Checkliste: Wie richtig siedeln?

Checkliste: Wie richtig siedeln?

Checkliste: Wie richtig siedeln?

Fast geschafft. Endlich. Das eigene Heim steht. Nach all den Anstrengungen, Mühen und Entbehrungen ist es nun an der Zeit, dem alten Heim auf Wiedersehen zu sagen und das neue zu beziehen. Der Tag des Umzugs naht. Die letzte Hürde auf dem Weg zum endgültigen Einzug. Doch auch diese Hürde will richtig genommen werden, denn auch beim Siedeln kann noch einiger Schaden entstehen. Die Vase der Oma, jahrelang mit Sorgfalt aufbewahrt, sollte auch im neuen Heim ein gutes Plätzchen bekommen. In einem Stück. Selbiges gilt für Gläser oder andere zerbrechliche Gegenstände. Richtiges Verpackungsmaterial (Tipp: Medewo Deutschland) beugt unnötigen Schäden vor.

Doch nicht nur in Punkto Verpackung gibt es einiges zu beachten. Die nachfolgende Checkliste spart Scherben und unnötigen Umzugs-Stress.

Eine Frage der Verpackung

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ein Sprichwort, das wohl besonders beim Umzug an Bedeutung gewinnt. Die richtige Verpackung und vor allem das passende Verpackungsmaterial verhindern hier unnötiges Bruchwerk. Wie Ihr Hab und Gut perfekt geschützt wird erfahren Sie in folgenden Tipps.

Porzellan und Teller

Um Teller und anderes Geschirr aus Porzellan zu verpacken, eignet sich Packpapier hervorragend. Einfach zwischen jeden Teller eine (oder mehrere) Lagen Packpapier legen. Wichtig dabei ist, dass nicht mehr als 6 Teller pro Stapel verwendet werden und die Teller hochkant in Kisten verstaut werden.

Gläser und Tassen

Wickeln Sie Gläser und Tassen jeweils einzeln in Seidenpapier. Beim Verstauen in Kisten oder Schachteln muss dann auf zwei Dinge besonders geachtet werden: Der schwere Teil des Glases bzw. der Tasse muss unten sein und wie auch beim Porzellan und bei den Tellern sollten diese hochkant verstaut werden. Wenn die Zwischenräume dann noch mit zusätzlichem Papier oder Tüchern ausgelegt werden, kann eigentlich nichts mehr passieren.

Besondere Vorsicht bei Vasen

Umwickeln Sie Ihre Vasen je nach Größe mit Packpapier oder Luftpolsterfolie. Auch hier: Stellen Sie Vasen hochkant, mit dem Schwerpunkt unten in das Transportmittel Ihrer Wahl. Sollten die Kisten zu niedrig sein wäre das auch kein großes Problem: Diese können einfach offen gelassen werden, aber verkleben Sie die Ränder fest.

Eine Frage der Organisation

Gut organisiert ist halb gewonnen. Bereiten Sie Ihren Umzug gründlich und lange genug vor den Termin vor. Dies spart nicht nur Nerven und Energie, es kann auch einiges an finanziellen Mitteln sparen. Beherzigen Sie einfach nachfolgende Tipps und einem schnellen Umzug steht nichts mehr im Weg:

  • Sind notwendige Transport-Fahrzeuge in der richtigen Größe verfügbar?
  • Nicht jeder darf einen Lastwagen fahren: Haben Sie einen Fahrer mit entsprechendem Führerschein?
  • Können Sie sich auf freiwillige Helfer verlassen? Sprich: Stehen diese auch tatsächlich am Umzugstermin bereit?
  • Tragegurte, Arbeitshandschuhe oder Rodeln erleichtern jeden Umzug enorm. Stehen auch diese Hilfsmittel zur Verfügung?
  • Können auch schwere Möbelstücke problemlos übersiedelt werden?
  • Siehe oben: Wurde Zerbrechliches gut geschützt und richtig verpackt?
  • Sind die Kartons auch aussagekräftig beschriftet?
  • Schutz ist wichtig: Liegt Verbandszeug bereit?

Wenn diese Fragen geklärt sind und Sie Ihre Helfer auch noch mit Nahrung versorgen, steht dem Wechsel von altem zum neuem Heim endgültig nichts mehr im Wege und ein neuer (Wohn)-Lebensabschnitt kann sorglos beginnen.

 

- Christian Schindlauer -