Muß der Verkäufer über die Bodenbeschaffenehit eines Grundstückes informieren ? 12.08.08 Hallo zusammen, da ich ein neues Mitglied dieser Platform bin erst einmal vorab ein Dankeschön, an alle, die sich die Mühe machen, sich mit meinem Problem zu befassen. Folgende Situation stellt sich dar, in dennen ich gerne einen neutralen Ratschlag hätte. Wir haben uns mit unserer Gemeinde auf den Kauf eibes 730qm großen Grundstückes geeinigt, entsprechend den Preis verhandelt, und in 14 Tagen ist der Notartermin angesetzt, um den Kauf zu beurkunden. Mittlerweile stecken wir auch in der Planung mit unserem Architekten. Dieser hat zum Glück bereits ein EFH in diesem Baugebiet errichtet, und konnte uns deshlab zum Glück auf einige Mehrkosten aufmerksam machen, die durch die Bodenbeschaffenheit verursacht werden. Dieses haben wir uns auch durcg die neuen Nachbarn bestätigen lassen. 1. Da es sich um einen sehr torfigen Grund handelt, muß dieser bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern abgetragen und ersetzt werden. 2. Auf dem Gelände gab es früher einer Laubensiedlung. Bei der Auflösung wurden Lauben und ähnliches aberissen und und direkt auf den Grundstücken entsorgt. Dadurch finden sich im Boden alle möglichen Reste über Fundamentteile mit entsprechend Eisen drin, Ziegel, Holzreste u.ä. Dadurch kann die abzufahrende Erde nicht einfach entsorgt werden, sondern muß erst aufbereitet werden, wodurch zusätzliche Kosten entstehen. Die Gemeinde zieht sich auf die Aussage zurück, dass die Bodenbeschaffenheit das Risiko des Käufers wäre. Als Entgegenkommen wird mir angeboten, dass Mauerreste o.ä. über 100 Kilo durch die Gemeinde entsorgt werden. Sicherlich ist nachzuvollziehen, wie enttäuscht ich bin. Ich bin Laie und der Meinung, dass ich im Vorfeld hätte informiert werden müssen. Den Torfboden kann ich ja noch aktzeptieren, aber "Altlasten" will ich wirklich nicht zu meinen Kosten entsoreg. Zum Gück ist der Notarvertrag ja noch nicht unterschrieben. Deshalb würde ich gerne eure unabhängige Meinung dazu hören, da ich in solchen Fällen zu Emotionalität neige. Wie würdet ihr vorgehen bzw. argumentieren. Momentan erstellt unser Architekt eine Schätzung der Mehrkosten, damit wir entspürechende Munition haben. Danke für euer Feedback Martin
Kennwort
Sollten Sie einen neuen Beitrag erzeugen wollen und noch kein Kennwort haben,so müssen Sie sich zuerst registrieren lassen.