Suchefunktion BAU.DE Forum Tiefbau und Spezialtiefbau 1712: Ehemalige Jauchegrube (40 m³) unter dem Haus als Wärmespeicher nutzen

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Ehemalige Jauchegrube (40 m³) unter dem Haus als Wärmespeicher nutzen 07.09.08
Hallo und guten Tag,
ich möchte eine ehemalige Jauchegrube unterhalb unseres Hauses als solaren Wärmespeicher nutzen. Die Grube hat ein Volumen von 40 m³ und könnte komplett mit Wasser gefüllt werden. Ich müsste sie nur isolieren und für den Wärmeaustausch entsprechende Wärmetauscher/Rohre dort hineinbringen. Meine Fragen dazu:
1. Hat jemand so etwas schon einmal gemacht, irgendwelche Erfahrungen dazu?
2. Welche Isolierung wäre sinnvoll? Sie hat ja direkten Kontakt mit dem Wasser!
3. Wie kann ich das Speichervermögen errechnen um zunächst einmal die Wirtschaftlichkeit abzuchecken?
Vielen Dank für Eure Hinweise und Antworten...
Name: Manfred  

  1. die Grube 07.09.08
    müsste mit einem druckfestem Material ausgelegt werden (zB Schaumglas) und zusätzlich noch eine Beschichtung innen haben (Gfk, PVC).
    Eine angenommenen Wassermenge von 35cbm, Aufheizung auf 80° und einer Abkühlung auf 25° entspricht einer Wärmemenge von 2230kwh (also ca 230l Öl. Nicht gerechnet sind hier Speicherungsverluste und Zugewinne durch Nachspeicherung in der Übergangszeit.
    Speicherungsverlust am geringsten wenn die Grube quadratisch ist, was die meisten Gruben nicht sind.
    -
    Selbst bei einem Einsatz einer Wärmepumpe (die aus dem Speicher betrieben wird und das Wasser weiter herunterkühlt) wirst du nicht den Jahresbedarf eines normalen Hauses decken können. (Auch wenn hier wegen des niedrigeren Temperaturniveaus einiges mehr herausgeholt werden kann). Aber immerhin wären es unter gleichen Bedingungen wie oben bei einer Abkühlung auf 0° schon 3200kwh.
    gruss
    -
    Name: Bernhard Furch   E-Mail-Adresse anzeigen  

  2. Danke für die Hinweise, 08.09.08
    erstmal. Dazu habe ich noch folgende Fragen:
    Wieso muss ich die Grube mit druckfestem Material auslegen? Die Grube selbst ist doch eigentlich für das entsprechende Volumen und somit auch Gewicht ausgelegt. Oder ist das druckfeste Material als Schutz für die Isolierung gedacht? Oder ist Schaumglas als Isolierung gemeint?
    Muss die Grube wirklich 100%-ig dicht sein? Geringe Verluste könnten doch einfach durch gelegentliches zuführen von neuem Wasser ausgeglichen werden, oder?
    Bei unserem Verbrauch ist eine Wärmemenge von 2.230 kWh allerdings nicht wirklich viel. Da hätte ich mir etwas mehr erhofft. Stellt sich die Frage, wieviel einer solcher Umbau kosten würde und was er mir im Endeffekt wirklich bringt.
    Nochmals Danke für die Antworten,
    viele Grüsse, Manfred

  3. das Internet ist voll davon 09.09.08
    guckst Du z.B. mal hier:
    -
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thermochemischer_W%C3%A4rmespeicher
    -
    http://de.wikipedia.org/wiki/Latentw%C3%A4rmespeicher
    -
    Es arbeiten viele an eine guten, einfachen, preiswerten Lösung arbeiten...
    -
    Google:
    Phasenübergang, Wärmespeicher, etc. eingeben.... und viel Zeit haben
    Name: Herr Ber-180-Sob  
 

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