Feuchte Mietwohnung: Ursachen, Maßnahmen & Rechte bei hoher Luftfeuchtigkeit?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Hohe Luftfeuchtigkeit in Mietwohnungen kann durch falsches Lüften, unzureichende Heizung, Baumängel oder eine Kombination aus diesen Faktoren entstehen. Die Angemessenheit des Nutzerverhaltens in Bezug auf die Wohnung ist entscheidend. Eine frühzeitige Information des Vermieters und die Installation eines Datenloggers zur Messung der Luftfeuchtigkeit sind empfehlenswert. Die Bausubstanz, insbesondere bei Altbauten, kann ebenfalls eine Rolle spielen.

⚠️ Wichtig/Achtung · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Feuchte Mietwohnung: Ursachen, Maßnahmen & Rechte bei hoher Luftfeuchtigkeit?

Wir sind vor knapp 2 Monaten umgezogen und wohnen nun in einer Mietwohnung eines Mehrfamilienhauses.
An den Fenstern bildet sich fast jeden Abend, spätestens über Nacht, starkes Tauwasser. Dieses läuft natürlich spätestens am Morgen am Fenster herunter. Manchmal ist es soviel, dass auf dem Fensterbrett regelrecht Wasserlachen zu finden sind.
Durch diese feuchte Umgebung bilden sich an fast allen Fenstern am unteren Rand weiße, flaumige Schimmelränder.
Selbst in den Blumentöpfen bildet sich weißer Schimmel.
Unser Hygrometer (zurzeit im Schlafzimmer aufgestellt) zeigt über Tag im Schnitt 45 % Luftfeuchte und Morgens nach der Nacht vor dem Lüften 67 % Luftfeuchte an.
Morgens und Abends wird bei uns etwa 10 Minuten Quergelüftet (in zwei Zimmern wird zur zusätzlichen Unterstützung auch noch ein Ventilator angemacht), anschließend die Heizung (mittels einem digitalen Thermostat) auf 21 °C geheizt.
Mir gehen die Ideen aus, was noch getan werden kann. Ein Fehlverhalten bezüglich falschen Lüften/Heizen kann glaube ich ausgeschlossen werden, oder? Ist es ein baulicher Mangel? ach so  -  es handelt sich um Kunststofffenster.
Ich brauche dringend Rat  -  ich entbinde im November und sehe die Gesundheit unseres Babys, sowie die unsere in Gefahr, wenn wir das nicht in den Griff bekommen.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachliche Beurteilung des sichtbaren Schimmels durch einen zertifizierten Bausachverständigen oder Schimmelpilzgutachter (nach DINAbk. 18026) erforderlich – bei Neugeborenen und Schwangeren besteht akute gesundheitliche Gefährdung.

    🔴 KRITISCH: Bei Verdacht auf Asbest (z. B. in altem Fensterkitt, Bodenbelägen oder Dämmungen) keinerlei mechanische Bearbeitung – unverzügliche Beauftragung eines zugelassenen Asbestsanierers.

    ⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Befunde (Fotos, Feuchte-Tagebuch mit Zeitstempel, Temperatur- und Luftfeuchte-Messwerten) vor weiteren Maßnahmen – rechtlich zwingend für Mieterrechte und Mietminderung.

    ⚠️ WICHTIG: Kein selbstständiges Entfernen von Schimmel – auch scheinbar oberflächlicher Schimmel kann tiefe Wurzeln in Putz oder Holz haben und bei unsachgemäßer Behandlung Sporen freisetzen.

    ⚠️ WICHTIG: Kein Wäschetrocknen in der Wohnung und Vermeidung von Pflanzen in geschlossenen Räumen bis zur Klärung der Ursache – beides verstärkt die Feuchtelast.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, Sie haben Probleme mit hoher Luftfeuchtigkeit in Ihrer Mietwohnung. Das ist ein häufiges Problem, besonders in der kalten Jahreszeit.

    Mögliche Ursachen:

    • Falsches Lüften: Besonders wichtig ist Stoßlüften (5-10 Minuten) mehrmals täglich, anstatt die Fenster dauerhaft gekippt zu halten.
    • Bauliche Mängel: Undichte Fenster oder eine unzureichende Dämmung können ebenfalls zu hoher Luftfeuchtigkeit führen.
    • Hohe Luftfeuchtigkeitsproduktion: Durch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen in der Wohnung entsteht viel Feuchtigkeit.
    • Möbel vor Außenwänden: Große Möbelstücke vor kalten Außenwänden können die Luftzirkulation behindern und Schimmelbildung begünstigen.

    🔴 Gefahr: Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, was gesundheitsschädlich sein kann, besonders für Babys und Kleinkinder.

    Was Sie tun können:

    • Richtig Lüften: Mehrmals täglich stoßlüften.
    • Richtig Heizen: Konstante Raumtemperatur (mind. 19-20°C) hilft, Kondensation zu vermeiden.
    • Feuchtigkeit reduzieren: Wäsche möglichst nicht in der Wohnung trocknen, beim Kochen Dunstabzugshaube verwenden.
    • Möbelabstand: Möbelstücke sollten etwas Abstand zu den Außenwänden haben.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie die hohe Luftfeuchtigkeit (Fotos, Protokoll) und informieren Sie Ihren Vermieter schriftlich über den Mangel. Fordern Sie ihn zur Beseitigung der Ursache auf. Bei anhaltenden Problemen sollten Sie einen Fachmann (z.B. Bausachverständiger) hinzuziehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt eine typische, aber ernstzunehmende Problematik in einer Mietwohnung mit Kunststofffenstern. Die Kombination aus starkem Tauwasser, sichtbaren Schimmelrändern an den Fenstern und Schimmel in Blumentöpfen deutet auf ein kritisches Raumklima hin. Die gemessenen Werte von 45% relativer Luftfeuchte tagsüber und 67% nach der Nacht sind zwar erhöht, aber nicht ungewöhnlich für einen Herbst/Winter-Zeitraum. Das beschriebene Lüftungsverhalten (10 Minuten Querlüften, zweimal täglich) ist grundsätzlich korrekt, reicht aber offenbar nicht aus, um die Feuchtigkeit ausreichend abzuführen.

    🔴 Gefahr: Der bereits sichtbare Schimmelbefall stellt eine akute Gesundheitsgefahr dar, insbesondere für ein Neugeborenes. Schimmelsporen können Atemwegserkrankungen und Allergien auslösen. Die weißen, flaumigen Ränder deuten auf einen aktiven Schimmelpilz hin, der sich bei anhaltender Feuchtigkeit weiter ausbreiten wird.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache liegt sehr wahrscheinlich in einer Kombination aus unzureichender Wärmedämmung der Fensterlaibungen oder der Außenwände und einer zu hohen Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Kunststofffenster sind extrem dicht, was die natürliche Luftzirkulation unterbindet. Die gemessenen 67% Luftfeuchte nach der Nacht sind ein klares Indiz dafür, dass die Feuchtigkeit aus Atmung, Kochen und Duschen nicht effektiv abtransportiert wird. Ein Fehlverhalten der Mieter ist hier nicht die primäre Ursache, sondern die baulichen Gegebenheiten.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Fehlverhalten ausgeschlossen werden kann, ist nicht ganz zutreffend. Auch wenn das Lüften korrekt erfolgt, könnte die Frequenz oder Dauer noch optimiert werden. Entscheidend ist jedoch, dass die Bausubstanz (Wände, Fensteranschlüsse) möglicherweise kälter ist als die Raumluft, was zu Kondensation führt. Dies ist ein baulicher Mangel, der nicht durch normales Lüften allein behoben werden kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Schimmelbefall und die Feuchtigkeitswerte umgehend fotografisch. Informieren Sie Ihren Vermieter schriftlich (per Einschreiben) über den Mangel und setzen Sie ihm eine angemessene Frist zur Behebung. Fordern Sie eine fachmännische Überprüfung der Bausubstanz und der Fensteranschlüsse durch einen Sachverständigen. Bis zur Behebung sollten Sie intensiver lüften (3-4 Mal täglich für 5-10 Minuten Stoßlüften) und die Raumtemperatur konstant bei mindestens 20-21°C halten. Vermeiden Sie Wäschetrocknen in der Wohnung. Bei akuter Gesundheitsgefahr für das Baby sollten Sie eine temporäre Ausweichmöglichkeit prüfen und ggf. eine Mietminderung ankündigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geschilderte Situation weist auf eine erhebliche Feuchtebelastung hin, die durch die Kombination aus starkem Fenstertau, sichtbarem Schimmel an Fensterrahmen und in Blumentöpfen sowie einer morgendlichen Luftfeuchte von 67 % eindeutig pathologisch ist – insbesondere bei Kunststofffenstern, die eigentlich eine hohe Dichtigkeit und geringe Wärmebrücken aufweisen sollten.

    🔴 Gefahr: Der weiße, flaumige Schimmel ist ein deutlicher Hinweis auf aktive Schimmelpilzentwicklung; bei Schwangeren und Neugeborenen besteht ein erhöhtes Risiko für Atemwegsreizungen, allergische Reaktionen und langfristige Immunschäden – eine gesundheitliche Gefährdung ist hier nicht hypothetisch, sondern akut gegeben.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Fehlverhalten beim Lüften oder Heizen sei ausgeschlossen, ist fachlich nicht haltbar: 10 Minuten Querlüften sind bei hoher Feuchtelast und geringer Raumtemperatur nachts oft unzureichend; zudem deutet die hohe morgendliche Feuchte auf eine unzureichende Luftwechselrate oder fehlende kontinuierliche Nachlüftung hin.

    ➕ Ergänzung: Mögliche bauliche Ursachen umfassen fehlende oder defekte Fensterdichtungen, unzureichende oder fehlende Außendämmung, fehlende oder verstopfte Lüftungsschlitze, fehlende Kellerlüftung oder kapillare Feuchteaufnahme aus dem Untergrund – alle diese Faktoren können trotz Kunststofffenstern zu massivem Tauwasser führen.

    ✅ Zustimmung: Die Nutzung eines digitalen Thermostats und regelmäßiges Querlüften sind grundsätzlich richtige Maßnahmen – allerdings reichen sie bei vorliegender Feuchtesymptomatik nicht aus, da die Ursache offensichtlich nicht rein nutzungsbedingt ist.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Kunststofffenster per se vor Tauwasser schützen, ist falsch: Bei schlechter Montage, fehlender Dämmung im Fenstersturz oder unzureichender Raumheizung können auch hochwertige Kunststofffenster zu massivem Kondensat führen – die Fenster sind hier wahrscheinlich nicht die Ursache, sondern das Symptom einer tieferliegenden Schwachstelle.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmelpilzgutachten (z. B. nach DIN 18026 oder durch einen anerkannten Bausachverständigen der Bau- oder Schimmelpilzgutachterliste), führen Sie ein detailliertes Feuchte-Tagebuch (mit Zeitpunkt, Raum, Temperatur, Feuchte, Lüftungsverhalten) und informieren Sie den Vermieter schriftlich über die gesundheitsrelevanten Mängel – bis zur fachlichen Klärung ist eine vorübergehende Wohnraumnutzungsbeschränkung (z. B. Schlafzimmer nicht nutzen) bei bestehender Schimmelbildung dringend zu erwägen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den sichtbaren Schimmel als akute Gesundheitsgefahr, besonders für Neugeborene – und verweisen auf Atemwegsreizungen, Allergien und Langzeitschäden.
    • Alle drei fordern eine schriftliche Mängelanzeige an den Vermieter, dokumentiert durch Fotos und Messprotokolle.
    • Alle drei bestätigen: Stoßlüften (5–10 Minuten, mehrmals täglich) und konstante Raumtemperatur (mind. 19–21 °C) sind notwendig, aber bei vorliegenden Symptomen nicht ausreichend.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI legt stärker den Fokus auf Nutzerverhalten (Lüften, Heizen, Wäschetrocknen), während DeepSeek und Qwen bauliche Mängel (Fensteranschlüsse, Dämmung, Kellerlüftung) als primäre Ursache einstufen.
    • GoogleAI nennt keine konkrete Norm für Gutachter (z. B. DIN 18026), während Qwen dies explizit fordert und DeepSeek auf „fachmännische Überprüfung“ verweist – die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen nennt spezifische bauliche Ursachen wie fehlende Kellerlüftung, kapillare Feuchteaufnahme oder defekte Fensterdichtungen – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek betont die besondere Problemstellung von Kunststofffenstern als „extrem dicht“, was natürliche Luftzirkulation unterbindet – eine wichtige Nuance, die bei GoogleAI nicht vorkommt.
    • Qwen verweist auf die Notwendigkeit einer vorübergehenden Wohnraumnutzungsbeschränkung (z. B. Schlafzimmer nicht nutzen), wenn Schimmel nachgewiesen ist – eine präventive Maßnahme, die bei den anderen Modellen nicht genannt wird.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass korrektes Lüften und Heizen den Mangel beheben könnten – Qwen widerspricht klar und nennt dies „fachlich nicht haltbar“; DeepSeek relativiert dies ebenfalls als „nicht ausreichend“. Der Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Die Ursache ist baulich, nicht nutzungsbedingt.
    • GoogleAI nimmt keine Stellung zu Asbest – Qwen und DeepSeek implizieren indirekt die Relevanz baulicher Altsubstanz, aber nur die vorhandenen Sicherheitshinweise nennen Asbest explizit. Da Asbest eine gesetzlich geregelte, hochkritische Gefahr ist, wird dieser Hinweis als bindend priorisiert.

    👉 Empfehlung: Der sicherste KI-Konsens basiert auf DeepSeek und Qwen: Der Mangel ist baulich begründet, erfordert fachliche Diagnose und ist nicht durch Nutzerverhalten allein zu beheben. GoogleAI liefert hilfreiche Grundmaßnahmen, aber unterschätzt die Dringlichkeit der baulichen Klärung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Gesundheitsrisiko durch Schimmel ✅ Konsens Alle drei KIs bestätigen: akute Gefährdung für Neugeborene und Schwangere; weiße, flaumige Schimmelränder deuten auf aktive Pilzentwicklung hin.
    Ursache der Feuchte ✅ Konsens Lüftungsverhalten ist notwendig, aber nicht ausreichend; die Ursache liegt überwiegend in baulichen Mängeln (Fensteranschlüsse, Dämmung, Kellerlüftung, kapillare Feuchte).
    Empfohlene Fachperson ⚠️ Abwägung GoogleAI: „Bausachverständiger“ (allgemein); DeepSeek: „fachmännische Überprüfung“; Qwen: explizit „zertifizierter Sachverständiger nach DIN 18026“. Der präzisere, normkonforme Hinweis (Qwen) gilt als sicherste Empfehlung.
    Notwendigkeit der Dokumentation ✅ Konsens Fotos, Feuchte-Tagebuch mit Zeitstempel und Messwerten sind zwingend – für Mieterrechte, Mietminderung und Beweissicherung.
    Asbest-Risiko ❌ Widerspruch Keine KI erwähnt Asbest explizit – nur die vorliegenden Sicherheitshinweise tun dies. Da Asbest gesetzlich besonders reguliert ist und bei älteren Bausubstanzen (Fensterkitt, Bodenbeläge) häufig vorkommt, gilt dieser Hinweis als kritisch und wird als fehlende, aber zwingend ergänzende Erkenntnis gewertet.

    👉 Handlungsempfehlung: Der KI-Konsens zeigt: Die Situation ist nicht nutzungsbedingt lösbar, sondern erfordert eine fachliche bauliche Diagnose und Sanierung. Bis zur Klärung muss die Gesundheitsgefährdung durch Schimmel und Asbest durch dokumentierte, vorbeugende Maßnahmen minimiert werden – inkl. Raumvermeidung bei Befall und sofortiger Beauftragung eines normkonformen Gutachters.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Unbehandelter Schimmelbefall bei Neugeborenem Akute Atemwegsreizung, erhöhte Infektanfälligkeit, langfristige Immunschädigung durch Mykotoxine.
    🔴 Risiko Unentdeckter Asbest in Fensterkitt oder Dämmung Langfristiges Krebsrisiko (Mesotheliom) bei unbemerkt stattfindender Freisetzung von Fasern.
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Dokumentation Verlust rechtlicher Durchsetzbarkeit von Mietminderung, Schadensersatz oder fristloser Kündigung.
    🔴 Risiko Verspätete fachliche Diagnose (ohne Gutachter) Weitere Schimmelausbreitung in Wand- und Deckenkonstruktionen, massive Sanierungskosten, drohende Räumungsklage.
    🔴 Risiko Unsachgemäße Eigenreinigung von Schimmel Massive Sporenfreisetzung, Verstärkung des Befalls, gesundheitliche Belastungsspitzen, rechtliche Haftung.
    ✅ Chance Frühzeitige, normkonforme Dokumentation Stärkste Beweisbasis für Mietminderung (bis zu 30 %) und schnelle Sanierung durch den Vermieter.
    ✅ Chance Beauftragung eines DIN 18026-Gutachters Gutachten wird vom Gericht anerkannt; erleichtert rechtliche Durchsetzung und beschleunigt Sanierung.
    ✅ Chance Identifikation baulicher Mängel (z. B. fehlende Kellerlüftung) Vermieter ist zur kostenfreien Sanierung verpflichtet – Mieter trägt keine Kosten für bauliche Defizite.
    ✅ Chance Nutzung eines digitalen Feuchte-Tagebuchs Präzise Mustererkennung (z. B. Nachtspitzen bei 67 %), stichhaltige Argumentation gegenüber Gutachter und Gericht.
    ✅ Chance Temporäre Raumvermeidung (z. B. Schlafzimmer nicht nutzen) Unmittelbare Reduktion der Exposition für Neugeborenes; stärkt Nachweis der Gesundheitsgefahr.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Schimmel-Dokumentation: Machen Sie heute noch fotografische Aufnahmen aller Schimmelstellen (Fensterrahmen, Blumentöpfe, Wände) mit Zeitstempel und ergänzen Sie ein digitales Feuchte-Tagebuch (Stunde, Raum, °C, %rF, Lüftungsart).
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Schimmelpilzgutachter nach DIN 18026 (über die offizielle „Bausachverständigenliste“ der Architektenkammer oder http://www.schimmelpilzgutachter.de).
    3. Mängelanzeige versenden: Verfassen Sie einen formellen Mängelbrief an Ihren Vermieter – mit Kopie des Feuchte-Tagebuchs und Fotos – als Einschreiben mit Rückschein; fordern Sie binnen 14 Tagen fachliche Prüfung und Sanierung.
    4. Asbest-Check vor Ort anfordern: Lassen Sie im Rahmen des Gutachtens auch den Verdacht auf Asbest (vor allem in Fensterkitt, Bodenbelägen, Putzschichten) durch den Gutachter bewerten – bei positivem Hinweis unverzüglich einen zugelassenen Asbestsanierer beauftragen.
    5. Nutzungsbeschränkung umsetzen: Verwenden Sie Räume mit sichtbarem Schimmel (insbesondere Schlafzimmer) nicht mehr als Aufenthaltsraum für das Neugeborene – nutzen Sie stattdessen ggf. eine andere Wohnung oder ein Gästezimmer.
    6. Feuchte reduzieren ohne Eigenreinigung: Verzichten Sie auf Wäschetrocknen und Zimmerpflanzen, nutzen Sie Dunstabzugshaube beim Kochen und halten Sie die Raumtemperatur konstant bei 20–21 °C – aber entfernen Sie keinerlei Schimmel selbst.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Luftfeuchtigkeit
    Der Anteil von Wasserdampf in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung und kann gesundheitsschädlich sein.
    Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Kondensation, Taupunkt.
    Stoßlüften
    Kurzes, aber intensives Lüften durch vollständiges Öffnen der Fenster für 5-10 Minuten. Effektiv, um verbrauchte Luft auszutauschen und Feuchtigkeit abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Querlüften, Fensterlüftung, Dauerlüften.
    Hygrometer
    Ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Hilfreich, um die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zu überwachen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitssensor, Luftfeuchtemessung, Raumklima.
    Kondensation
    Der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Kann zu Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Feuchtigkeit, Wärmebrücke.
    Schimmel
    Pilze, die auf feuchten Oberflächen wachsen und gesundheitsschädliche Sporen freisetzen können. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilz, Mykose, Sporen.
    Mietminderung
    Eine Reduzierung der Miete aufgrund eines Mangels in der Wohnung, z.B. hohe Luftfeuchtigkeit oder Schimmelbefall. Rechtliche Beratung ist empfehlenswert.
    Verwandte Begriffe: Mietrecht, Mangelanzeige, Mietvertrag.
    Taupunkt
    Die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnt. Abhängig von Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen?
      Die ideale relative Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40% und 60%. Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen.
    2. Wie oft sollte ich lüften?
      Ich empfehle, mindestens 3-4 Mal täglich für 5-10 Minuten stoßzulüften. Dies ist besonders wichtig nach dem Duschen, Kochen oder Schlafen.
    3. Was tun, wenn die Luftfeuchtigkeit trotz Lüften hoch bleibt?
      Überprüfen Sie, ob bauliche Mängel vorliegen (z.B. undichte Fenster). Informieren Sie Ihren Vermieter und fordern Sie ihn zur Beseitigung auf.
    4. Kann ein Luftentfeuchter helfen?
      Ein Luftentfeuchter kann kurzfristig helfen, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Er behebt aber nicht die Ursache des Problems.
    5. Welche Temperatur sollte ich in der Wohnung halten?
      Ich empfehle eine konstante Raumtemperatur von mindestens 19-20°C, um Kondensation zu vermeiden.
    6. Was sind Anzeichen für Schimmelbildung?
      Schimmel zeigt sich oft durch dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Fenstern. Ein muffiger Geruch kann ebenfalls ein Hinweis sein.
    7. Was kann ich gegen Schimmel tun?
      Kleine Schimmelflecken können mit speziellem Schimmelentferner behandelt werden. Bei großflächigem Befall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    8. Habe ich ein Recht auf Mietminderung bei hoher Luftfeuchtigkeit?
      Ja, wenn die hohe Luftfeuchtigkeit einen Mangel darstellt und die Wohnqualität beeinträchtigt, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Mietminderung. Lassen Sie sich von einem Mieterverein oder Anwalt beraten.

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  2. Feuchte Wohnung: Vermieter informieren & Datenlogger nutzen

    also
    bin zwar nicht der Feuchte Experte aber die geschilderten Werte halte ich für relativ normal. Nach dieser Schilderung dürfte eigentlich nicht soviel Wasser anfallen.
    Ich würde unverzüglich den Vermieter benachrichtigen das hier etwas nicht stimmt und um Abhilfe bitten. Sollte das Problem bestehen bleiben, den Vermieter auffordern einen s.g. Datenlogger aufzustellen. Dieser zeichnet über einen längeren Zeitraum die Feuchtigkeit auf und kann somit Aufschluss über evtl. fehlerhaftes Lüften oder sonstiges geben.
    Gruß Andre
  3. Raumluftfeuchtigkeit: Über 50% problematisch – Tauwassergefahr!

    67 % sind zu viel
    Hallo,
    ein Ergänzung zu den Ausführungen des Herrn Pelzer teile ich Ihnen mit, dass Raumfeuchtigkeitswerte, die deutlich über 50 % rel. Luftfeuchtigkeit bei ca. 20 °C liegen, problematisch gesehen werden müssen. Bei den von Ihnen angegebenen Werten kommt es bei einer Abkühlung Ihrer Raumluft auf ca. 13 °C  -  14 °C bereits zur Tauwasserbildung. In der kälteren Jahreszeit (ca. 0 °C) erreichen Sie bei Standartisoliergläsern (Ug 1,3 W) bereits diese Oberflächentemperatur. Speziell in Schlafräumen müssen Sie mit einem erhöhten Feuchtigkeitsanfall durch entsprechende Nutzung rechnen (pro Person und Nacht ca. 1 ltr.) dies betrifft auch die Küche und das Badezimmer. Sie sollten somit wenn möglich, wenigstens 3x am Tag eine Stoßlüftung von ca. 8 Min. vornehmen. Bitte beachten Sie weiter, dass bei der Nutzung der vorstehend angegebenen Räume nach Möglichkeit die jeweiligen Zimmertüren geschlossen werden. So vermeiden Sie einen Feuchtigkeitseintrag in den Rest der Wohnung.
    MfG
    Dipl. Ing. (FH) K. Kress
  4. Feuchte Wohnung: Angaben zu Altbau, Fenster & Dämmung nötig

    Is ja mal wieder super toll ...
    wie hier drauf los spekuliert wird und Behauptungen in den Raum gestellt werden ohne Hintergrundwissen.
    Werte (r) Frager Namenlos:
    Bitte mal ein paar Angaben nachliefern.
    Altbau oder Erstbezug im Neubau? Altbau mit neuem Putz und Estrich sowie Sanierung?
    Wenn Altbau  -  von wann sind die Fenster, wie sind die Wände gedämmt?
    Wie war die vorherige Wohnsituation? Von Altbau in Neubau? Von unsaniertem in sanierten Altbau?
    Wie lange tritt dies Phänomen auf.
    Viele Pflanzen, Terrarien/Aquarien in der Wohnung?
    Wo wird die Wäsche getrocknet und wie?
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Eines aber kann man ohne diese Angaben schon mal sagen:
    Zu Beginn der kalten Jahreszeit ist es normal, dass die Feuchte, die sich in der warmen Jahreszeit in den Bauteilen aus der im Sommer höheren ABSOLUTEN Feuchte angesammelt hat, zu einer Erhöhung der Raumluftfeuchte führt.
    Diese muss erstmal mit Heizen und Lüften aus dem Haus. Das kann ein paar (kalte) Tage dauern.
  5. Bauphysik: Sachliche Beiträge zur Feuchtigkeitsproblematik

    Bitte mehr Sachlichkeit Herr Dühlmeyer
    Hallo Herr Dühlmeyer,
    schade dass Sie nicht sachlich zum Thema Beitragen.
    weder von mir noch von Herrn Pelzer wurde spekuliert noch etwas Behauptet was nicht dem Grundeinmaleins der Bauphysik entspricht. Ansonsten sehe ich Ihre Fragen als Ergänzung zu den bereits getroffenen Ausführungen. Ich bin auf entsprechende Antworten gespannt.
    MfG
    Dipl. Ing. (FH) K. Kress
  6. Kondenswasser: Heizverhalten & Bausubstanz beeinflussen Feuchte

    Nutzerverhalten?
    Hallo Herr Kress
    die Fragen von Herrn D. sind absolut notwendig um einen Grundeindruck von der Situation vor Ort zu bekommen.
    Aus der Beschreibung könnte man entnehmen, dass die Heizung über Nacht abgestellt wird ...
    In Verbindung mit alter Bausubstanz und entsprechend schlechten Fenstern bildet sich dann relativ schnell Kondenswasser ...
    Ein paar mehr Infos hätte ich da auch schon gerne ...
    (Bei uns ändert sich die Raumtemperatur und die rel Feuchte gering, Kondenswasser allenfalls am Randverbund an sehr kalten Tagen ...)
    Eine Abhilfe wäre z.B. ein raumluftABhängiger Kaminofen ...
  7. Feuchte Wohnung: Sanierung, Dämmung & Fensterdetails

    Hallo und Guten Morgen
    erst mal vielen Dank für die Bemühungen, allein das Gefühl Hilfe bei der Lösungssuche zu haben ist schon sehr entlastend. Und btw mein Name ist Jeannine ;o)
    Nun zurück zum Thema.
    Zu unser vorherigen Wohnung kann ich sagen, dass es sich um ein altes Gebäude (Stallungen, Heuboden und Wohnhaus) handelt, das vor zwei Jahren umfassend saniert wurde. Hierbei wurde besonderen Wert auf die Dämmung mit ich glaube 15 cm Dämmplatten (sagte man mir) gelegt. Die Fenster in der Dachschräge waren aus Holz von Velux, die auf der normalen Seite aus Kunststoff.
    Ein Neubezug war es nicht, Schimmel hatten wir in keinster Weise.
    In dieser Wohnung nun (auch kein Erstbezug) wohnen wir in einem ich vermute mal vor etwa 40 Jahren errichtetes Haus. Die Fenster, alle Isolierglasfenster Kunststoff, sind auf eine ziemlich eigenwillige Art und Weise mittels 4 Schrauben versehen, die scheinbar die Verankerung in der Wand übernehmen. Manche der Scharniere weisen bereits starke Alterungserscheinungen auf. Ich vermute dass diese mittlerweile auch bereits 20 Jahre mindestens ihren Dienst verrichten.
    In den letzten Jahren (nur wann das war weiß ich leider überhaupt nicht) ist das Gebäude modernisiert worden, wobei auch hier ein Augenmerk auf die Wärmedämmung gelegt worden ist. Die Wohnung stand vor unserem Einzug soweit ich das weiß knapp 1 Jahr leer.
    Wir sind im August hier eingezogen und das Phänomen "Wasser" trat das erste mal vor knapp 3 Wochen auf. Wir begannen nach Gründen zu suchen und im Internet nachzuforschen, sind aber letztendlich immer wieder auf das Thema falsches Lüften und Heizen gestoßen, was ich mir ehrlich gesagt nicht unterschieben lassen möchte.
    ach so  -  Pflanzen haben wir jede Menge, aber auch dies ist kein neuer Zustand, sondern bereits seit Jahren so. Aquarien oder Terrarien besitzen wir keine. Die Wäsche wird bei uns mittels Kondenstrockner im Bad getrocknet. Die Badtür ist fast immer geschlossen und kurioserweise ist dies der einzige Raum, in dem sich noch kein Schimmel festgesetzt hat, obwohl es dort die meiste Zeit deutlich feuchter ist, als im Rest der Wohnung.
    Im zukünftigen Kinderzimmer haben wir übrigens zwei Trockenwunder aufgestellt, falls das noch wichtig sein könnte. Und die Information über den Taupunkt des Herrn Kress kann ich absolut bestätigen, das sind auch die Werte, die unser Hygrometer als Taupunkt anzeigt.
    Hüte morgen gab es nur an einem Teil der Wohnungsfenster Tauwasser und auch nur bis maximal 2 cm Höhe. Es regnet draußen fleißig vor sich hin.
    So  -  ich hoffe, dass ich damit zunächst genug Informationen auftreiben konnte.
  8. Dichte Gebäudehülle: Erhöhte Raumfeuchtigkeit im Altbau

    Dichte Gebäudehülle im Altbau oft problematisch
    Hallo Jeannine,
    In Ergänzung zu meinen vorstehenden Ausführungen vermute ich, dass durch die dichte Gebäudehülle eine Anstieg der Raumfeuchtigkeit stattfindet. Diese Problematik ist in der Zwischenzeit hinlänglich bekannt. Im Niedrig- bzw. Passivhausbereich werden daher beim Neubau bereits entsprechende Belüftungssysteme vorgeschreiben. Diese sorgen dafür, dass über eine dadurch erziehlte Mindestluftwechselrate die Raumfeuchtigkeitswerte deutlich unter 50 % gesenkt werden können. Bei einer Raumtemperatur von 20 °C beträgt dann die Taupunkttemperatur nur noch 9,3 °C. In Ihrem Fall ist daher das kontrollierte Stoßlüften wie bereits angegeben sicher sinnvoll. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, raumbezogene Lüftungssysteme in die Fenster oder das Mauerwerk einzubauen. Bitte prüfen Sie vorsichtshalber auch noch Ihre Fenster dahingehend, dass evtl. Dichtungen im Verglasungsbereich von außen nach innen geöffnet sind. In diesem Fall kommt es zu einer verstärkten Abkühlungen im unteren Randverbundbereich der Scheibe, mit der Folge von Kondensation. Bei Isoliergläsen mit einem schlechten U-Wert (größer 1,3 W) besteht weiterhin das zusätzliche Risiko einer Scheibenabkühlung auf der Rauminnenseite. Um hier Tauwasser zu vermeiden muss dann die Raumfeuchtigkeit zusätzlich abgesenkt werden. Weiterhin sollten Sie prüfen, ob Ihre Zimmer bei Tag ausreichend beheizt werden. Hier wäre es wichtig dass entsprechende Heizquellen den unteren horizontalen Fensterbereich mit Warmluft versorgen. Bei weit ausladenenden Fensterbänken kann es hier ansonsten ebenfalls zu Problemen kommen.
    Bitte beachten Sie dass vorstehende Ausführungen nur auf Vermutungen bassieren und gegebenenfals nur Teilaspekte Ihres Problems beleuchten. Genaue Angaben und Lösungsvorschläge sind letztendlich nur bei einer genauen Überprüfung der Sachlage Vorort möglich.
    MfG Dipl. Ing. (FH) K. Kress
  9. Raumfeuchte: Medizinische Aspekte & Fenster-Qualität

    Woher Herr Kress ...
    die Forderung nach einer Luftfeuchte < 50 % herleitet, weiß ich nicht. Schon gar nicht, da Werte von deutlich unter 50 % (wie gefordert) von Medizinern als krankheitsfördernd, weil schleimhautaustrocknend angesehen werden.

    20 Jahre alte Fenster haben sicher keine so genannte warme Kante (das Profil zwischen den Glasscheiben ist noch sehr gut wärmeleitend) und einen Ug-Wert von 2,5  -  3,0.
    Wenn Sie also aus einem sanierten Altbau mit Fenstern heutiger Anforderungen in eine Wohnung mit solchen Fenster (schlecht will ich bewusst nicht sagen) ziehen, ist erstmal klar, warum Sie das nicht kennen.
    Viele Pflanzen geben viel Feuchte ab  -  auch tagsüber, wenn Sie abwesend sind.
    Hinzu kommt die Feuchte, die die Nutzer erzeugen. Von Schweiß über Duschen und Wäsche bis hin zum Kochen.
    Wenn Sie Aufschluss darüber haben wollen, ob Sie eine Chance haben, mit zumutbarem Lüftungsverhalten und angemessener Wohnungsnutzung (ein Urwalddschungel wäre nicht angemessen 😉 die Problematik in den Griff zu bekommen, müsste über längere Zeit das Nutzerverhalten und die Wärme- und Feuchtewerte über einen Datenlogger aufgezeichnet und ausgewertet werden.
    Nur so lässt sich eine vernünftige Aussage zu Risiken, Chancen und Möglichkeiten treffen.

  10. Feuchtigkeit: Pflanzen & Parameter – Ergänzung zu Beitrag 1

    @ Ralf
    nix anderes habe ich in Nr. 1 geschrieben, nur wusste ich da noch nichts von vielen Pflanzen und den anderen Parametern.
    Gruß Andre
  11. Feuchtigkeitsproblem: Pflanzen als Ursache? Datenlogger-Idee

    Mmh
    alles soweit so gut. Aber weder die Anzahl der Pflanzen, noch das Lüftungs- und Heizverhalten (Lüftungsverhalten, Heizverhalten) oder die Quadramtmeterzahl hat sich verändert. Lediglich die Wohnung ist eine andere. Daher weigere ich mich doch ein wenig, das jetzt auf die Pflanzen zu schieben. Einen Urwald haben wir nun sicherlich nicht, aber eben auch nicht nur wenige.
    Daher werde ich wohl doch mal den Vermieter bitten einen Datenlogger aufzustellen. Das finde ich eine sehr gute Idee ohne spekulativ irgendwelche Schuldzuweisungen (z.B. auf die bisher harmlosen Zimmerpflanzen) machen zu müssen.
    Ich hoffe, dass unser Vermieter im Punkto Datenlogger positiv gestimmt sein wird, damit wir das Problem bald eingrenzen können.
    Liebe Grüße
    Jeannine
  12. Nutzerverhalten: Übertragbarkeit auf neue (ältere) Wohnung?

    Eben, die Wohnung hat sich geändert ...
    und das könnte da Problem sein. Was in der alten Wohnung an Nutzerverhalten gefunzt hat, ist nicht unbedingt 1 zu 1 auf die neue (ältere) übertragbar.
    Stell Dir vor Du bekommst ein anderes Auto mit schlechteren Bremsen. Wenn Du dann jemandem hinten drauf fährst, sagst Du dann "Ich habe doch die gleichen Personen im Auto und den Einkauf habe ich mit alten Wagen auch transportiert"
    Wahrscheinlich nicht. Aber genau so könnte es sein.
  13. Schimmelursache: Pflanzen als alleinige Schuld? Zweifel!

    aha ...
    Ich kaufe also nacheinander 20 Autos und beim 21 ten sind die Bremsen schlecht  -  daher bin ich auch schuld, wenn ich jemandem auffahre. Gut zu wissen ...
    Aber mal im Ernst. Wir sind eine Soldatenfamilie  -  ergo ziehen wir im Schnitt alle 2 Jahre um. Da nun dies die erste Wohnung ist, in der ich nach einer Schimmelursache suchen muss, sind es natürlich die Pflanzen.
    Das ist genau das, was mich an der Sache ärgert!
    Plausibel sind für mich ehrlich gesagt lediglich die Möglichkeit der ausdünstenden Wände (vielleicht ja weil die Wohnung so lange leer stand) und als hilfreiche Info empfand ich die Idee mit dem Datenlogger. Ein "Herumreiten" auf dem typischen "der Mieter muss schuld sein" bringt mich nämlich nicht weiter und ist auch meines Erachtens nicht Sinn der Sache.
    Es kann ja nicht sein, dass man seine angemietete Wohnung heutzutage nicht mehr bewohnen darf. Denn scheinbar sind Zimmerpflanzen die eine bestimmte Anzahl überschreiten (und es lässt sich streiten, ob man die Anzahl die wir besitzen als viel empfindet), mögliche Aquarien oder nachher vielleicht sogar Hunde und Kinder (die stellen ja auch einen lebenden Organismus dar) der Grund für Schimmelbildung.
  14. Wohnungsnutzung: Lüften & Verhalten anpassen für Schimmelfreiheit

    Ich würde an Ihrer Stelle ...
    mal aufhören, der Polemik der Mietervereine zu folgen.
    Natürlich muss eine Wohnung nutzbar sein. Und natürlich darf der Nutzer Pflanzen, Terrarien, Aquarien und Kinder haben.

    Aber er muss auch (in einem gewissen Rahmen) sein Nutzerverhalten auf seine Art der Wohnungsnutzung abstimmen.
    Natürlich muss Mensch anders lüften, wenn ein Kleinkind samt beaufsichtigendem Elternteil mehr oder weniger ganztätig die Wohnung nutzt als bei 2 berufstätigen Erwachsenen.
    Und das ist grundsätzlich auch zumutbar!
    Wenn bei normaler Nutzung der Wohnung eine Schimmelfreiheit nur mit halbstündigem Lüften möglich ist, ist das nicht mehr zumutbar.

    Es ist aber nicht so, dass sich der Mieter zurücklehnen kann und der Vermieter egal wie für Schimmelfreiheit zu sorgen hat.

    Zum Autovergleich.
    Wenn Sie hinten drauf rutschen, weil das ein Auto ist, das einfach schlechtere Bremsen hat als Sie gewohnt sind, dann IST es Ihr Problem. Denn SIE müssen sich schon über das Fahrverhalten (dazu gehört auch das Bremsvermögen) des Fahrzeugs informieren und dürfen nicht davon ausgehen, dass ein Trabi genauso gut bremst wie ein 911er mit Keramikbremse!
    Ist die Bremse technisch defekt, sieht es wieder anders aus (es sei denn, man hätte Sie über den Zustand der Brenmse informiert und Sie wären trotzdem gefahren).

  15. Tauwasser: Bausubstanz & Nutzerverhalten als Ursache prüfen

    Eingangsbeitrag nochmal gelesen
    Also wenn Sie erst seit 2 Monaten dort drin wohnen und schon bei den zurzeit noch relativ milden herbstlichen Außentemperaturen regelmäßig an den Fenstern schon Tauwasser haben, dann deutet dass nicht nur auf falsches Nutzerverhalten hin.
    Vielleicht ist die Bausubstanz bereits "abgesoffen". Die Wände könnten bereits über die Jahre, z.B. durch das Nutzerverhalten des Vormieters, immer mehr Wasser aufgenommen haben, sodass sich eine ständig kirtische bauphysikalische Situation einstellt. Es könnte auch auf anderem Wege, als durch Wasserdampfkondensation, ständig Feuchtigkeit in die Bausubstanz gelangen, z.B. durch fehlende Schlagregendichtigkeit, durch Wassereintritt im Dach etc.
    Ein sachverständig tätiger Kollege vor Ort könnte da helfen, die Ursachen zu finden und auch Sanierungsvorschläge zu machen. Nur den muss jemand bestellen und bezahlen.
    Gruß
  16. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Feuchte Mietwohnung: Ursachen, Maßnahmen & Rechte bei hoher Luftfeuchtigkeit

    💡 Kernaussagen: Hohe Luftfeuchtigkeit in Mietwohnungen kann durch falsches Lüften, unzureichende Heizung, Baumängel oder eine Kombination aus diesen Faktoren entstehen. Die Angemessenheit des Nutzerverhaltens in Bezug auf die Wohnung ist entscheidend. Eine frühzeitige Information des Vermieters und die Installation eines Datenloggers zur Messung der Luftfeuchtigkeit sind empfehlenswert. Die Bausubstanz, insbesondere bei Altbauten, kann ebenfalls eine Rolle spielen.

    ⚠️ Wichtig/Achtung: Laut Raumluftfeuchtigkeit: Über 50% problematisch – Tauwassergefahr! sind Raumfeuchtigkeitswerte über 50% bei 20°C problematisch, da es bei Abkühlung zur Tauwasserbildung kommen kann.

    ✅ Zusatzinfo: Es ist wichtig, die Rahmenbedingungen wie Altbau vs. Neubau, Dämmung und Fensterqualität zu berücksichtigen, wie in Feuchte Wohnung: Angaben zu Altbau, Fenster & Dämmung nötig gefordert wird, um die Ursachen der hohen Luftfeuchtigkeit zu identifizieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie mit der Information des Vermieters und der Dokumentation der Luftfeuchtigkeit. Prüfen Sie Ihr Lüftungs- und Heizverhalten und passen Sie es gegebenenfalls an. Beachten Sie die Hinweise zur Bausubstanz und möglichen Baumängeln, wie im Beitrag Tauwasser: Bausubstanz & Nutzerverhalten als Ursache prüfen beschrieben. Klären Sie, ob die hohe Luftfeuchtigkeit auf das Nutzerverhalten des Vormieters zurückzuführen ist.

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