Keep it simple: Ist WRG nicht viel zu aufwändig / Lüftung per Holzofen 10.03.04 Hallo, wir haben jetzt zwei Jahre ein freistehendes 140-qm-Einfamilienhaus (erst-) bewohnt, das der 2002 Verordnung entsprach, es ist mit Heizöl beheizt. Irgendwann 2002 haben wir mal 2000 l Heizöl getankt, von denen noch ca. 500 Liter horhanden sind. Parallel dazu haben wir ca. 10 Ster Holz verheizt in einem billigen Werkstattofen (Praktiker, 155.-), der unten im Treppenhaus steht. Die Kosten für Heizung und Warmwasser liegen also bei 300.- Euro im Jahr (Brennholz selbst gesammelt), trotz der zweijährigen Austrocknung des nassen Bauwerks. Die Belüftung erfolgte im Wesentlichen durch die Ansaugluft des Ofens, der von Oktober bis März praktisch ständig brennt (Zuluft über den Heizungskeller mit Lochgitterfenster). Wir hatten trotz klatschnasser Wände beim Einzug die Feuchtigkeit schnell im erträglichen Bereich. Inzwischen bräuchten wir fast schon wieder einen Venta-Luftwäscher, um die Feuchtigkeit zu erhöhen. Meine provokante Frage: Ist der ganze Tamtam, der um WRG / Solareinsatz / Photovoltaik / Erdwärme / Luftwechselraten / Blowerdoor etc. pp. gemacht wird, nicht etwas übertrieben und mehr etwas für Technikverliebte als Alternative zur Modelleisenbahn? Ist man nicht mit einem schönen, großen Loch in der Wand irgendwo im Keller, einem billigen Werkstattofen aus dem Baumarkt im Keller, einem "richtigen" Kachelofen (z.B. Sancal.de) im Wohn/Esszimmer und einem simplen Luftwäscher nicht nur billiger, sondern auch besser bedient? Übersteigen die laufenden Kosten für Filter, Abschreibung und Kapitaldienst nicht die theoretisch mögliche Einsparung um ein Vielfaches? Schöne Grüße, Jens Name: Jens-Achim Frei
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