Treppenhaus von innen dämmen: Wärmebrücken problematisch? 27.05.08 Unser EFH von 1900 hat ein vorgehängtes, unbeheiztes Treppenhaus (Grundfläche 7 x 2,50 m, Höhe vom Keller bis unter das Dach 10 m, Volumen ca. 123 m³). Jetzt sollen die Wände des Treppenhauses neu gestaltet werden. Bei dieser Gelegenheit stellt sich die Frage, ob wir nicht die Wände zu den beheizten Wohnungen (Vollklinker 25 cm, ca. 50-60 m²) dämmen lassen. Denn ob und wann wir die Außenwände des Treppenhauses (zweischaliges Mauerwerk 37 cm mit 8 cm Luftschicht, Fläche 100 m²) dämmen und die Fenster austauschen, ist sehr fraglich. Für die Dämmung der betreffenden Innenwände stellen wir uns vor, auf der Treppenhausseite eine Vorsatzschale mit Dämmung oder eine Verbunddämmplatte davor zu setzen. 3-6 cm Dämmstoff sollten möglich sein. Fragen: 1. Durch die Holztreppen und die Zwischengeschossdecken werden auf jeden Fall Wärmebrücken entstehen - ist das problematisch? 2. Zum Anschluss an die Treppen könnten wir die Wand im Zickzackmuster basteln, so dass sie bündig an und auf jeder Stufe anliegt - ein riesiger Aufwand. Ist der Aufwand gerechtfertigt oder reicht es wohl, einfach die Dämmung auf und unter den Treppen schräg abzuschließen? 3. Wo kann man überschlägig online die Energieeinsparung durch Dämmen von Wänden zu unbeheizten Gebäudeteilen ermitteln? Danke vorab für jeden Hinweis! Name: Joachim Steinmetz
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