Suchefunktion BAU.DE Forum Bauplanung / Baugenehmigung 4046: Statik einer unterkellerten Garage - Stärke der Garagenkellerdecke?

Bauplanung / Baugenehmigung

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Statik einer unterkellerten Garage - Stärke der Garagenkellerdecke? 09.12.07
Hallo!
Wir bauen demnächst ein neues Haus. Dazu kommt eine Doppelgarage.
Diese möchten wir unterkellern. Gerne möchten wir auch noch den Garagenvorplatz unterkellern. Es würde so ein Kellerraum von ca. 6m mal 10m entstehen. Auf der Decke dieses Kellers fahren und parken dann natürlich Autos. Zu berücksichtigen ist auch, dass ab und an auch schwerere Fahrzeuge, wie z.B.Umzugslaster, über diese Decke fahren oder dort stehen.
Ich nehme an, dass man in diesem Fall die Decke entsprechend stabiler bauen muss.
Können Sie ungefähr sagen, wieviel dicker diese Decke sein müsste, um den Belastungen durch Autos und LKWs stand zu halten?
Müssen andere Materialien als üblich verwendet werden?
Wenn ja welche?
Können Sie ungefähr sagen um welchen Faktor sich die Kosten unter diesen Bedingungen im Verhältnis zu einer normalen Kellerdecke, über der lediglich Wohnraum ist, erhöhen werden?
Vielen Dank schon mal für Ihre Mühe.
Name: Monika  

  1. Statikfragen 09.12.07
    Hallo Monika,
    ich glaube keiner hier wird Ihre fragen beantworten können. Es wird alles von eure statiker berechnet. Was kosten angeht kann man nur was sagen wen der statiker das ausgerechnet hat.
    Wieso unterkellern sie die garage und nicht das haus?
    Mfg.
    Name: Yilmaz Ayy  

  2. Ungefähr... 10.12.07
    Wenn die Decke in Hauptspannrichtung 6 m überbrücken soll würde ich eine Deckenstärke von mindestens 25-30 cm wählen. Sofern mit einer Befahrung mit Fahrzeugen mit mehr als 2,5 to zu rechnen ist kann es auch mehr werden. Es muss vorher genau festgelegt werden, ob die Decke nur für normale PKW ausgelegt wird, oder ob die Decke für LKW, z.B. bis 7,5 befahrbar sein muss. Ob dort nur gelegentlich mit einem LKW zu rechnen spielt keine Rolle. Wenn damit zu rechnen ist muss die Decke auch dafür ausgelegt werden.
    Wenn die Stützweite von 6,00m durch z.B. einen Unterzug auf Stahlbetonstützen im Keller halbiert wird, kann die Decke auch dünner ausfallen.
    Aber das sind nur grobe Vorüberlegungen. Sie brauchen eine statische Berechnung dafür.
    Gruß
    Name: Lott Andreas  

  3. Vielen Dank. - Wieviel teurer als normal? - Grobe Näherungswerte möglich? 10.12.07
    Wir unterkellern selbstverständlich auch das Haus, aber wir wollen auch den Platz unter der Garage nutzen.
    Vielen Dank schon mal für die ungefähren Angaben. Zu unserer zukünftigen Garage führt eine Privatstraße, die zu einem großen Teil uns gehört. Am Ende der Straße wird die Garage stehen, also Sackgasse, kein Durchgangsverkehr. Trotzdem möchten wir nicht am falschen Fleck sparen und rechnen in jedem Fall mit der Befahrung durch LKW.
    Dass eine genaue statische Berechnung notwendig wird, ist mir bewußt. (Ich danke trotzdem für den verantwortungsvollen Hinweis. Sicher sind da einige Leute etwas blauäugig.) Mir geht es hauptsächlich darum, wieviel teurer eine Decke, die solchen Belastungen zuverlässig Stand halten soll, ungefähr werden wird. So könnte man sehen, ob man das Ganze von vornherein anders planen muss, wenn die Mehrkosten eventuell so immens sind, dass es einfach zuviel Geld verschlingt.
    Ich nehme an, dass es in jedem Fall teurer wird als eine normale Kellerdecke. Können Sie grobe Näherungswerte angeben um wieviel teurer eine solche Decke anzusetzen ist?
    Name: Monika  

  4. Also: 10.12.07
    Die Kosten für die Deckenschalung sind ohnehin nötig.
    Die Mehrkosten ergeben sich durch Mehrmengen an Beton und beim Baustahl.
    Annahme:
    Die Decke wird um 10cm dicker als eine normale Kellerdecke. Der mittlere Einheitspreis für den m² Betondecke würde um ca. 9 €/m² steigen. Ergibt Mehrkosten von 540,00 € für den Mehrbeton.
    Der Baustahlgehalt würde sich wohlmöglich verdoppeln.
    Ich nehme mal an, dass 7 kg/m² mehr einzubauen sind, bei 60m² also 420 kg. Macht bei einem Preis von 1000 €/to rund 500 € Mehrkosten für den Stahl.
    Also kostet die Decke gut einen Tausender mehr (bei 60 m²) als eine normale Kellerdecke.
    Name: Lott Andreas  

  5. Vielen lieben Dank. 10.12.07
    Das ist ja direkt günstig. Mit solch verhätnismäßig geringen Mehrkosten hätte ich gar nicht gerechnet. Mir ist natürlich klar, dass es je nach endgültiger Deckenstärke auch entsprechend mehr kostet, aber ich finde es hält sich im Rahmen.
    Vielen Dank nochmal.
    Name: Monika  

  6. "hmmm" 10.12.07
    Zitat:
    -------
    --->"Das ist ja direkt günstig. Mit solch verhätnismäßig geringen Mehrkosten hätte ich gar nicht gerechnet.<---"
    .
    Sollten Sie auch "NICHT" ... denn was hier zusammen
    kalkuliert wurde hat überhaupt keinen Nährboden (!)
    soso "nur" 540.- Mehrkosten (!)... und was ist mit erhöhten
    Schalungsaufwand weil mehr Ablast auf die Schalung ???
    und wer bringt den Mehrbeton ein ??? der heilige Geist ???
    die Mehrkosten reichen grad mal für den Beton (!) und
    was mit der Oberfläche im Gefälle oder darf des Wasser
    beim drüberfahren schön aufkatschen ??? ... was wenn
    der Tragwerksplaner noch Stützen und nen Unterzug anordnet
    alles inkl. im Preis ... meine Fresse da vergeht einem
    ja die Lust am schreiben (!)
    .
    "pruuust" und dann nur 7kg/m² mehr bei 75kn Belastung,
    ach was schreib ich kommt ja noch Erdreich etc. dazu :-(
    .
    und was ist mit der Abdichtung ???
    mein Tipp mehr wie 10.000€ = garantiert "plus" was
    sagt das Bauamt eigentlich wenn der Vorplatz auch noch
    unterkellert wird ... jede Wette der Antrag wird hinsichtlich
    GFZ abgelehnt (!)
    Sachen gibt´s .............
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

  7. "Gerne möchten wir auch noch den Garagenvorplatz unterkellern." 10.12.07
    Herr Lott!!
    Genau hier hat Frau Monika ein Stopp-Signal für den Fachmann gesendet. Sie sollten besser aufpassen!
    Name: Herr JDB   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.super-billig-bau.de

  8. Finde ich ja echt interessant hier: 10.12.07
    Online Statik nebst Kostenberechnung.
    Toll, dass nenne ich mal echte Hilfestellung.
    .
    Wo ist eigentlich das Ironie Buton?
    Kopfschüttelnd
    Name: Mark Carden   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.sv-carden.de

  9. Ist doch nun nicht so schlimm. 11.12.07
    Mit den gegebenen Daten kann die Fragestellerin eh nicht viel anfangen.
    Ohne ein ordentliches, vom Fachmann erstelltes Leistungsverzeichnis wird sie nie die genannten Preise erzielen können. So günstige Mehrmengenpreise gibts nur vom Bauunternehmen, das auch mit der Gesamtleistung beauftragt wird.
    Es ging nur um den Vergleich dünne Decke gegenüber dicker Decke. Das hat nix mit Unterzügen, Wänden Abdichtung oder sonstwas zu tun. Eine Statik braucht die Fragestellerin auch, soviel steht doch fest?
    Wozu also die Aufregung?
    Es ist keine Onlinestatik und keine Onlinekalkulation.
    Die Beantwortung der Frage kann allenfalls der Fragestellerin bei Vorüberlegungen helfen. Die Gesamtkosten der Decke sind doch damit nicht kalkuliert.
    Warum, meine Herren, verschwenden Sie Ihre Zeit hier im Forum, wenn Sie doch nie konkret werden? Ich versteh ja auch, dass man hier nicht jede Information kostenlos abgeben sollte und ohnehin viele Fragen mangels Ortskenntnis gar nicht beantwortet werden können. Aber so wie Sie sich da anstellen, kann man gleich einen Satz hier reinschreiben:
    Bei technischen / baurechtlichen oder sonstigen Fragen rund ums Bauen wenden Sie sich gegen Honorar an Ihren Statiker / Architekten / Sachverständigen.
    Name: Lott Andreas  

  10. Das ist keine Hilfe!!! 11.12.07
    Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher. Ich finde Ironie, und vor allem Sarkasmus, ist hier volkommen fehl am Platz. Ich habe lediglich eine Frage gestellt und auf Antworten mit ungefähren Angaben gehofft, um mir eine Vorstellung von der Größenordnung zu machen. Nun auf jemandem herumzuhacken, der versucht hat, einen ersten Anhaltspunkt zu geben, ist nicht in Ordnung, wenn man selbst nur mit lauter Fragen um sich wirft, ohne diese dann auch zu beantworten. Damit kann ich als Laie überhaupt nichts anfangen!
    Mit GFZ meinen Sie sicher die Geschossflächenzahl. Was macht Sie so sicher, dass uns diese im Wege steht? Sie variiert von Ort zu Ort und auch von Grundstück zu Grundstück. Mit Wetten ist mir ebenfalls nicht geholfen. Da haben sich schon ganz andere verwettet.
    Es wäre besser gewesen, Sie hätten fachkundig aufgezählt, welche Punkte Ihrer Meinung nach alle beachtet werden müssen, sprich auf welche einzelnen Details sich eine höhere Deckenbelastung genau auswirkt, anstatt irgendwelche Begriffe völlig wahllos aufzuzählen. Das hat ebenfalls keinen Nährboden. Wenn Sie die Aussagen Ihres Vorredners für unrichtig halten, sollten Sie auf einer erwachsenen und fachlichen Ebene darüber diskutieren und nicht derart Ihren Unmut im Forum verstreuen. Wie gesagt, Ironie, Sarkasmus und Kopfschütteln haben keinerlei sinnvollen Informationsgehalt.
    Wir werden es dann wohl so machen wie immer. Wir besorgen uns die entsprechende Fachliteratur und klären unsere Fragen selbst!
    Name: Monika  

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