Modernisierung / Sanierung / Bauschäden
Außentreppe für Kellereingang sanieren
Es handelt sich um eine 16 Jahre alte Außentreppe. Aufbau wie folgt: links und rechts wurde mit Ziegeln ein Sockel gemauert, der mit Beton-Hohldielen als Trittstufen belegt wurde. Der Vorbesitzer hat darauf dann einen wunderschönen Sandsteinbelag vermutlich mit einfachem Estrich verbaut. Der Sandstein sorgt nun dafür, daß die Treppe das ganze Jahr schön feucht bleibt ;-) In der Folge blättert der Putz links und rechts immer wieder ab. Kann man den Sandstein so lassen, nur neu spachteln und Granitstufen darauflegen oder werden die auf dem leicht feuchten Stein wieder locker und der Sandstein sollte in jedem Fall vorher runter? Neues Wasser käme ja später nicht wieder dran. Dazu noch Riemchen links und rects der Stufen zum Schutz vom Putz dachte ich.
An der Außenmauer (rechts der Treppe, links steht das Haus) ist oben die Isolierung beschädigt. Dort hat einfach jemand Sand hingeschüttet und Pflastersteine gelegt. Also Außenmauer ausgraben und so weit beschädigt neu isolieren mit Bitumen, Styropor und Noppenbahn, das ist klar.
Innen verlaufen leichte Risse entlang der Steine - reicht hier abhacken und neu verputzen, so lange die Steine noch nicht wackeln? Ist sicher von hier aus schwer zu beurteilen.
Ist es zweckmässig auch innen eine dünne Stropur oder Styrodurschicht unter dem Putz zu verlegen? Oder reicht neu verputzen mit Armierungsmörtel oder Sanierputz mit Gewebe drin?
Was empfehlen die Profis? Wieviel Arbeitstunden würde ein Profi ungefähr schätzen? ca. 12m² Putz abhacken und neu verputzen + evtl. Isolierschicht,dazu 11 Stufen 1,4m breit mit Granit (30/20mm dick) belegen? Erdarbeiten mache ich selbst, man käme also sofort außen an die Mauer dran. So richtig will sich kein Handwerker zu einem Angebot durchringen, nur "Stunden nach Aufwand" und "ohne Garantie" wegen dem Untergrund.
Wenn es über zwei Wochen dauert, kostet das "Treppchen" dann mehr als 5000 Euro und der Putz fällt 2 Jahre später wieder ab? Damit kann und will ich mich nicht abfinden. Wie würdet Ihr vorgehen?
Vielen Dank für die zahlreichen kompetenten ... ... Antworten!
Könnte daran liegen... ... dass die Fragestellung ziemlich wirr ist. Die wenigsten hier haben Zeit, sich erstmal einen Tag Zeit zu nehmen um das alles zu verstehen. Außerdem besteht offensichtlich größerer Aufklärungsbedarf, was die Baustoffe angeht. Also, etwas konkreter werden und dann klappts auch mit den Antworten
Naja, dann heißt es gleich wieder ... ... es fehlen noch genaue Angaben, um antworten zu können. Den überteuerten Handwerker habe ich inzwischen dankend abgelehnt und dafür in Eigenarbeit begonnen, die Schäden - so weit mit vertretbarem Aufwand möglich - zu beseitigen.
Also alten Putz restlos runter und dünn Armierungsmörtel mit Gewebe drauf, Außenwand mit Dickbeschichtung isoliert. Styropor etc. habe ich weggelassen. So weit so gut - aber an einer Stelle drückts leider immer noch etwas Feuchtigkeit durch, die eine Seite der Mauer konnte leider nicht ausgegraben und isoliert werden, da ist nämlich die komplette granitbelegte Haustüreingangstreppe drüber...
Nun meine konkrete Frage: einen atmenden Putz (z.B. Münchner Rauhputz) drüber und mit den Flecken leben. Oder evtl. erst eine Sperrschicht drüber (aber was dazu nehmen? Evtl. MEM Trockener Keller o.ä.) und dann verputzen. Oder könnte die Sperrschicht dann u.U. Beulen (wie bei Buntsteinputz) statt Flecken verursachen, weil die Feuchtigkeit nicht durchkommt?
Schade, scheinbar hat es trotz Präzisierung ... ... nicht mit einer Antwort geklappt. Inzwischen ist die Treppe auch fertig. Mein Tip für hier Suchende: nicht im Forum fragen, sondern Praktiker (Maurer, Maler etc.) zu Rate ziehen. Dann bekommt man auch schnell Hilfe.
zumindest dann ist das sicherlich sinnvoll, wenn man das Problem nicht in Worte fassen kann.
Ich weiß nicht was Sie wollen ... ... - das Problem war ausführlich genug beschrieben (es waren mehrere Faktoren zu berücksichtigen)und die Frage wurde im letzten Absatz nochmals präzisiert. Wer natürlich nicht lesen kann...der befragte Handwerker hat es jedenfalls - im Gegensatz zu zwei "Fachbetrieben" sofort verstanden.
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