Suchefunktion BAU.DE Forum Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus 884: Perimeterdämmung

Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus

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Perimeterdämmung 12.05.08
Hallo,
wir müssen in nächster Zeit die Abdichtung der Kellerwand in einem bestimmten Bereich der Außenwand erneuern. Es ist ein Abschnitte von ca. 2,5 m. Da wir die Wand freilegen müssen, stellt sich natürlich die Frage, ob wir gleich eine Perimeterdämmung aufbringen sollten? (Das übrige Haus ist übrigens noch nicht gedämmt.) Macht es Sinn oder produzieren wir uns so eine Wärmebrücke, welche nachher Probleme bereitet?
Schonmal besten Dank im Voraus.
Name: Carsten  

  1. Hallo Carsten, generell ist eine Perimeterdämmung immer empfehlenswert, ... 18.05.08
    Hallo Carsten,
    generell ist eine Perimeterdämmung immer empfehlenswert, weil sie gleich zwei Funktionen erfüllt: einmal den Schutz der Abdichtung und zum Zweiten eine Verringerung der Wärmeverluste gegen das Erdreich.
    Ob in Ihrem speziellen Fall ein bauphysikalisches Problem durch inkonsistente Dämmung der Kellerwand entstehen kann, lässt sich so ganz einfach nicht beurteilen da noch eine Menge Randbedingungen fehlen.
    Üblicherweise kann aber als Anhalt dienen, dass ein Abschnitt von 2,50m nicht als besonders gross angesehen werden kann und demzufolge auch die Auswirkungen sowohl der Dämmung als auch wahrscheinlicher Verschiebungen im Mikroklima nicht so immens sein werden. Was aber geschehen wird ist eine Verlagerung der Oberflächenkondensation an den Innenwänden, welche nun auf den relativ kühleren (also ungedämmten) Flächen stattfindet.
    Wie ist denn Ihr Keller genutzt und welchem Raum soll die Dämmung spendiert werden? Ist dieser beheizt?
    Name: Alexander Schroer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.schroer-bau.de

  2. Verschiebung der Kondensation, womöglich 18.05.08
    Hallo Carsten,
    generell ist eine Perimeterdämmung immer empfehlenswert, weil sie gleich zwei Funktionen erfüllt: einmal den Schutz der Abdichtung und zum Zweiten eine Verringerung der Wärmeverluste gegen das Erdreich.
    Ob in Ihrem speziellen Fall ein bauphysikalisches Problem durch inkonsistente Dämmung der Kellerwand entstehen kann, lässt sich so ganz einfach nicht beurteilen da noch eine Menge Randbedingungen fehlen.
    Üblicherweise kann aber als Anhalt dienen, dass ein Abschnitt von 2,50m nicht als besonders gross angesehen werden kann und demzufolge auch die Auswirkungen sowohl der Dämmung als auch wahrscheinlicher Verschiebungen im Mikroklima nicht so immens sein werden. Was aber geschehen wird ist eine Verlagerung der Oberflächenkondensation an den Innenwänden, welche nun auf den relativ kühleren (also ungedämmten) Flächen stattfindet.
    Wie ist denn Ihr Keller genutzt und welchem Raum soll die Dämmung spendiert werden? Ist dieser beheizt?
    Name: Alexander Schroer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.schroer-bau.de
 

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