Innenwände

Altbauwände verputzen

Guten Abend, ich bin seit Sommer diesen Jahres mit der Renovierung meines alten
Einfamilienhauses (Baujahr 1934) beschäftigt. Nachdem ich von den Innenwänden die Tapeten entfernt habe, musste ich durch klopfen feststellen, dass sich mehrere hohle Stellen unter dem Putz befinden.Hauptsächlich an den Stellen wo sich die Fußleisten befanden. Was muß ich tun? Muß der ganze Putz runter oder nur teilweise?
Welchen Putz sollte man dann verwenden, und auf welche Feinheiten sollte man achten? Ich bin Maschinenbauer und handwerklich recht begabt, aber bei diesem Thema hier bin ich doch recht unsicher. Auf dem alten Putz befinden sich außerdem noch recht viele alte Farbreste, wahrscheinlich noch aus 50er Jahren. Würde mich über ein paar gute Tips sehr freuen. Schöne Weihnachten

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  1. Das was loese ist, muss runter!

    Vorspritz, Aufbrennsperre, Haftgrund und eine entsprechende Vorbehandlung nicht vergessen.

    Sonst fällt auch das Neue wieder runter.

    Das lose bzw. der lose Putz muss halt runter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  2. wenn man...

    es grundsätzlich renovieren möchte dann sollte der alte Putz vollständig entfernt und neu verputzt werden.
    daher (aus meiner Erfahrung) den alten krümligen Putz vollständig entfernen. Diese "Flickerei" mal ausbessern hier und da ist wenig sinnvoll, da beim nächsten Tapetenwechsel das selbige Problem ansteht. Wenn alles ab ist die Wandfläche auf größere Unebenheiten überprüfen, gegebenenfalls einen ersten Kalk-Zementputz auftragen.
    wenn der Putz ausgleich notwendig ist, die Wand mit groben Besen reinigen und das Mauerwerk gut vornässen, Putz anwerfen un mit der Kelle grob abziehen.
    fühestens am nächsten Tag die zweite Putzschicht aus Kalk-Zementputz auftragen, eben abziehen und abreiben, vorher wieder Vornässen. Wer dann eine glättere Oberfläche möchte kann eine weitere Schicht Glättputz auftragen.

  3. zu viel Aufwand

    Den gesamten Putz sämtlicher Innenwände eines kleinen Einfamilien-hauses zu entfernen, diese Maßnahme halte ich für reichlich übertrieben, zumal es sich schätzungsweise um ca. 1/10 der gesamten Innenwandflächen handelt an dem der Putz lose ist bzw. hohl klingt. Da muß man nicht von den gesamten Innenwänden den Putz abkloppen.


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