Suchefunktion BAU.DE Forum Modernisierung / Sanierung / Bauschäden 3289: Feuchter Keller, was sonst ....

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

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Feuchter Keller, was sonst .... 05.05.05
hi, schaut euch doch mal bitte folgende bilder an und schreibt mir mal eure meinung dazu: http://www.4fishing.de, da hab ich die bilder von meinem keller gespeichert. wir haben das haus gekauft und bei der besichtigung war nix zu sehen. es ist bj. 1980. wenn man die wann an den dunklen stellen anfasst, dann höre ich es leicht rieseln .... ooooh man, was kann das sein. vielen dank
frank
Name: Frank  

  1. ???? 05.05.05
    Hallo Frank,
    Du betiteltst Dein Posting mit "feuchter Keller", verlinkst dann auf Fotos eines feuchten Kellers und fragst dann was das ist?!? Ich trau´s mich kaum zu sagen, aber es ist ein feuchter Keller.
    +
    Wo die Feuchtigkeit herkommt wird anhand der Fotos keiner beurteilen können. Ich rate zur Einschaltung eines Sachverständigen, der sich das vor Ort anschaut.
    +
    Laienmeinung
    +
    Grüße
    Name: Oliver Kettig   E-Mail-Adresse anzeigen  

  2. "bevor" die Leute von 05.05.05
    Vergeldienst "hier" wieder ausmaschiern möchte ich dezent drauf hinweisen das des sehr nach Kondenzwasser aussieht (!)
    .
    "die" letzten Tage war´s recht heiß ... und gestern hat ein Gewitter den Luftdruck runter gedrückt ... "war" das auch bei Ihnen so ???
    .
    Name: Josef Thalhammer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.baumurks.de

  3. Wann gekauft? 06.05.05
    Dieses Problem trat bestimmt nicht bei Ihnen zum ersten mal auf. Schnell einen Sachverständigen beauftragen, der genau die Bausubstanz und die Feuchteursache feststellt und dann ggf. zum Anwalt wegen Kaufpreisminderung eines verschwiegenen Mangels. So jedenfalls hab ich es schon einige Male beim Eigentümerwechsel erlebt mit älteren Häusern. Vielleicht (was ich bei diesen argen Flecken kaum gleuben kann) liegt es aber doch nur am Tauwasser. Nur aus der Ferne und mittels Fotos geht da wohl weniger. Ein SV sollte untersuchen, wie der Keller abgedichtet ist, aus welchem Material der Keller ist und wie sich die Feuchte über die Wand verteilt. MfG aus Berlin
    Name: Uwe Tilgner   E-Mail-Adresse anzeigen  

  4. Für Tauwasser... 06.05.05
    sind mir die Flächen ein bissle zu gross. Stutzig macht mich auch, das sich die Kanten des Eltschlitzes bei der einen Wandsteckdose so deutlich abzeichnen.
    Was für Material der Kellerwände (Beton wirds nicht sein)?
    Wie lange tritt das auf, waren vorher grosse Niederschläge?
    Wie siehts unter der Tapete aus, beser, gleich oder schlimmer?
    Sehen angrenzende (andere) Räume genauso aus?
    -
    Der Rat mit dem SV ist gut, alleine schon zur vermeidung weiterer solcher Ereignisse. Auch ohne Regressforderungen.
    -
    Bitte die Elektrik in den betroffenen Räumen stilllegen. Bei so massiver Durchfeuchtung ist die nicht risikofrei.
    MfG
    Name: Ralf Dühlmeyer   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.duehlmeyer-architektur-planung.de

  5. Tipp 06.05.05
    Funktionsprüfung der kompletten Dachflächenentwässerung sowie
    Oberflächenentwässerung am Gebäude, wenn dieses Schadensbild
    nach längeren ergiebigen Niederschlägen sichtbar wird. Meines
    Erachtens könnte da die Ursache liegen.
    mfg.
    Name: Jürgen Hoppensack   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.aquatex-gmbh.de

  6. Kellerdurchfeuchtung 08.05.05
    Können Sie einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Niederschlag und Durchfeuchtung herstellen? Möglicherweise mangelhafte Außenwandsperrung in Kombination mit verstopfter oder abgerissener Grundleitung. Suchgrabung erstellen. Tauwasser ist es wohl kaum.
    Mfg
    Name: Jens-Peter Volquardsen   E-Mail-Adresse anzeigen  

  7. Feuchter Keller und warum? 13.05.05
    Keller besser nutzen!
    Abdichtungsarbeiten im Keller
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
    Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
    An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
    Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
    Es müsse einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
    Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
    Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist.
    Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
    Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
    Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
    Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
    Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
    Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 - 70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
    Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
    Innenliegende "falsche" Wärmedämmungen
    Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
    Heizen und Lüften
    Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
    Messen der Feuchtigkeit
    Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastungen in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 30€ zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
    Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyd oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
    Eine Innenabdichtung
    mit dem I-Bau - Saniersystem ©, d.h. Aufbringen einer dichten Noppenbahn an der Innenseite und dem anschließenden Verputzen mit Sanierputz bringt eine wesentliche Reduzierung der Feuchtebelastung im Keller. Ein Großteil der Feuchteabgabe erfolgt durch die Außenwand sowie die angrenzenden Zwischenwände.
    In vielen Fällen, insbesondere bei Gebäuden aus Beton, ist somit ein Luftentfeuchter eine sinnvolle und ausreichende Maßnahme um die Luftfeuchte zu reduzieren. Diese Geräte (kosten je nach Leistung zwischen 300 bis 800 €) sind in der Lage und "ziehen" aus einem normalen Keller, eines Ein- oder Zweifamilienhauses am Tag ohne weiteres 10 bis30 Liter Wasser. Wie sollen dann wenige Tropfen eventuell eindringendes Wasser noch ein Problem darstellen?
    Name: Edmund Bromm   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.isarbautenschutz.com

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