Ausführung einer Unterfangung zur Keller-Tieferlegung und horizontalen Abdichtung 11.06.07 Hallo, wir haben uns ein kleines EFH gekauft, Bj. 1938. Der Keller ist feucht und niedrig, so dass man nicht aufrecht darin stehen kann, die Mauer besteht aus Klinkern, Dicke 40cm. Der Untergrund ist fester Lehmboden. Ein richtiges Fundament gibt es eigentlich nicht, die Ziegelwand endet ca. 5cm unter dem Kellerboden und geht in eine Art Betonrinne über, die sich nach unten verjüngt, ca. 30cm tief, teilweise bröckelig, teilweise hart, mit vielen Steinen versetzt. Der Plan ist nun, das Mauerwerk stückweise zu unterfangen, um den Keller tiefer zu bekommen (ca. 35-40cm) und gleichzeitig eine Horizontalsperre einlegen zu können. Unser Bauingenieur schlägt die Unterfangung mittels Mauerwerk (Kalksandstein KS-12-1,8-2DF) vor. Dachpappe unterlegen, drei Schichten Steine, Mörtelgruppe III. Sperrbahn zwischen erster und zweiter Schicht, Fuge zwischen Unterfangung und alter Mauer mit Quellmörtel. Die Unterfangung soll genauso dick wie das alte Mauerwerk werden. Ich habe dazu nun folgende Fragen: ist die Unterfangung mit KS-Steinen ok/üblich? Ist es richtig, das die Unterfangung nur genauso dick wie die alte Mauer werden soll? Wird ein Streifenfundament (was die neue Unterfangung ja quasi werden soll) nicht immer breiter ausgeführt, damit sich die Last besser verteilt? Das Setzen der Steine erfolgt ja etwas beengt, gerade bei der letzten Steinschicht. Schafft man es, die Steine so zu setzen dass auch die Vertikalfugen ordentlich mit Mörtel gefüllt sind? Damit man den Quellmörtel ordentlich reinstopfen kann, muss die alte Mauer von unten möglichst sauber sein, mit welchem Werkzeug kriegt man das hin? Geht das alles wirklich ohne Setzrisse ab? Und schließlich noch was juristisches: wenn das eine Firma macht, übernimmt diese eine Gewährleistung, wie lange ist die üblicherweise? Wenn man es selbst macht, läge dann die Gewährleistung bei unserem Bauingenieur, der uns berät und überwacht? Ich hoffe das waren nicht zu viele Fragen, aber das Fundament ist nun mal das wichtigste ... Vielen Dank schon mal für konstruktive Hinweise!!! Name: Stefan
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