Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

Estrich im Altbau

Hallo,

ich habe folgende Ausgangssituation:

Holzbalkendecke in vier Räumen [Neu und leicht - also ohne Schüttung aufgebaut, vom Statiker das oK bekommen]
Ziegelmontagedecke in zwei Räumen.

Auf der suche nach leichten Estrich (vorallem für die Holzbalkendecke) empfahl mir mein Baustoffhändler folgendes Produkt:FISCHER cyclepor® classic [eine Art Styroporkugeln].

Ich möchte nämlich (normalen) Estrich überall haben um preiswert eine Fußbodenheizung realisieren zu können. Das Trockenestrichsystem ist fast doppelt so teuer.

Der Hersteller Fischer sagte mir, hierfür sei das Produkt nicht geeignet sondern nur zum gewichtsarmen ausgleich. Mein Baustoffhändler sagte mir, dies geht damit und dies machen auch andere Estrichleger.

Jetzt bin ich verwirrt, kann mir wer was dazu sagen?

Liebe Grüße

Name:

  • Dennis
  1. Ich würde dem Hersteller vertrauen und ...

    ... keinem Handwerker, so ein Estrich soll länger halten als die Gewährleistung.

    In meinem Haus habe ich auch eine Holzbalkendecke (Neubau, zwischen den Balken mit MiWo gedämmt), darauf liegt eine Spanplatte, darauf das FBHA System (Trittschall mit den eingeklipsten Rohren) und normaler Zementestrich. Was sollen da die Styroporschüttung?

  2. http://www.fischergruppe.eu/fileadmin/user_upload/Produkte/Datenblatt_classic_inkl._Zulassung.pdf

    Was jetzt..... Soll es als Unterbau, oder als eigene Tragende Estrichschicht mit Fußbodenheizung eingebaut werden?
    -
    Warum, wie, Dämmmaterial - Wärmedemmend, das eine Heizung sein soll??
    -
    Alternativ, aber ich glaube nicht das es als FBHA geht http://www.bodi-estriche.de/xdry/xdry.php

  3. Das angegebene Material dämmt recht ordentlich

    für eine FBHA ist das nicht sinnvoll. Wenn es leicht werden soll, gibt es auch trockenestrichsysteme für FBH mit wärmeleitplatten die sehr gut funktionieren und preislich in ordnung sind. einen gewissen vorteil bietet oftmals auch die geringe aufbauhöhe.
    der estrichleger, der gerne fließestriche verkauft ist da vielleicht nicht der richtige ansprechpartner.
    die leichtestriche hatte ich auch nicht besonders günstig in erinnerung. sie benötigen eine entsprechende mindestdicke und reißen sehr schnell. eine abdichtung darauf ist nur schwierig zu machen. mir fallen nur gründe dagegen ein, für deinen anwendungsfall.

  4. Machen kann man vieles!

    Ob`s dann gut geht, ist eine komplett andere Frage.

    Sie sollten dem Hersteller vertrauen.

    Eine andere Möglichkeit ist natürlich, denjenigen zu befragen, der das schon 100 mal gemacht hat und der bestätigen kann, dass das funktioniert. Dann allerdings müssten Sie da genau so ausführen, wie es derjenige gemacht hat, den Sie befragt haben. Und das sollte nicht allein der Baustoffhändler sein, sondern derjenige, der das auch eingenständig, händig ausgeführt hat.


Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten kann der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.
  • Kennwort