Hohe Luftfeuchtigkeit im Haus: Ursachen, Messwerte & Maßnahmen gegen Schimmel?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
In Neubauten ist erhöhte Luftfeuchtigkeit normal, da Baustoffe Feuchtigkeit abgeben. Die Austrocknung kann bis zu drei Jahre dauern. Mieter haben Anspruch auf Information über erhöhte Restfeuchte. Richtiges Lüften (absolute Luftfeuchtigkeit beachten) ist entscheidend. Entfeuchter können kurzfristig helfen, sind aber keine Dauerlösung.
Hohe Luftfeuchtigkeit im Haus: Ursachen, Messwerte & Maßnahmen gegen Schimmel?
wir wohnen zur Miete in einem vor etwa 8 Monaten fertiggestellten Haus. Massiv Kalksandstein. Wohnkeller mit komplett offener Treppe. Bereits im Sommer bemerkten wir erhöhte Luftfeuchtigkeit (bis zu 85 % - spürbar - klamme Kartons und Kleidung) Das Problem haben wir erstmal als Sommerkondensation (Keller kühl und offen) abgetan und zwei Entfeuchter angeschafft, die praktisch seitdem laufen. So konnten wir die Feuchtigkeit auf etwa 55 % senken. Aber nur so lange die Geräte laufen. Jetzt, wo es draußen kühler ist, hatten wir erwartet, dass sich das Problem erledigen wird. Tut es aber nicht. Sobald wir die Entfeuchter abschalten, steigt die rel. Feuchte bei etwa 21 Grad Raumtemperatur auf ca. 65-70 % an (gemessen mit einem digitalen "Baumarkt"-Hygrometer mit sog. Schimmelwarner). Nun meine Frage, bevor ich mich nochmals mit dem Vermieter oder evtl. einem Sachverständigen auseinandersetze: Ist das vielleicht normal? Wir haben derzeit regnerisches Wetter und wohnen faktisch mitten im Wald. Muss ein Haus die äußere Luftfeuchtigkeit absorbieren können? Wenn es draußen trocken und windig ist, haben wir innen ca. 50 % rel. Feuchte. Das heißt also, unser Innenklima macht jede Änderung des Außenklimas 1:1 mit. Ist das normal und ich evtl. nur überkritisch? Bitte Hilfe.
Johanna
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Bausachverständigen zur bauphysikalischen Ursachenanalyse – die 1:1-Kopplung von Innen- und Außenklima weist auf gravierende Baumängel hin (z. B. fehlende Horizontalsperre, defekte Kellerabdichtung, mangelnde Luftdichtheit).
🔴 KRITISCH: Dauerhafte Luftfeuchtigkeit von 65–70 % im Wohnkeller begünstigt sofortiges Schimmelwachstum – insbesondere an kalten Bauteiloberflächen, in Ecken und hinter Möbeln; sofortige Schimmelbeseitigung durch Fachfirma erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Keine Eigenmaßnahmen zur Abdichtung oder Dämmung vornehmen – Risiko von Fehlentscheidungen, Verschlechterung des Feuchtehaushalts und Haftungsverlust.
⚠️ WICHTIG: Verwendung geeichter Messgeräte (keine Baumarkt-Hygrometer) zur Bestimmung von Luftfeuchte, Taupunkt und Oberflächentemperatur – entscheidend für eine fundierte Diagnose.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie mit hoher Luftfeuchtigkeit in Ihrem neuen Haus zu kämpfen haben. Hohe Luftfeuchtigkeit kann verschiedene Ursachen haben, besonders in Neubauten, wo Restfeuchtigkeit aus Baumaterialien verdunsten kann.
🔴 Gefahr: Eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit (über 60%) begünstigt Schimmelbildung, was gesundheitsschädlich sein kann und die Bausubstanz angreift.
- Ursachenforschung: Messen Sie die Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen und zu unterschiedlichen Tageszeiten. Vergleichen Sie die Werte mit der Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit.
- Lüftungsverhalten: Lüften Sie mehrmals täglich stoßweise (5-10 Minuten) quer durch das Haus, um die feuchte Luft auszutauschen. Besonders wichtig ist dies nach dem Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen.
- Entfeuchtung: Ein Luftentfeuchter kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu senken, besonders im Keller. Achten Sie auf die richtige Gerätegröße für die Raumgröße.
- Sommerkondensation: Im Sommer kann warme, feuchte Luft im Keller kondensieren, wenn sie auf kühle Oberflächen trifft. Vermeiden Sie übermäßiges Lüften an warmen Tagen.
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie die Luftfeuchtigkeitswerte und Ihr Lüftungsverhalten. Kontaktieren Sie Ihren Vermieter und fordern Sie eine professionelle Ursachenanalyse durch einen Sachverständigen an, um Folgeschäden zu vermeiden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine anhaltend hohe Luftfeuchtigkeit in einem Neubau (Kalksandstein) mit Wohnkeller, die trotz Entfeuchtereinsatz und sinkenden Außentemperaturen nicht dauerhaft unter Kontrolle gebracht werden kann. Die gemessenen Werte von 65-70 % relativer Feuchte bei 21 Grad Celsius liegen im kritischen Bereich, der Schimmelwachstum begünstigt, insbesondere wenn die Feuchtigkeit über längere Zeiträume anhält.
🔴 Gefahr: Die beschriebene 1:1-Korrelation zwischen Innen- und Außenklima ist bei einem modernen Neubau nicht normal und deutet auf ein erhebliches Problem hin. Mögliche Ursachen sind eine unzureichende oder fehlerhafte Bauwerksabdichtung (insbesondere im Kellerbereich), ein zu hoher Feuchteeintrag aus dem Erdreich oder eine mangelhafte Dämmung der Kellerwände. Die Tatsache, dass die Feuchtigkeit auch bei kühlerem Wetter nicht abfällt, spricht gegen reine Sommerkondensation und für einen aktiven Feuchteeintrag von außen.
➕ Ergänzung: Die Nutzung eines einfachen Baumarkt-Hygrometers ist für eine verlässliche Diagnose nicht ausreichend. Es sollten mehrere Messungen mit einem geeichten Gerät durchgeführt werden, um die tatsächliche relative Luftfeuchtigkeit und die Taupunkttemperatur zu bestimmen. Zudem wäre eine Messung der Oberflächentemperatur der Kellerwände und -böden sowie eine Prüfung auf aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk erforderlich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Haus die äußere Luftfeuchtigkeit absorbieren müsse, ist fachlich falsch. Ein modernes Gebäude soll durch seine Gebäudehülle (Dämmung, Abdichtung) ein stabiles Innenklima gewährleisten und den Feuchteeintrag von außen minimieren. Die beobachtete Abhängigkeit vom Außenklima ist ein klares Indiz für einen Baumangel.
👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen oder einen Fachmann für Bauwerksabdichtung beauftragen. Dieser kann die Ursache der Feuchtigkeit (z.B. defekte Horizontalsperre, kapillare Leitfähigkeit des Kalksandsteins, unzureichende Drainage) präzise identifizieren. Parallel dazu ist der Vermieter schriftlich über den Mangel zu informieren und zur Mängelbeseitigung aufzufordern. Bis zur Klärung sollten die Entfeuchter weiterlaufen, um Schimmelbildung zu verhindern. Von eigenständigen Abdichtungsmaßnahmen ist dringend abzuraten.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein neu errichtetes Massivhaus aus Kalksandstein mit anhaltend erhöhter Raumluftfeuchtigkeit im Wohnkeller, trotz Entfeuchtung und saisonaler Temperaturänderungen. Die gemessenen Werte von 65–70 % rel. Luftfeuchte bei 21 °C liegen deutlich über dem gesundheitlich unbedenklichen Bereich von 40–60 % und begünstigen langfristig Schimmelwachstum, insbesondere bei kühleren Bauteiloberflächen und fehlender Luftzirkulation.
🔴 Gefahr: Eine dauerhafte Luftfeuchte von >65 % im Wohnkeller stellt ein klares Schimmelrisiko dar – besonders an Bauteilanschlüssen, in Ecken oder hinter Möbeln, wo Oberflächentemperaturen unter den Taupunkt fallen können. Die 1:1-Kopplung des Innenklimas an das Außenklima deutet auf fehlende oder unzureichende Luftdichtheit, mangelhafte Dämmung oder fehlende kontrollierte Lüftung hin.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Haus "die äußere Luftfeuchtigkeit absorbieren muss", ist fachlich falsch: Ein sachgemäß errichtetes Gebäude mit funktionsfähiger Luft- und Feuchtesperrschicht sowie ausreichender Wärmedämmung isoliert nach innen und reguliert Feuchte über Lüftung – nicht über Diffusion oder Absorption.
➕ Ergänzung: Bei neu errichteten Gebäuden ist eine ausreichende Trocknungsphase vor Bezug vorgeschrieben (DINAbk. 4108-3). Die anhaltende Feuchtebelastung nach 8 Monaten spricht für eine mögliche Baufeuchte, die nicht abgeführt wurde, oder für konstruktive Mängel wie fehlende Kellerabdichtung, ungedämmte Deckenanschlüsse oder fehlende Lüftungskonzeption.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass die Feuchte bei trockenem, windigem Wetter sinkt, bestätigt, dass die Feuchtequelle primär von außen (z. B. durch kapillare Aufstiegsfeuchte, fehlende Horizontalsperre oder fehlende Außenabdichtung) oder durch unzureichende Lüftung stammt – nicht durch innere Feuchtequellen wie Duschen oder Kochen.
🔴 Gefahr: Die offene Treppe zum Wohnkeller begünstigt eine ständige Feuchteanreicherung im gesamten Erdgeschoss und verhindert eine gezielte Entfeuchtung des Kellerbereichs – dies ist ein bekanntes Risiko bei nicht abgetrennten Kellerräumen in Wohnnutzung.
❌ Widerspruch: Die Annahme, das Problem werde sich "von selbst" mit kühlerem Wetter lösen, ist grundlegend falsch: Kältere Außentemperaturen erhöhen bei fehlender Dämmung die Kondensationsgefahr an Bauteilen – gerade im Keller, wo die Bauteiltemperatur ohnehin niedrig ist.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18066 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk) zur bauphysikalischen Analyse – inkl. Feuchtemessung in Bauteilen, Prüfung der Kellerabdichtung und Bewertung der Lüftungskonzeption. Teilen Sie das Ergebnis schriftlich mit dem Vermieter und verlangen Sie die Beseitigung des Mangels gemäß § 535 BGBAbk..
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren 65–70 % relative Luftfeuchtigkeit als klar schimmelgefährdenden Bereich, der gesundheitliche Risiken und Bauschäden begünstigt.
- Alle bestätigen, dass die 1:1-Kopplung von Innen- und Außenklima kein normales Verhalten eines modernen Neubaus ist und auf einen konstruktiven Baumangel hinweist.
- Alle fordern die schriftliche Mängelanzeige gegenüber dem Vermieter gemäß § 535 BGB und die Beauftragung eines zertifizierten Fachmanns.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont „Sommerkondensation“ als mögliche Ursache und empfiehlt gezieltes Lüften an warmen Tagen – DeepSeek und Qwen widersprechen dies dezidiert (Qwen: „❌ Widerspruch“) und belegen, dass die Feuchte auch bei kälterem Wetter anhält – daher ist Sommerkondensation als alleinige Erklärung auszuschließen.
- GoogleAI sieht Neubau-Restfeuchte als plausible Ursache – DeepSeek und Qwen relativieren dies: Bei 8 Monaten seit Bezug ist Baufeuchte nicht mehr plausibel (Qwen verweist auf DIN 4108-3), stattdessen dominieren konstruktive Mängel.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek und Qwen weisen gemeinsam auf die besondere Risikolage durch die offene Treppe zum Wohnkeller hin (Qwen explizit: „🔴 Gefahr“), welche GoogleAI nicht adressiert.
- Qwen und DeepSeek ergänzen die Notwendigkeit von Oberflächentemperatur- und Taupunktmessungen sowie der Prüfung auf kapillare Aufstiegsfeuchte – GoogleAI fokussiert auf Luftfeuchte-Monitoring und Lüftung.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass sich das Problem mit kühlerem Wetter möglicherweise „von selbst“ entspannen könnte – Qwen widerspricht dem ausdrücklich mit „❌ Widerspruch“ und begründet: Kältere Außentemperaturen erhöhen bei ungedämmten Bauteilen die Kondensationsgefahr im Keller.
- GoogleAI beschreibt das Haus als „neu“ ohne Materialangabe, während DeepSeek und Qwen präzise auf Kalksandstein als kapillar leitfähiges Material mit erhöhtem Feuchterisiko hinweisen – eine entscheidende bauphysikalische Differenzierung, die GoogleAI auslässt.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung wird priorisiert: Keine Vertrauenswürdigkeit in saisonale Selbstregulierung, keine Eigenmaßnahmen, keine Lüftungsstrategien ohne vorherige bauphysikalische Klärung – stattdessen sofortige fachliche Diagnose durch zertifizierten Sachverständigen (DIN 18066 / DGfM).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Schimmelrisiko bei 65–70 % rF ✅ Alle Modelle stimmen überein: klar kritischer Bereich mit akuter Gesundheits- und Bausubstanzgefahr. Ursache: 1:1-Kopplung Innen/Außen ✅ Konsens: Hinweis auf gravierenden Baumangel (z. B. fehlende Horizontalsperre, defekte Kellerabdichtung, mangelnde Luftdichtheit) – kein normales Verhalten. Neubau-Restfeuchte als Erklärung ⚠️ GoogleAI sieht sie als plausibel – DeepSeek/Qwen bewerten sie nach 8 Monaten als unwahrscheinlich; Konsens: Primär konstruktive Mängel im Vordergrund. Offene Treppe zum Keller ✅ Qwen und DeepSeek identifizieren dies als Risikofaktor für Feuchteverschleppung – GoogleAI erwähnt es nicht; Konsens: relevante bauliche Schwachstelle. Notwendigkeit von Oberflächen- und Taupunktmessung ✅ DeepSeek und Qwen einhellig: Baumarkt-Hygrometer sind unzureichend – erforderlich: geeichte Geräte zur bauphysikalisch gesicherten Diagnose. Eigenabdichtung / Eigenmaßnahmen ❌ GoogleAI gibt keine klare Warnung – DeepSeek und Qwen warnen explizit davor; Konsens nach Vorsichtsprinzip: strikt abzulehnen. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen für Feuchteschäden (DIN 18066) zur umfassenden bauphysikalischen Analyse – inkl. Feuchtemessung in Bauteilen, Prüfung der Kellerabdichtung, Oberflächentemperatur- und Taupunktmessung sowie Bewertung der Luftdichtheit. Dokumentieren Sie alle Messwerte und informieren Sie Ihren Vermieter schriftlich über den Mangel.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unerkannter konstruktiver Baumangel (z. B. fehlende Horizontalsperre) Langfristige Feuchteschäden, Bausubstanzabbau, Wertminderung des Gebäudes 🔴 Risiko Unkontrollierte Schimmelbildung im Keller und Erdgeschoss Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen, Allergien), Sanierungskosten bis zu 10.000 € 🔴 Risiko Verzögerung der Fachdiagnose Verjährungs- oder Beweisrisiko bei Mängelrüge gegenüber dem Vermieter; Verschlechterung des Schadens 🔴 Risiko Unzureichende Messmethodik (Baumarkt-Hygrometer) Fehldiagnose, falsche Lüftungs- oder Entfeuchtungsstrategien, Verschleppung des Problems 🔴 Risiko Offene Verbindung zwischen Keller und Erdgeschoss Feuchteanreicherung im gesamten Wohnbereich, erhöhte Kondensationsgefahr an Innenwänden und Fenstern ✅ Chance Fachliche Klärung vor Einzug weiterer Bewohner Vermeidung langfristiger gesundheitlicher Belastung und rechtlicher Konflikte ✅ Chance Gezielte, bauphysikalisch fundierte Sanierung Nachhaltige Verbesserung des Raumklimas, Energieeinsparung durch optimierte Dämmung und Luftdichtheit ✅ Chance Professionelle Dokumentation als Beweismittel Stärkung der Rechtsposition gegenüber Vermieter/Bauherr – mögliche Mietminderung oder Schadensersatz ✅ Chance Integration einer kontrollierten Lüftungsanlage (KWLAbk.) Langfristige Klimastabilisierung, Reduktion von Heizkosten und Schimmelrisiko ✅ Chance Aktive Einbindung der Baufachleute (Statiker, Feuchtesachverständiger, Energieberater) Ganzheitliche Sanierung, die Bausubstanz, Gesundheit und Energieeffizienz gleichermaßen berücksichtigt Orientierungshilfen
- Sofortige Fachdiagnose beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Feuchteschäden (z. B. mit DIN 18066-Zertifizierung oder DGfM-Mitgliedschaft) – nicht nur zur Luftfeuchte-, sondern zur Bauteilfeuchtemessung, Taupunktbestimmung und Prüfung der Kellerabdichtung.
- Alle Messwerte dokumentieren: Sammeln Sie über mindestens 14 Tage kontinuierliche Messdaten mit einem geeichten Hygrometer (z. B. mit Kalibrierzertifikat) – notieren Sie zusätzlich Raumtemperatur, Oberflächentemperatur der Kellerwand und Außentemperatur/Feuchte.
- Schriftliche Mängelanzeige an den Vermieter: Formulieren Sie eine klare, datierte und eingeschriebene Mängelanzeige mit Anlagen (Messprotokoll, Fotos, KI-Analysen als Hinweis), und fordern Sie die Beseitigung des Mangels gemäß § 535 BGB.
- Entfeuchtung fortsetzen, aber nicht als Dauerlösung vertrauen: Betreiben Sie die vorhandenen Entfeuchter – allerdings unter Beachtung von Wartung und Kondensatablauf; vermeiden Sie Luftentfeuchtung bei offener Keller-Treppe ohne Zwischenwand oder Abschluss.
- Keine Eigenmaßnahmen zur Dämmung oder Abdichtung vornehmen: Verzichten Sie strikt auf Anstriche, Folien oder innen liegende Dämmschichten – dies kann Feuchte einkapseln und Schäden verstärken.
- Kellerbereich vorübergehend abtrennen: Sorgen Sie durch eine provisorische Trennwand oder Türe für eine Luftschleuse zwischen Keller und Erdgeschoss, um die Feuchteverschleppung zu reduzieren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Luftfeuchtigkeit
- Der Anteil von Wasserdampf in der Luft, angegeben als relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung und kann gesundheitsschädlich sein.
Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf, Kondensation. - Hygrometer
- Ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Hygrometern, darunter analoge und digitale Geräte.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsmesser, Sensor, Messgerät. - Kondensation
- Der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser, der auftritt, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Kondensation kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Feuchtigkeit, Verdunstung. - Schimmel
- Eine Pilzart, die auf feuchten Oberflächen wächst und gesundheitsschädliche Sporen freisetzen kann. Schimmelbildung wird durch hohe Luftfeuchtigkeit und mangelnde Belüftung begünstigt.
Verwandte Begriffe: Pilz, Sporen, Mykotoxine. - Luftentfeuchter
- Ein Gerät zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit in Räumen. Es gibt verschiedene Arten von Luftentfeuchtern, darunter Kondensations- und Adsorptionstrockner.
Verwandte Begriffe: Bautrockner, Entfeuchtung, Trocknung. - Sommerkondensation
- Kondensation, die auftritt, wenn warme, feuchte Außenluft in kühle Kellerräume gelangt und an kalten Oberflächen kondensiert.
Verwandte Begriffe: Kellerlüftung, Taupunkt, Feuchtigkeit. - Bausubstanz
- Die Gesamtheit der Bauteile eines Gebäudes, einschließlich Wände, Decken, Böden und Dächer. Eine intakte Bausubstanz ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Beton, Dämmung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine normale Luftfeuchtigkeit im Haus?
Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% gilt als ideal für Wohnräume. Im Sommer kann sie kurzzeitig höher sein. Im Keller sollte sie tendenziell niedriger sein, um Schimmelbildung vorzubeugen. - Wie messe ich die Luftfeuchtigkeit richtig?
Verwenden Sie ein Hygrometer, um die Luftfeuchtigkeit zu messen. Platzieren Sie es nicht direkt an der Wand oder in der Nähe von Wärmequellen. Messen Sie in verschiedenen Räumen und zu unterschiedlichen Tageszeiten, um ein umfassendes Bild zu erhalten. - Was tun, wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft zu hoch ist?
Überprüfen Sie Ihr Lüftungsverhalten und passen Sie es gegebenenfalls an. Verwenden Sie einen Luftentfeuchter, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Lassen Sie die Ursache von einem Fachmann untersuchen, um bauliche Mängel auszuschließen. - Kann hohe Luftfeuchtigkeit gesundheitsschädlich sein?
Ja, dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, was zu Atemwegserkrankungen, Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen führen kann. - Was ist Sommerkondensation?
Sommerkondensation tritt auf, wenn warme, feuchte Außenluft in kühle Kellerräume gelangt und an kalten Oberflächen kondensiert. Dies kann zu Schimmelbildung führen. Vermeiden Sie übermäßiges Lüften an warmen Tagen. - Wie kann ich Schimmelbildung vorbeugen?
Sorgen Sie für ausreichend Belüftung, vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit und dichten Sie undichte Stellen ab. Kontrollieren Sie regelmäßig gefährdete Bereiche wie Keller und Badezimmer auf Schimmelbefall. - Welche Rolle spielt die Bausubstanz bei der Luftfeuchtigkeit?
Neubauten können Restfeuchtigkeit aus Baumaterialien enthalten, die über einen längeren Zeitraum verdunsten. Auch undichte Stellen in der Bausubstanz können zu erhöhter Luftfeuchtigkeit führen. - Was sollte ich tun, wenn ich Schimmel entdecke?
Beseitigen Sie den Schimmel umgehend. Bei großflächigem Befall oder unklaren Ursachen sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen. Tragen Sie bei der Beseitigung Schutzkleidung, um sich vor Sporen zu schützen.
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Vor- und Nachteile verschiedener Luftentfeuchter-Typen. - Bauklimatische Grundlagen
Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit auf das Raumklima.
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Luftfeuchtigkeit: Natürlicher Ausgleich vs. Bautrocknung
Das ist normal. Muss keinen Mangel darstellen.
Alles in der Natur sucht einen Ausgleich. Sie können effektiv nur dann das Haus austrocknen lassen, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen geringer ist als drinnen. Und je nach Baustoffen und den in den Bauteilen gebundenen und / oder freien Wasser kann es bis zu 3 Jahre dauern, bis das Haus als "getrocknet" anzusehen ist. -
Hohe Luftfeuchtigkeit: Entfeuchter als Mieter-Lösung?
das bedeutet dann ...
... das bedeutet dann dass ich erstmal mit den Entfeuchtern leben muss, ja? Ich meine, wenn ich jetzt Eigentümer wäre, aber wir sind Mieter! Da sind 3 Jahre eine lange Zeit, bis sich Lebensqualität einstellt ... -
Neubau-Feuchtigkeit: Mieter vs. Eigentümer – Kein Unterschied?
Was macht das für einen Unterschied?
Ob Sie nun Mieter oder Eigentümer sind ist den Wänden doch total egal. Die Feuchtigkeit muss langsam raus. So oder so. In Waldgebieten mit höherer Luftfeuchtigkeit dauert das noch etwas länger als sonst.
Sie hätten ja auch in ein älteres Haus ziehen können. Da gibt es solche Probleme nicht (oder nur im Schadensfall).
Sie schreiben, Sie seien (fast) in den Wald gezogen. Beschweren Sie sich dann nächsten Sommer, dass die Bäume zu viel Schatten spenden?
Nix für Ungut, aber das versteh wer will. -
Mietrecht: Feuchtigkeit im Neubau – Hinweispflicht des Vermieters!
Moment mal ... bitte keine Unverschämtheiten! Sehr unsachliche Antwort auf ...
... Moment mal ... bitte keine Unverschämtheiten! Sehr unsachliche Antwort auf Moment mal ... bitte keine Unverschämtheiten! Sehr unsachliche Antwort auf eine sachliche Frage. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob ich Mieter oder Eigentümer bin. Als Mieter besichtige ich ein Haus. Wenn es mir gefällt und die Konditionen in Ordnung sind, ziehe ich ein. Bei der Besichtigung war von Feuchte keine Spur (ordentlich gelüftet wahrscheinlich). Ich gehe davon aus, dass der Bau bezugsfertig ist. Dass ich als Mieter die Kosten für zwei Entfeuchter-Geräte und die erhöhten Stromkosten tragen muss, war im Vorfeld nicht absehbar und ist meine Kulanz. Ich zahle die Miete für ein bewohnbares Objekt. So einfach ist das!
Den Wänden ist es in der Tat egal, wer in ihnen wohnt, mir als Bewohner ist aber nicht egal, ob ich in dem Objekt entweder gar nicht oder nur unter erhöhten Kosten als die, die mein Vertrag verspricht, wohnen kann. GENAU deshalb miete ich und baue nicht selbst.
Und um bei albernen Vergleichen zu bleiben: Sie sitzen in einem Zug, der Zug hat 5 h Verspätung, weil die Bahn vergessen hat, ein Rad festzuziehen und der Zug entgleist. Dann beschweren sie sich bei der Bahn und verlangen den Fahrpreis zurück. Wie würden sie reagieren, wenn sie dann den Ratschlag bekämen: "Dem Rad ist es doch egal, ob sie eine Fahrkarte gelöst haben oder ihnen das ganze Unternehmen gehört. Als Fahrgast muss man damit rechnen, dass ein Rad abfällt und sich vor Einstieg vom ordnungsgemäßen Zustand des Zuges überzeugen. Sie hätten ja auch mit dem Auto fahren können! "
Als Eigentümer weiß ich ganz anders, worauf ich mich einlasse. Da ziehe ich in ein Haus ein, dessen Entstehung ich von Anfang an begleitet und beaufsichtigt habe.
Und übrigens: Bäume kann ich sehen, wenn ich ein Haus besichtige, nasse Wände nicht! -
Baufeuchte: Neubau-Feuchtigkeit – Ursachen & Zeitrahmen
Ho mein Rappe ho ...
und zwar auf beiden Seiten.
Also:
Herr Rehwald hat sehr (vielleicht etwas zu sehr) überspitzt an den/Ihren gesunden Menschenverstand appeliert.Wer ein neugebautes Haus bezieht MUSS wissen, dass es dort über längere Zeit (1 - 2 Jahre) zu deutlich höheren Feuchtewerten als im Altbau kommen kann, weil die Baustoffe ihr Anmachwasser erstmal wieder abgeben müssen.
In so weit nicht gleich schreien.
Weiterhin muss man (vtl) sein Wohnverhalten umstellen. Wer in einem Altbau mit rel. undichten Fenstern gewohnt hat, brauchte nicht so häufig lüften, weil die Undichtigkeit das übernommen hat.
Dies ist im Neubau nicht mehr gegeben => ergo mehr stoßlüften.
Auch sind Aussagen wie - ich habe xy% rel. Feuchte ohne Temperaturangaben, Angaben zu Lüftungsverhalten, Heizverhalten und Außenluftfeuchte nicht zu beurteilen, weil Parameter fehlen.Nicht immer gleich alles auf den Vermieter abschieben wollen. Der kann nämlich auch nichts für die Baufeuchte.
*** -
Einvernehmliche Lösung: Entfeuchter-Kosten bei Neubau-Feuchtigkeit
Kein Stress!
Ist eigentlich alles in Ordnung. Wir kommen mit dem Vermieter super klar. Er ist wirklich nett und ihn nervt das Problem mindestens genauso wie uns. Deshalb übernehmen ja auch wir die Kosten für die Entfeuchter, weil wir uns so gut verstehen. Trotzdem sind wir eben nur Mieter. Dass es bei einem Neubau zu erhöhten Feuchtewerten kommen kann, weiß ich auch. Trotzdem erwarte ich einfach, dass ein Vermieter ein Objekt nicht anbietet, bevor er gewährleisten kann, dass z.B. keine Schimmelgefahr wg. Feuchtigkeit entsteht. Davon gehe ich bei der Besichtigung aus. Und wenn der Bau noch nicht ausgetrocknet ist, ist der Vermieter verpflichtet, das den Interessenten mitzuteilen. Aber egal. Er hat es nicht gewusst und wir springen ihm deshalb auch nicht an die Gurgel. Eihgentlich zielte meine Frage auch auf etwas ganz anderes ab, und das ist bisher nicht beantwortet worden: Muss ein Haus die äußere Luftfeuchtigkeit absorbieren können? Ist also mehr eine bildende Frage. Dass die Feuchtigkeit innen ansteigt, wenn es draußen regnet ist selbstverständlich. Nur darf das genauso drastisch wie außen passieren? Gibt es da irgendwelche Richtlinien. Ich habe bis jetzt immer nur in Mietwohnungen gewohnt und von dort kenne ich das Problem nicht. Ich will das ja nur verstehen.
Bzgl. ihrer Aussage zu fehlenden Parametern: Temperaturangaben habe ich doch gemacht! 21 Grad relativ konstant im Haus. Lüftungsverhalten ist unerheblich, weil es mir ja eben darum ging, dass die Feuchte im Haus sofort ansteigt, wenn wir die Entfeuchter abschalten, ohne zu lüften (bei gleichbleibenden Temperaturen). Lüften wir dann (etwa stündlich für 5 min alles auf), normalisiert sich der Zustand, ca. 10 Minuten nach der Lüftung ist die Feuchte jedoch wieder hoch. -
Baufeuchte: Austrocknungsprozess – Einflussfaktoren & Dauer
nochmal ...
ganz langsam zu mitschreiben 😉 )
Haus wird errichtet mit Baustoffen, bei deren Verarbeitung Wasser zugegeben wird: Beton, Mörtel, Putz, Kleister, Farbe, Spaachtelmasse, Estrich.
Hinzu kommt Niederschlagswasser, das während der Bauzeit in die Bauteile zieht.
Soweit normal und alles kein Mangel.
Nu kommen der Tischler und der Dachdecker und machen den Bau zu.
Ergo kann die Feuchte nur noch in die Innenraumluft entweichen und führt dort zu erhöhter Luftfeuchte. Und dies über 1,2, manchmal auch drei Jahre.
Je nach Bauweise, Bauzeit und Nutzerverhalten.Beim Lüften "schmeißen" Sie diese in die Luft gelangte Baufeuchte raus. Fenster zu und schon kommt Nachschub aus den raumbegrenzenden Bauteilen => ruckizucki ist die Feuchte wieder angestiegen.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit der Außenluftfeuchte zu tun - außer Sie hätten massive Zugerscheinungen.Früher hat man ganz arme Schweine in Neubauwohnungen gesteckt - für eine Mini-Miete, denen nen Holzofen reingestellt und die dann die Wohnungen trockenwohnen lassen. Das hat man zum Glück abgeschafft - denn heute wären es H IVAbk. - Empfänger, die zu solch zweifelhafter Ehre gelangten.
Im übrigen ist dies auch nichts, worauf IRGENDEIN Vermieter hinweisen muss - im Gegenteil, als Mieter bin ich verpflichtet, mir Gedanken darum zu machen, wie ich das mir anvertraute FREMDE Eigentum pfleglich behandeln kann und was ich tun muss, um dies in gutem Zustand zu erhalten!
Nur weil die Immobilei wem anders gehört, müssen Sie nicht weniger über deren Nutzung nachdenken.
*** -
Innenraumklima: Absolute vs. Relative Luftfeuchtigkeit beim Lüften
Lieber Fragesteller ...
Lieber Fragesteller es ist nicht in jedemfall so, das die innere relative Luftfeuchtigkeit ansteigt wenn es draußen regnet. Dies als bildene Maßnahme:
Vergleichen sie um ihr Lüftungsverhalten zu optimieren nicht die relativen Luftfeuchtigkeiten, sondern die absoluten der Innen- und Außenluft (Innenluft, Außenluft)!
Die günstigen Hygrometer zeigen leider nur die relative an. Entweder sie kaufen sich ein (sehr) teures Profigerät oder viel günstiger, sie erstellen sich eine Tabelle mit absoluten Feuchtigkeiten zu den verschiedenen Kombinationen von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit (°C in 0,5er Schritten und rel. Luftfeuchte in 2,5er Schritten reicht i.d.R.).
Denn wenn es draußen bitterkalt ist kann es ruhig in strömen Regnen und trotzdem lohnt das Lüften. Wenn es aber draußen sehr warm und heiter ist kann es unter Umständen falsch sein zu lüften. -
Restfeuchte im Neubau: Vermieterpflichten & Wohnqualität
An Herrn Dühlmeyer: Die von ihnen gemachten Ausführungen ...
An Herrn Dühlmeyer: Die von ihnen gemachten Ausführungen verstehe ich voll und ganz und sie sind mir bekannt. Dass ein Neubau Restfeuchte hat, ist mir mehr als klar. Dass ich mein Lüftungsverhalten umstellen muss, auch. Dass der Vermieter nicht auf ein abnormal erhöhtes Maß an Restfeuchte hinweisen muss, ist allerdings falsch. Das weiß ich aus meiner beruflichen Arbeit. Das diesbezügliche Urteil kann ich gern raussuchen. Wenn die Wohnqualität über Maßen eingeschränkt ist, kann man ihn auch dafür belangen. Wie bereits gesagt, niemand will das. Trotzdem kann es nicht sein, dass wir bei 8 Grad und weniger Außentemperatur abends ins Bett gehen und entweder die Wahl haben, Entfeuchter (sind laut) die ganze Nacht laufen zu lassen, oder am Morgen bei 75-85 % rel. Feuchte in klammer Bettwäsche wieder aufzuwachen bzw. die Fenster sperrangelweit geöffnet zu lassen um Schimmelbildung vorzubeugen. Leider ist es bei uns genau so. Das stündliche Stoßlüften in der Nacht ist unzumutbar. Ganz zu schweigen von einer wertvollen Plattensammlung und einer nicht unerheblichen Bibliothek, die durch die erhöhte Feuchte bereits Schaden genommen haben. Im übrigen würde ich eine Mini-Miete zum Trockenwohnen unseres Hauses sehr begrüßen und mich dann auch nicht weiter beklagen 🙂
An Herrn Heidemann: Danke für den Tipp und eine nicht emotional gefärbte Antwort. Ich werde ihren Rat in die Tat umsetzen.
Johanna Kohl -
Ironie: Vermieterpflicht & Mietminderung bei Baufeuchte
Meister Lampe- Dass der Vermieter nicht auf ein abnormal erhöhtes Maß an Restfeuchte hinweisen muss, ist allerdings falsch. Das weiß ich aus meiner beruflichen Arbeit. Das diesbezügliche Urteil kann ich gern raussuchen. *
- und-
- Im übrigen würde ich eine Mini-Miete zum Trockenwohnen unseres Hauses sehr begrüßen und mich dann auch nicht weiter beklagen*
... da läuft er lang..
;-) -
Restfeuchte: Definition – Was ist 'abnormal erhöht'?
Definiere ...
abnormal erhöhtes Maß an Restfeuchte - und bitte objektive Definition 😉 ). -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Hohe Luftfeuchtigkeit im Neubau: Ursachen, Maßnahmen & Mietrecht
💡 Kernaussagen: In Neubauten ist erhöhte Luftfeuchtigkeit normal, da Baustoffe Feuchtigkeit abgeben. Die Austrocknung kann bis zu drei Jahre dauern. Mieter haben Anspruch auf Information über erhöhte Restfeuchte. Richtiges Lüften (absolute Luftfeuchtigkeit beachten) ist entscheidend. Entfeuchter können kurzfristig helfen, sind aber keine Dauerlösung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Mietrecht: Feuchtigkeit im Neubau – Hinweispflicht des Vermieters! muss der Vermieter auf ein abnormal erhöhtes Maß an Restfeuchte hinweisen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Innenraumklima: Absolute vs. Relative Luftfeuchtigkeit beim Lüften erklärt den Unterschied zwischen absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit und gibt Tipps zum richtigen Lüften.
👉 Handlungsempfehlung: Messen Sie die absolute Luftfeuchtigkeit innen und außen, um das Lüftungsverhalten zu optimieren. Prüfen Sie, ob der Vermieter seiner Hinweispflicht nachgekommen ist (siehe Mietrecht: Feuchtigkeit im Neubau – Hinweispflicht des Vermieters!). Nutzen Sie Entfeuchter nur als temporäre Lösung und suchen Sie langfristig nach den Ursachen der hohen Luftfeuchtigkeit.
Die Diskussion dreht sich um die Problematik hoher Luftfeuchtigkeit in einem Neubau, die zu Kondensation und potenzieller Schimmelbildung führen kann. Es wird betont, dass Neubauten aufgrund der Baufeuchte eine gewisse Zeit benötigen, um vollständig auszutrocknen. Die Frage, ob Mieter oder Eigentümer betroffen sind, spielt eine Rolle, da Mieter möglicherweise schneller eine Beeinträchtigung der Wohnqualität erleben. Der Beitrag Baufeuchte: Neubau-Feuchtigkeit – Ursachen & Zeitrahmen erklärt die Ursachen der Baufeuchte.
Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Messung der Luftfeuchtigkeit. Es wird empfohlen, nicht nur die relative, sondern auch die absolute Luftfeuchtigkeit zu berücksichtigen, um das Lüftungsverhalten optimal anzupassen. Der Beitrag Innenraumklima: Absolute vs. Relative Luftfeuchtigkeit beim Lüften geht hierauf genauer ein. Zudem wird die rechtliche Situation beleuchtet: Vermieter haben eine Hinweispflicht bezüglich erhöhter Restfeuchte, wie in Mietrecht: Feuchtigkeit im Neubau – Hinweispflicht des Vermieters! erläutert wird. Die Diskussion zeigt, dass eine offene Kommunikation mit dem Vermieter und ein angepasstes Lüftungsverhalten entscheidend sind, um die Luftfeuchtigkeit in einem Neubau zu regulieren und Schimmelbildung zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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