Neubau

Rohbau kaufen - worauf achten?

Wir haben eine DHH im Rohbau (Dachstuhl steht schon) besichtigt, die eigentlich unseren Anforderungen gut entspricht. Problem: Es wurde vor Bau scheinbar kein Baugrundgutachten erstellt. Ich habe schon beim Bauamt nachgefragt, ob über das Gelände etwas bekannt ist, was problematisch werden könnte, bis jetzt keine Antwort. Wie würden Sie jetzt vorgehen? Wir würden vor Kauf auf jeden Fall einen Bausachverständigen einschalten, der den Bau wie er jetzt steht, ansieht und dann die weiteren Schritte überwacht. Kann der noch feststellen, was evtl. zuvor schon "verpfuscht" wurde?

Name:

  • BJ
  1. die

    andere Hälfte steht schon?
    Grüße aus HH

  2. Nein, auch im Rohbau, selber Zustand

    Die beiden Hälften werden gleichzeitig gebaut, sind beide im Rohbau (heisst Rohbau fertig), Dachstuhl steht. Zur Ergänzung meiner Frage: Wo liegt eigentlich die größte Gefahr, wenn kein Baugrundgutachten da ist? Ich lese häufig, dass das dann beim Bauen rauskommt und alles viel teurer wird (jetzt müssen wir doch abstützen, anderen Keller etc...). Das wäre ja schon überstanden. Besteht eine realistische Gefahr, dass später plötzlich Schäden auftreten?
    Das Haus steht übrigens auf Bodenplatte mit Streifenfundament, keine Keller.

    Danke,

    Name:

    • BJ
  3. Hauptgefahr

    bei fehlendem Baugrundgutachten und nicht unterkellertem Haus sind "zu" große Setzungsdifferenzen durch nicht angepasste Gründung. Auch die treten idR großenteils in oder unmittelbar nach der Rohbauphase ein.

  4. Danke und Nachfrage

    Erstmal Danke!
    Das heisst also, wenn der Rohbau steht und ein Experte den begutachtet (würde dann schon einige Wochen stehen), dann sollte der das erkennen; falls er nichts sieht, ist die Gefahr, dass noch was passiert, eher gering?
    Sorry, wenn ich so penetrant nachfrage, aber ich bin absoluter Laie und zum Ausgleich dafür sehr ängstlich ;-)

    Danke,

    Name:

    • BJ
  5. schöner

    hätt ich´s nicht ausdrücken können ;-)

  6. Das hängt auch vom Baugrund ab. ...

    ... Bei bindigem Boden (z.B. Lehm, Ton, Schluff) können sich die Setzungen über viele Jahre hinziehen, bei Sand sind sie in der Regel nach 1-2 Jahren abgeschlossen. Bei Zweifeln könnte man zur Sicherheit nachträglich ein Baugrundgutachten machen lassen und das mit der ausgeführeten Konstruktion vergleichen. Eine Statik und ein Fundamentplan werden ja vorliegen.

    Interessant wäre auch, ob die Baugenehmigung überhaupt noch gültig ist.


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