Suchefunktion BAU.DE Forum Estrich und Bodenbeläge 2719: Flexkleber oder spez. Natursteinkleber für Labrador

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Flexkleber oder spez. Natursteinkleber für Labrador 30.05.05
Hallo,
Ende der Woche sollen bei uns im Haus ca. 40 m2 Labrador Blue Pearl (Plattenware 30,5x30,5, diagonale Verlegung mit Fries im Mittelbett) verlegt werden.
Untergrund ist faserarmierter und bewehrter Zementestrich (innen, keine Fussbodenheizung), der Estrich wurde im August 2004 gelegt (von Fachfirma).
Der Fliesenleger hat heute schon mal das Material angeliefert, u.a. Fliesenkleber "Kiesel Servostar 2000 Flex" (Techn. Daten s.u. 1. Link). In den techn. Daten für diesen Kleber steht nichts von Natursteinbelägen, mir als Laien scheint das ein "ganz normaler" Flexkleber für Dünnbettverlegung zu sein?!
Ich habe den Fliesenleger (Fachbetrieb) diesbezüglich befragt, die Aussage war "geht problemlos und den Kleber verwenden wir immer, auch für Granit".
Nunja.
Ich habe etwas bedenken dass das wirklich der "richtige" Kleber für den Labrador ist?
Oder andersrum gefragt: Was unterscheidet speziellen Natursteinkleber von "normalem" Flexkleber und warum steht auf der Packung vom bereits gelieferten Flexkleber ausdrücklich drauf dass man den max. 5 mm. dick auftragen soll wenn man den angeblich auch für Mittelbettverlegung nehmen kann? Sind (ggf. auch mittel- bzw. langfristig) Probleme zu erwarten wenn der Labrador mit normalem Flexkleber verlegt wird? Bei den m2-Preisen wollten wir uns eigentlich die nächsten 30-40 Jahre an dem Boden erfreuen :-)
Gruss
Markus
Weiterführende Links:
  - http://mail.kiesel.com/interorder/pkpraus?prnumm=12085421683&template=pkproduktaus.html&bereich=m0301
Name: Markus M. Schwarz  

  1. Den Kleber von Kiesel ... 31.05.05
    kenne ich nicht. Fragen Sie halt mal bei Kiesel nach.
    Mittelbettverlegung mit Dünnbettmörtel (=Fliesenkleber) würde ich nicht machen - das funktioniert eigentlich nicht.
    Dafür gibt es dann wieder spezielle Mittelbettmörtel - oder halt Traszementmörtel.
    VErfärbungsrisiko ist beim Labrador recht gering.
    Achten Sie darauf die Platten abwechselnd um 90 ° zu drehen, damit je nach Lichteinfall und Betrachtungsweis ein gleichmäßiges Erscheinungsbild entsteht.
    Gruß
    Name: Bernd Bültemeier   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.bueltemeier.org

  2. Dat is nix 31.05.05
    Labrador ist ein hochdichter Anorthosit. Das bedeutet, das der "Dünnbettmörtel" vergütet sein sollte, wie bei FSZ. Allerdings ist die verwendng als Mittelbettmörtel nicht empfehlenswert, es sei denn, daß Kiesel dies schriftlich!! freigibt. (einfach anrufen, sind nett).
    Ach ja, Zementschleierentfernung niemals mit Phoshor- oder Salzsäurehaltigen Mitteln durchführen. Labrador wird blind !!!! (siehe Link)
    Nicht imprägnieren, lohnt nicht. Reinigung mit Mikrofasermob und Alkoholreiniger
    mfg
    Weiterführende Links:
      - http://bau.de/forum/bauwissen/fahrenkrog/11.htm
    Name: Herbert Fahrenkrog   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.bau.de/forum/bauwissen/fahrenkrog
 

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