eine erstklassige Dampf-/Luftsperre, (für Sie als Laie: natürlich raumseitig angeordnet!)herzustellen. Die kriegen Sie wirklich nur mit vollflächig aufgeklebter Alu-Folie hin.
Bedenken Sie auch bitte, die Dicke der Dämmung über 10 cm ist nur noch für die Hersteller interessant. Dämmstärken (resultierend aus dem "künstlich" erzeugten Dämmwahn) von über 10 cm bringen für SIE keinen messbaren Nutzen mehr!!
Ich wünsche Ihnen ein gutes Gelingen und eine "glückliche Hand" bei Ihrer Entscheidung.
Name: Johannes RudolfE-Mail-Adresse anzeigen
Gesetz07.11.07
Hallo
eins vielleicht noch:
"
Bedenken Sie auch bitte, die Dicke der Dämmung über 10 cm ist nur noch für die Hersteller interessant.
"
Einer interessiert sich doch noch dafür, und zwar der Gesetzgeber.
In der EnEV ist eindeutig geregelt, dass bei Ren./San. von mehr als 20 % das fertige Bauteil den Werten der aktuellen EnEV entsprechen muss. Dies ist mit 10 cm Klemmfilz nicht zu erreichen.
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Stellt ein Mieter oder auch ein Käufer dies fest, sind sie für den Schaden (Heizkosten ...) haftbar.
Alternative:
1. richtig Dämmen
2. von der EnEV befreien lassen (mit angabe von Gründen)
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Gruß
Name: Michael LehmannE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.nlbauservice.de
Widerspruch?07.11.07
Seien Sie doch bitte so nett den Widerspruch, der aus den folgenden zwei Statements hervorgeht, zu erklären:
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1) "Bedenken Sie auch bitte, die Dicke der Dämmung über 10 cm ist nur noch für die Hersteller interessant."
2) "[...]dass [...] das fertige Bauteil den Werten der aktuellen EnEV entsprechen muss. Dies ist mit 10 cm Klemmfilz nicht zu erreichen."
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Bin Laie, lese interessiert mit und möchte gerne was lernen.
Name: Albrecht KinzkoferE-Mail-Adresse anzeigen