Modernisierung / Sanierung / Bauschäden
Feuchteschaden nach Dachsanierung, Dampfsperre nicht verklebt
Hallo ihr lieben Experten,
ich hoffe mir kann jemand helfen, also erstmal zu dem Objekt. Es geht um meine kürzlich erworbene Doppelhaushälfte, wo wir im Moment dabei sind, dieses auf KFWA 100 Standart zu sanieren. An die ursprüngliche Doppelhaushälfte wurde bereits ein Anbau in Holzstnderbauweise erichtet (Bild1).
Es wurde die komplette Elektro- und Gas/Wasserinstallation erneuert + neue Brennwerttherme und Solarthermie, neue 3-Fachverglaste Fenster und Türen montier, Putzarbeiten und die Dachsanierung des Altbestandes durchgeführt. (Foto 2,3 und 4).
Auf das gesamte Haus (Anbau auf die Unterspannbahn und Altbestand) soll noch in den nächsten Wochen ein WDVSA aus Holzfaserplatten mit Putzfasade kommen.
So nun zu meinem Problem. Als ich gestern von einer 3 wöchigen Montage wieder kam und schauen wollte, was die Dachdecker angestellt haben, traf mich der Schlag. Bei der Dachsanierung (Zwischensparrendämmung von außen, Dampfsperre um die Balken gelegt) wurde meiner Meinung nach gepfuscht. Als ich heute nach der Sanierung das erste mal auf dem Dachboden war und ich die Dachbodenluke öffnete kam mir ein, ich will nicht übertreiben aber, ca. mit Windstärke 10 starker Windstoß entgegen. Also mal im ernst nach der Kontrolle der Dampfsperrfolie die von dem Dachdecker montiert wurde ist mir aufgefallen, dass diese nirgends verklebt ist. Da ich den gesamten Innenausbau von dem Anbau, also auch die Montage der Dampfbremse, selbst vorgenomen habe, weiß ich, dass dieses eigendlich "furzdicht" sein soll.
Weder auf den beiden Giebelmauern, die Stöße oder an der Fußfette/Drempelmauer wurde sie verklebt. Ich habe die aufgedoppelten Sparren kontrolliert und siehe da die umwikelten Sparren sind nach 2 Wochen schon tropfnass.
Ich habe den Dachdecker sofort angerufen und einen Besichtigungstermin vereinbart.
- Er meinte gleich das die verklebung an der Giebelmauer zum Nachbarn nicht gestattet sei, weil dies eine Brandschutzmauer sei. Ist das so richtig?
- Ist die Montage von dem Dachdecker so korekt? Er meinte da es gut hinterlüftet ist sei es OK so? Die feuchtigkeit komme woanders her.
- Ich weiß das es nach EnEVA nicht unbedingt vorgeschrieben ist ein Dach mit Dampfsperre aufzubauen, aber wenn eine montiert wurde muss sie dann immer verklebt werden? gibt es dafür eine DINA das sie immer verklebt werden muss? welche ist das? Ich denke nähmlich das eine falsch montierte Dampfsperre schlimmer ist als garkeine.
- Wie soll ich nun weiter vorgehen habe ich etwas in der Hand gegen Ihn? Muss er das Dach wieder abdecken und die Folie komplett verkleben? Als erstes einen Sachverständigen zu rate ziehen?
- Habe ich dei möglichkeit nach dem Vertrauensbruch des Dachdeckers die Möglichkeit eine andere Firma für die Reperaturarbeiten zu beauftragen? Wer trägt dann die Kosten?
Ich bin im Moment ein bischen ratlos das Kondenswasserproblem ist das eine, ein weteres Porblem ist der anstehende Blower-Door Test, den ich nach Aussage der KFW bestehen muss.
So, ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken. Ich würde mich über eine Antwort freuen.
Lieben Gruß
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