Energieeinsparverordnung EnEV

Vorteil von WDVS gegenüber Vorhang-Fassade

Wussten Sie schon:

Nach EnEVA 2009 Anlage 3 galt folgendes:

1 Außenwände
Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen Außenwände

a) ersetzt, erstmalig eingebaut oder in der Weise erneuert werden, dass

b) Bekleidungen in Form von Platten oder plattenartigen Bauteilen oder Ver-schalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht werden,

c) Dämmschichten eingebaut werden oder

d) bei einer bestehenden Wand mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten größer 0,9 W/(m²·K) der Außenputz erneuert wird,

und nach EnEVA 2013 Anlage 3 gilt nur noch:

1 Außenwände
Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen Außenwände ersetzt oder erstmals eingebaut werden, sind die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 1 einzuhalten. Dies ist auch auf Außenwände anzuwenden, die in der Weise erneuert werden, dass bei einer bestehenden Wand

a) auf der Außenseite Bekleidungen in Form von Platten oder plattenartigen Bauteilen oder Verschalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht werden oder

b) der Außenputz erneuert wird.

Fazit:
Wer keine KFWA-Mittel beantragen will, sondern nur nach EnEV-Standard eine energetische Gebäudesanierung vornimmt, der darf auf eine Bestandsaußenwand WDVSA jeglicher Dicke kleben. Es gibt seit 2013 keine Mindestanforderungen mehr!!! Es wäre also auch eine Mineralwolldämmung von nur 6 cm zulässig. Anders verhält es sich bei nachträglicher Herstellung von Plattenverkleidungen an alten Fassaden, für diese gelten weiterhin dämmtechnische Mindestanforderungen.

Warum dieser Unterschied?
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich!!!


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