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Fertighaus

Okal Fertighaus von 1973 Schadstoffe

Hallo,
haben heute ein schönes Okal Fertighaus von 1973 besichtigt und sind eigentlich kaufwillig gewesen. Nachdem wir jetzt im Internet ein wenig gesucht haben taucht eine Schadstoffbelastung nach der anderen auf. Lohnt es sich wirklich eine Anlayse durchzuführen oder sollte man nicht gleich die Finger davon lassen da ja anscheinend alles aus dieser Zeit den "Dreck" in sich hat.
Danke für alle Tips
Volker

Name:

  • Volker Weyel
  1. eine Analyse

    wird Ihnen nicht helfen. Es geht Ihnen ja darum, begründete Bedenken auszuräumen. Das können Sie nur durch
    1. eine detaillierte Begehung mit Probenahmen )Material- u. Raumluftproben,
    2. relativ umfangreiche raumweise bzw. bereichsweise Analytik auf viele Stoffgruppen/Einzelstoffe (Asbest, PCB, PCP, Formaldehyd).
    Damit sind Sie bei mehreren 1000,- EUR für eine Kaufentscheidung. Das kann sich nur bei einem sehr günstigen Preis oder Kostenbeteiligung des Verkäufers lohnen.
    Dann sollten Sie sich auch noch im klaren sein, daß vermutlich bestenfalls nachgewiesen wird, daß die untersuchten Schadstoffe unterhalb behördlich festgesetzter oder empfohlener Richtwerte liegen. Ob Sie dann damit ruhig in dem Haus leben könnten müssen Sie sich selbst (vorher) beantworten. Eine absolute Schadstofffreiheit wird Ihnen nämlich kein seriöser Gutachter bescheinigen.

  2. Fertighaus-Kernsanierung

    Ein Kernsanierung dieses Hauses würde ich auch ohne Analyse der Schadstoffe empfehlen, da die Wände in den meisten Fällen feucht geworden sind. Wo Feuchtigkeit ist, da sind die Schadstoffe nicht weit. Da die Kernsanierung sehr gut kalkulierbar ist, ist es bei einem günstigen Kaufpreis der Kauf durchaus möglich. Durch die Kernsanierung wird die Hauptursache für Schadstoffe beseitigt. Weitere Infos in http://www.modergeruch.de
    Viele Grüße


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