Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus

Innendämmung mit Rigips/Stropor bei Einbau Heizung

Wir haben ein Hausgekauft, Baujahr 1971, in dem eine Nachtstromspicherheizung installiert war. Diese wurde bereits demontiert und wir werden eine Luft-Wärmepumpe mit Fussbodenheizung einbauen lassen.
Nun zu meiner Frage. Die Wände wurden von innen mit Rigips und einer ca. 5 cm starken Styroporplatte verkleidet. Die Aussenwand ist ca. 28 cm dick. Ist es sinnvoll die Platten zu entfernen, um die Instellation der Heizungsrohre (und auch der Elektrik) zu erleichtern. Anschließend würde dann Putz aufgetragen. Habe ich dann einen zu grossen Dämmverlust, so dass man besser die Platten drin lassen würde?
Danke für die Mithilfe, die Meinungen einiger Fachleute vor Ort gingen leider auseinander.
Grüsse Michael

Name:

  • Michael
  1. Ein Haus...

    mit 5 cm Dämmung kann man nicht wirtschaftlich mit einer WP heizen.
    Egal, ob die Rohre in oder auf der Dämmng liegen.
    Schon gar nicht mit Heizkörpern.
    Draussen 20 cm WDA aufbringen, Fenster tauschen, dann geht WP.
    Oder so lassen, dann bitte über Brennstoffe heizen.

  2. Energieausweis?

    seit hahren ist es Pflicht, einen Energieausweis beim Kauf vorzulegen. Wird schon deshalb nicht gemacht, weil das Ergebnis meist verherend ausfällt.
    Welche Leistung soll die Wärmepumpe haben ohne zu wissen, wie hoch der Bedarf ist.
    Styropur als Innendämmung ist auch sehr ungünstig, weil es keine Dampfdiffusion zulässt. Die Feuchtigkait kann in der Wand bleiben.
    Ein EnEVA Nachweis kann erheblich Kosten und Ärger sparen.
    Mit wärmenden Grüßen
    L.Hunziger

  3. Der Ausweis ....

    ist nach meiner bescheidenen Meinung Deutschlands buntestes Klopapier.
    Und diffusionsoffen ist Styropor sehr wohl. Die Problematiken einer Innendämmung liegen anderswo.

  4. Was für ein Käse!

    "Styropur als Innendämmung ist auch sehr ungünstig, weil es keine Dampfdiffusion zulässt." Dann wäre es analog sonstigen Dampfbremsen/-sperren für die Innenseite der ideale Baustoff!
    "Ein EnEVA Nachweis kann erheblich Kosten und Ärger sparen." Ein EnEV-Nachweis kostet erstmal Geld. Was fängt ein Eigentümer mit einem Wisch an, auf dem ein Wasauchimmer-Energieverbrauch von 200 kWh/m²a steht?
    @Michael: Ungeplante Einzelmaßnahmen bringen oft nicht das gewünschte Ergebnis - Stichwort "energetische Sanierung". Siehe Ralf Dühlmeyer, den Zähler für die die Luft-WP bei noch schlechterer Dämmung als jetzt durch die Entfernung der Dämmplatten möchte ich nicht rotieren sehen.


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