Suchefunktion BAU.DE Forum Modernisierung / Sanierung / Bauschäden 4337: Setzrisse an Betondecke und Wänden?

Modernisierung / Sanierung / Bauschäden

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Setzrisse an Betondecke und Wänden? 30.07.08
Hallo,
wir wohnen in einem drei Jahre alten EFH. An Decken und Wänden haben wir Risse, bei denen ich gern wissen würde, ob's ok ist oder wir einen Fachmann brauchen:
- Das die Wände des in einer Ecke des EG gelegenen Gäste-WC waagerecht oben von der Decke reißen (ca. 3mm), hat mich noch nicht beunruhigt.
- Im Bad im OG haben wir einen 1m langen, 1mm breiten senkrechten Riss der dann diagonal nach unten weiter läuft. Diesen gab es schon in den ersten Monaten, jetzt zeigt er sich aber auch auf der anderen Wandseite im Nachbarzimmer, scheint also durch die ganze Wand zu gehen. Außerdem zeigt jetzt eine zweite Wand im Badezimmer plötzlich Risse. Ist das normal, dass das drei Jahre nach dem Bau passiert?
- An vielen Zimmerdecken im EG gibt es lange gerade Haarrisse, die sich z. T. in der Wand senkrecht fortsetzen. Tatsächlich haben wir im OG einzelne Innenwände, die nicht über denen des EG stehen. Ab wann sind solche Risse bedenklich?
-Auf beiden Traufseiten gibt es im OG ca. 15cm unterhalb des Übergangs zur Dachschräge im Kniestock lange waagerechte Risse; die Wand scheint darüber etwas nach außen zu kippen. Dieser Bereich ist , so mei "Klopfversuch", auch schon aus anderem Material als der darunter liegende.
Das Haus hat ein Satteldach mit 47° Neigung. Den Dachboden über dem OG habe ich vor einem halben Jahr ausgebaut: Steinwolle, Lattung, Fermacellplatten, noch kein Fußboden außer dem vorhandenen Rauspund, auch noch keine Möbel oder sonst irgendwas. Das alles sollte doch zulässig sein und eher ohne Einfluss sein, oder? - Vorher lagerten jedenfalls 40 gefüllte Umzugskartons auf dem Dachboden.
Also, alles ok und gelegentlich mal zumachen oder dringend mal jemandem zeigen?
Vielen Dank für die Antworten!
Name: U. Krawutschke  

  1. Risse 30.07.08
    haben ebenso viele verschiedene Ursachen wie Arten der Instandsetzung.
    Die im Obergeschoss geschilderten Risse in nicht tragenden Zwischenwänden "könnten" auf Deckendurchbiegung zurückzuführen sein.
    Die Risse im Bereich des Kniestock / Drempels mit dem "Anderen" Klang "könnten" wiederum auf eine verkleidete Fußpfette hindeuten bei der "eventuell" das Putzarmierungsgewebe nicht / nicht ordnungsgemäss eingearbeitet wurde.
    Das Gebäude wird deshalb nicht direkt zusammenfallen, jedoch ist wichtig Ursache und Entwicklung der Rissbildung festzustellen um eine dauerhafte Sanierung vornehmen zu können.
    Ebenso fraglich ist ob diese Risse aufgrund ihrer Größe / Breite und Ursachen hinzunehmen sind.
    Name: Robert Bachmann   E-Mail-Adresse anzeigen  
 

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