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auskragende Balkonplatte durchstößt WDV-System 01.09.08 Sehr geehrte Damen und Herren: Es handelt sich um ein typisches Reihenhaus aus dem Jahre 1970. Das Haus soll nach und nach energieeffizient modernisiert werden. Die Bauherren möchten mit der Südfassade beginnen, da hier die Fenster in einem schlechten Zustand sind. Geplant sind der Austausch der Fenster und das fachgerechte Aufbringen eines Wärmeverbundsystemes (Materialdicke 16 cm, Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/mK). Der Balkon soll aus verschiedenen Gründen nicht mit gedämmt werden. Leider bildet der Balkon, als auskragende Stahlbetonplatte, eine extrem starke Wärmebrücke (an dieser Stelle wird nach der Fassadendämmung weiterhin Wärme verloren gehen). Nun meine Frage: Besteht nach dem Aufbringen des WDV-Systems eine größere Gefahr von Schimmelbildung bzw. Feuchteschäden im Innenbereich? Wird durch das WDV-System die "Wärmebrückenwirkung" des Balkons erhöht und gibt es somit eine größere Gefahr des Tauwasserniederschlags? Momentan gibt es kein offensichtliches Problem mit Feuchtigkeit. Vielen Dank im Voraus, A. Grimm
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