Suchefunktion BAU.DE Forum Kamin und Kachelofen 1495-1: Heizkamin einmauern

Kamin und Kachelofen

Thüringer Ofenkacheln: Qualitäts-Ofenkacheln ab 5 Euro!
Thüringer Ofenkacheln: Qualitäts-Ofenkacheln ab 5 Euro!

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  1. ! 18.09.08
    Herr Kern hat recht, wenn er den Ofen mit Holzfeuerung als alleinige Heizquelle meint. Wenn man unter "heizen" versteht, die Zimmertemperatur ohne Rücksicht auf Zeitaufwand und Wirkungsgrad irgendwie zu erhöhen, dann ist jeder Ofen eine Heizung.
    Den Begriff "Müll" finde ich in seinen Beiträgen nicht.
    Hier käme dieser Text noch dreimal, denn: je wiederholter, desto wahrer, wie in der Politik ;-))
    Name: Jens Paulsen  

  2. !! 18.09.08
    Wenn Du es haben willst, dann kauf es
    Wenn Du es benutzen willst, dann informier dich VORHER
    Name: Jens Paulsen  

  3. Hallo Herr Neuner 18.09.08
    Bitte bleiben Sie auf dem Boden.
    Ich habe lediglich die Geräte in dem Link als ..... bezeichnet und dabei bleibe ich.
    Dabei dass ein Kamineinsatz, ein Kaminofen und ein Warmluftkachelofen nicht zum heizen geeignet sind ist einfach eine Tatsache.
    Ich habe auch nie bestritten dass man damit heizen kann. Das ist aber auch was ganz anderes.
    Sogar ein Grundofen, wie wir ihn bauen, benötigt eine Backupheizung zumindest dann wenn man im Winter auch mal Urlaub machen will. Oder halt eben dann auch einen Heizer. Aber eben nur dann.
    -
    Die erstgenannten Geräte dagegen heizen nur dann wenn darin auch ein Feuer brennt. Damit das aber (fast) immer brennen kann braucht man einen Heizer. Weil den kaum jemand hat sind diese Geräte zum heizen eben schlicht und einfach nicht geeignet.
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    Wir reißen solche Geräte (Warmluftkachelöfen, Heizkamine, Offene Kamine, Offene Kamine mit Heizkassette) regelmäßig ab und ersetzen sie mit einem richtigen Grundofen.
    Da sind teilweise optisch tolle, teure Anlagen dabei. Da geht manchmal richtig viel Geld in den Container.
    Das tut oft nicht nur dem Kunden weh.
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    Weil das so ist verkaufe ich nur dann einen Heizkamin wenn ein Kundes das unbedingt will und wenn ihm die Vorteile (tolles Feuer) wichtiger sind als die Nachteile des nur kleinen Nutzens.
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    Da Sie, wenn ich das richtig sehe, hauptsächlich Kaminöfen verkaufen tun Sie Ihren Kunden sogar einen Gefallen. Im Gegensatz zu einem teuren Heizkamin kann man Kaminöfen auch noch in einem Partyraum oder sonstwo gebrauchen wenn ein richtiger Ofen ins Haus kommt. Oder man kann ihn auch noch relativ einfach verkaufen. Entsorgen mussten wir diese Teile bisher nie.
    Name: Theo Kern   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.kachelofen-profis.de

  4. Tatsachen oder Behauptungen? 18.09.08
    Sehr geehrter Herr Kern,
    Wenn Sie sagen es sei eine Tatsache, dass ein Kamineinsatz, ein Kaminofen und ein Warmluftkachelofen nicht zum heizen geeignet sind, ist das eine unbelegte Behauptung Ihrerseits und nichts anderes. Warum können viele Leute mit entsprechenden Öfen große Teile ihres Hause heizen?
    Das jeder Ofen mit Festbrennstoffen eine Zusatzheizung darstellt ist sicherlich jedem von uns klar.
    Der Vorteil des von Ihnen propagierten Grundofens liegt genau genommen in der Speicherfähigkeit. Das es sich gleichzeitig um ein relativ träges System handelt liegt in der Natur der Sache.
    Schaffe ich also einen Ofen (egal welcher Art) mit entsprechender Speichermasse komme ich Ihrem Grundofen zumindest reltiv nahe und die von Ihnen genannten Nachteile reduzieren sich wesentlich. Aber auch einfache Stahlöfen haben einen Vorteil: sie sind die schnellste existierende Heizung. Wer Abends von der Arbeit kommt, schnell seinen Raum aufheizen möchte und gleichzeitig ein schönes Feuer genießen möchte weiß das durchaus zu schätzen.
    Woher Sie Ihr Wissen nehmen, dass wir hauptsächlich Kaminöfen verkaufen bleibt Ihr Geheimnis. Auch wenn Sie es nicht glauben werden: Wir haben auch schon Grundöfen gebaut. Aber ich verdamme kein Heizsystem und berate den Kunden vorher über Vor- und Nachteile. Für was er sich dann entscheidet bleibt ihm überlassen.
    Zuhause heize ich selber mit einem Warmluftkachelofen, der Heizeinsatz wird vom Flur aus beheizt, gegenüber befindet sich das Treppenhaus, so daß auch die erste Etage beheizt wird. Die Kachelofenverkleidung im Wohnzimmer speichert einiges an Wärme und heizt auch am nächsten Tag noch angenehm nach. Da der Heizeinsatz über ein System mit unterem Abbrand verfügt ist der Nachlegeintervall deutlich verlängert. Obwohl meine Frau und ich tagsüber arbeiten beheizen wir uns Haus fast ausschließlich mit dem Kachelofen! (ohne angestellten Heizer)
    Gleichzeitig befindet sich ebenfalls im Wohnzimmer auf der gegenüberliegenden Seite ein Kaminofen, der vor allem in der Übergangszeit genutzt wird und schnelle Wärme abgibt. Da er passenden dimensioniert ist und sich hervorragend regeln läßt überheizt er den Raum nicht, sondern schafft ein angenehmes Raumklima. Gleichzeitig bietet er ein tolles Feuererlebnis.
    Sollten Sie sich einmal in der Nähe des Münsterlandes befinden sind Sie herzlich eingeladen sich bei uns von der Funktionaltät auch anderer Heizsystem zu überzeugen.
    Name: Andreas Neuer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.kaminwelt.com

  5. Eisenöfen = Warmluftschleudern 19.09.08
    Herr Neuner, die von Ihnen angesprochenen Eisenöfen oder eingemauerten Eisenöfen sind in den allermeisten Fällen einfach nur Holzvernichter - Produkte des schnellen Geldverdienens auf niedrigem Niveau. Mit Gewalt wird von einigen Herstellern jetzt versucht, mit meines Erachtens recht lustigen und "hocheffizienten" Mitteln, Masse über Schüttgut oder Minispeicheraufsätzen in Warmluftanlagen zu bringen. .... Warum wohl??? Heizeinsätze mit 6 kW Leistung aufwärts sind im heutigen Hausbau teilweise geeignet Reihenhaussiedlungen -im übertragenen Sinne- zu beheizen. - Ebenso viele Kaminöfen, außer diese sind leicht übergewichtig und haben ordentlich Masse von 300 kg aufwärts - siehe Cera oder unser eigener Quadrino.
    Als Heizung läßt sich doch nur ein Ofen nennen, der wirklich warm macht. Bei Eisenöfen haben wir Temperaturen unter der Decke von bis zu 60°C und am Boden oft nur 15°C - und der Kunde wundert sich warum er kalte Füße hat. ... Vollkommener Unsinn!!!!Ganz anders bei einem ordentlichen Speicherofen der über viele, viele Stunden seine Strahlungswärme dem Raum angenehm spendet, die Körper im Raum erwärmt, den Taupunkt in der Wand nach außen drückt - somit der Dämmwert des Hauses auf natürliche und kostengünstige Weise steigert und zwischen Boden und Decke gerade mal 2°C Temperaturunterschied hervorruft. Ei - noch was.... Bei Grundöfen leg ich morgens schnell ein paar Scheite auf, laß diese abbrennen und geh dann zum arbeiten und kann mich freuen, daß dieser Ofen abends noch schön warm ist. Ihre Eisenöfen sind mittags schon kalt. Muß ätzend sein, wenn man abends heimkommt die Bude kalt ist, bloß weil man sich von irgendeinem Ofensetzer hat einlullen lassen, daß ein schnell hingestellter Eisenofen das non plus ultra sein soll. Zum Feuerkucken sind die toll - wem das reicht bitte ... soll kaufen.
    Die meisten bereuen früher oder später die Investition und suchen nach speichernden Alternativen.
    Hier gebe ich Herrn Kern recht.
    Ich kenne keinen Kunden, der einen Grundofen hat und dann zu einem Eisenofen wechselt.
    Nun zu Ihrem Ofen - Sie haben einen Zwitter aus Eisenofen und einem Grundofen. Heißt einfach ... Sie haben einen tollen Ofen, aber er könnte noch mehr speichern. Es kann aber auch sein, daß in Ihrer Situation diese Kombination genau das richtige ist. Freuen Sie sich an Ihrem Ofen und dem lesenden Laien sein gesagt ... Im Jahr 2001 haben wir den ersten Schamotte-Kleinstspeicherofen am Markt geprüft gehabt. Warum wohl kommen seither alle möglichen Hersteller mit solchen Minigrundöfen oder Speicherkaminöfen an den Markt?? - Na ... weil´s halt wohl das beste ist. Herr Kern jetzt sind wir halt schon wieder beim Wirkungsgrad - aber was soll´s ... hier schweige ich - eisern...
    Warum werden heute immer mehr Grundöfen mit Rauchgas-Wasser-Wärmetauschern ausgerüstet und mit einer Solarthermieanlage kombiniert? ... Ganz klar - mit einem Heizeinsatz und aufgesetzter Wassertasche würde ich ein heutiges gut gedämmtes Haus zur Sauna machen. - Eisen gibt halt seine Wärme schnell und vehement ab. Brauchen wir nicht mehr.
    Ähhh, Tschuldigung Herr Kern Sie machen das ja mit Absorbern - hiermit berücksichtigt ... und perfekt bei Niedrigtemperaturheizungsanlagen. - sprich Fußbodenheizung.
    Grüße aus dem Allgäu
    Name: Herr Wal-2132-Hau  

  6. Glück gehabt?!? 19.09.08
    Hallo Herr Neuer
    ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Kamineinsatz, ein Kaminofen und ein Warmluftkachelofen nicht zum heizen geeignet sind, zumindest wenn man mit Haus beheizen das komplette Haus und eine weitgehend gleichmässige Temperatur meint.
    Zitat: Warum können viele Leute mit entsprechenden Öfen große Teile ihres Hause heizen?
    Können sie es denn wirklich? Oder ist es ein akzeptabler Kompromiss (erheblicher Aufwand + und nicht sehr gleichmässige Temperaturen vs kostenloser Brennstoff?)
    -
    Zitat: Das jeder Ofen mit Festbrennstoffen eine Zusatzheizung darstellt ist sicherlich jedem von uns klar.
    Ja, aber widerspricht das nicht dem vorher von ihnen gesagten?
    -
    Der Grundofen (wenn er denn gescheit geplant ist...)kommt zumindest dem Wunsch nach gleichmässiger Temperatur entgegen. Sie irren aber sicher wenn Sie annehmen dass zusätzliche Speichermasse aus jedem Ofen quasi einen Grundofen machen. Genausowenig wie man aus einem Golf durch Einbau eines starken Motors ein Formel-1-taugliches Gerät machen kann.
    Wir nutzen einen einfachen Stahlofen und kennen die Vorteile, allerdings auch die Nachteile (im gutgedämmten Haus): Der Grat zwischen angenehmer Temperatur und zu hoher ist schmal...
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    Ihre eigene Haus-Heizungskombination erscheint mir eher als glücklicher Zufall. Anscheinden stimmen hier Leistung und Verteilung des Warmluftkachelofen in Verbindung mit der Speichermasse des Hauses und des Ofens?
    Und bei Bedarf wird mit dem "kleinen" nachgeheizt?
    -
    An Warmluftkachelöfen habe ich keine gute Erinnerung. Das Haus meiner Grosseltern wurde lange Zeit mit einem solchen Gerät geheizt. Das kleine Wohnzimmer war ständig überheizt und die Kacheloberfläche gefährlich heiß, die restlichen Räume unten von kalt bis sehr kalt. Da auch keiner das Teil im Winter morgens anfeuern wollte wurde diese Heizung sehr schnell durch eine Ölzentralheizung ergänzt (Heute würde man wohl keine Ölheizung mehr nehmen)
    gruss
    Name: Bernhard Furch   E-Mail-Adresse anzeigen  

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