Neubau
Dämmung im Grungwasser
Hat es Nachteile wenn Die Kellerdämmung unter der Sohle und der Außenwände im Grundwasser Stehen ??
Passende Konstruktion wählen Hallo,
natürlich ist Wasser von Nachteil, hier ist ein ordentlich geplantes Abdichtungskonzept erforderlich. Man kann dabei sehr viel (SEHR VIEL!) falsch machen, daher lassen Sie das bitte von einem fachkundigen Ingenieur planen. Das ist definitiv gut angelegtes Geld, denn Undichtigkeiten in diesem Bereich verursachen immer wieder große Schäden und sind im Nachhinein nur noch schwer und mit großem Aufwand zu beheben.
Viel Erfolg!
Wenn die Dämmung vollflaechig verklebt ist, kein Problem. Ansonsten wird sie vom Wasser hintermauern und bringt nicht mehr viel.
Ooh hinterlaufen, nicht hintermauern ....
Zulassung heißt das Zauberwort Es gibt EPS, XPS, Foamglas und Schaumglasschotter als Dämmung unter Bodenplatten. Nicht alle sind als Dämmung im Grundwasser zugelassen, einige jedoch schon. Vollflächig verklebt? Das wird meist nicht gefordert in den Zulassungen. Steht eine Dämmung unter Bodenplatte dauerhaft im Wasser, so reduziert sich lediglich der ansetzbare lambda-Wert z.B. von 0,035 auf 0,037. Funktioniert halt ähnlich wie bei einem Umkehrdach, wo ja auch feuchte Dämmung zulässig ist. Wieviel Dämmung sie einbauen wollen (1lagig oder 2 lagig) sollten Sie ebenfalls mit dem Produktanbieter klären. Das ist z. Z. alles noch übewr abZ geregelt und nicht über DINA-Normen. Der Statiker muss das Dämmmaterial bei seiner Bettungsberechnung auch gesondert berücksichtigen (Setzungsbrechnungen). Das war u. a. grad Thema bei den Aachener Bausachverständigentagen.
Schiff aus Beton Ein Haus mit den Abmessungen 10x10 Meter hat bei einem Grundwasserstand von einem Meter 100 Tonnen Auftrieb, es wird zum Schiff. Was sollen also die Überlegungen, dass ein Haus im Grundwasser steht? Man sollte das tunlichst lassen. Gruß
Diesen Kommentar versteh ich nicht. Das ... ... Haus ist doch, wenn es im Grundwasser steht, schwerer als sein Auftrieb,oder ?
vor allem sollte man es lassen Kommentare abzugeben, wenn man keine Ahnung hat. Der Auftrieb ist zwar eine wichtige Größe, das wird aber zwischen Baugrundgutachter und Statiker abgestimmt. Da kommt dann raus ob es geht, wie es geht und was es kostet.
...und wieviel wiegt ein EFH ? Haben Sie schon mal gegoogelt? Da finden Sie Durchschnittswerte von 200-250 Tonnen, ergo das Haus wird nicht zum Boot, weil der Auftrieb nur halb so groß ist wie das Eigengewicht. Bauen im Grundwasser ist schon lange kein unlösbares Problem mehr, wenn die ricchtigen Fachleute (Statiker, Bodengutachter, Archi) ordentlich zusammenarbeiten.
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