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Innenwände

Katastrophe - Betondecke/-wände Spachtelung instabil!

Hallo liebe Experten!

Bei uns ist eine mittlere Katastrophe eingetreten.

Auf anraten unseres Baustoffhändlers haben wir die Decken (Beton-Filligran) in der Rohbauphase (während Einbau der Fenster) mit Feinspachtel (PCI Muroplan) zwei mal vollflächig gespachtelt und verschliffen.

Nun, nach der Trocknungsphase des Estrich haben wir festgestellt dass sich diese Spachtelung besonders im Keller an vielen Stellen als ob man ein Ei schält mit der Spachtel abkratzen lässt.

Der Beton wurde einigen Wochen vorher abgewaschen und getrocknet. Besondere Stellen mit Trennmittel sind dabei nicht aufgefallen.

Das ist nun eine mittlere Katastrophe für uns! Wir haben bei allen Schritten sehr gewissenhaft gearbeitet...und nun sowas...sch....!

Wir denken man sollte/muss die komplette Spachtelung wieder abschleifen!?! Kann uns hier jemand einen Rat geben?
Danach? Einfach eine Strukturfarbe drauf?

Noch eine dumme Frage: Wie kann man erkennen ob die Spachtelung ausreichend haftet? Mit der Spachtel kann ich schließlich mit ausreichend Druck alles entferenen...aber was ist normal?

Vielen Dank für eine Ratschlag!

Name:

  • Neubau
  1. Was habt ihr denn ge und verspachtelt?

    Die komplette Decke oder nur die einzelnen Deckenplattenfugen, wo die eine Platte an die nächste angrenzt?

    Bei der in der Eingangsfrage beschriebenen Deckenspachtelvariantenbeschreibung hört sich das nach einer Komplettspachtelung der Decke an!

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  2. Hallo! Es handelt sich um eine ...

    ... Hallo!

    Es handelt sich um eine Vollflächige Verspachtelung zum schließen der kleinen Löcher im Beton...also die komplette Decke. Vorher haben wir diese ebenfalls mit Tiefengrund gespritzt damit die Decke nicht so sehr saugt.

    An den Stellen der Stöße der Platten der Filligrandecke hält die Verspachtelung prima. Nur in der Fläche scheint diese stellenweise zu blättern und wenig zu halten.

    Ausserdem wissen wir nicht wie wir feststellen können ob die Haftung im Bereich des "normalen" ist...schließlich ist Gips ja nicht das stabilste Material...

  3. ;-)

    Moin, zuviel des "Guten" aufgetragen? (Tiefgrund)
    -
    Oder, wie lange konnte Baufeuchte, an der Stelle noch einwirken???
    -
    Grundierung, und Spachtelmasse, aufeinander abgestimmt?
    oder oder oder.....

  4. Tiefgrund spritzen ist verdächtig

    da ist schnell des Guten zuviel auf dem Untergrund. Insbesondere, wenn sie den vorher mit irgendetwas abgewaschen haben - der also evtl noch Restfeuchte enthält und nicht saugt wie ein Schwamm, kann der Tiefgrund auf der Oberfläche stehenbleiben und wie ein Trennmittel wirken. Zum Testen, obs was taugt: Nehmen Sie sich ne Rolle Paketband oder gut klebendes, weisses PVC-Band, kleben Sie es auf den abgestaubten Spachtel, ordentlich anreiben und reissen mit einem beherzten Ruck das Band vom Untergrund. Wenn die Spachtelmasse das überlebt, sollte es brauchbar sein. Wenn der Kram am Klebeband hängt, muss er runter. Sie können kratzen, eine Palette Paketband kaufen, oder ich würde es mal mit nem Kompressor und ner Druckluftpistole probieren. Ist zwar etwas zeitaufwendig, aber man bekommt recht zuverlässig die Sachen von der Wand gespratzelt, die beim Kratzen vielleicht hängenbleiben würden.


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