Neue Energiesparverordnung ab Januar 2016

Neue Energiesparverordnung ab Januar 2016

Neue Energiesparverordnung ab Januar 2016

Zu den gesetzlichen Vorschriften, die sich mit dem Energiebedarf befassen, muss man sich auch mit den laufenden Energiekosten auseinandersetzen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Posten bei jedem Gebäude. Viele Hauseigentümer zahlen zudem zu viel, weil sie nicht wissen, wie gering der Aufwand bei einem Wechsel ist.

Gerade für Bauherren ist seit dem 01.01.2016 das Energiethema noch wichtiger geworden, denn die Energiesparverordnung (EnEV) wurde verschärft. Sie betrifft nicht nur den Neubau, sondern auch die Gebäudesanierung und besagt, dass der jährliche Energiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Kühlung und Lüftung um 25 Prozent unter dem bisher zulässigen Wert liegen muss. Zur Reduzierung des Wärmebedarfs wurden Mindeststandards für Dämmung definiert, die zur Senkung des Energieverbrauchs führen sollen. Auch wenn die Dämmvorschriften von Fachleuten teilweise kritisch gesehen werden, muss sich jeder Bauherr und Hauseigentümer mit der geltenden Rechtslage auseinandersetzen.

Doch auch wenn man nicht von der EnEV betroffen ist, dann lohnt sich vor allem das Energiesparen bei Heizkosten und ein Vergleich der Gasanbieter, um die eigenen Kosten zu senken.

Die teilweise extremen Unterschiede bei den Gaspreisen rühren daher, dass die Anbieter unterschiedliche Einkaufspreise zahlen. Der Gaspreis enthält zudem neben den Steuern auch einen Anteil an Durchleitungskosten der Netzbetreiber, den der Gasanbieter zahlen muss. Diese Kosten sind nicht einheitlich und weisen im Bundesgebiet große Unterschiede auf. Allein deshalb macht ein Anbietervergleich Sinn.

Bei Vergleichsportalen wie www.verivox.de/gaspreise/ braucht man nur die Postleitzahl und die Wohnungsgröße angeben, um innerhalb von wenigen Sekunden eine Übersicht der günstigsten Anbieter zu erhalten. Für Fragen steht auch ergänzend eine kostenlose Hotline zur Verfügung

Bei den Preisen sollte man jedoch genau hinschauen. Zur Beurteilung, ob das Angebot auch auf den zweiten Blick gut ist, helfen folgende Punkte, die man auch entsprechend bei den Einstellungen als Filter setzen kann:

  • Gibt es einen Neukundenbonus? Wie hoch wird der Preis, wenn dieser Bonus wegfällt? Wie lange gilt der Bonus?
  • Kann man sich Biogas- und Klimatarife anzeigen lassen?
  • Wie lange ist die Vertragslaufzeit? Sie sollte übrigens maximal 12 Monate betragen, damit man schnell auf veränderte Preise reagieren kann.
  • Besteht eine Preisgarantie für die Laufzeit?
  • Wird Vorauskasse oder eine Kaution verlangt?
  • Ist es ein Paketpreis? Damit dieser sich lohnt, sollte man den Energieverbrauch sehr gut kennen und auch den künftigen recht sicher abschätzen können, denn sonst kann zusätzlicher Energiebedarf teuer werden. Daher ist oft eine kilowattgenaue Abrechnung vorteilhafter.

Hat man einen günstigen Anbieter gefunden, übernimmt das Vergleichsportal und der neue Anbieter oder der Leitungsinhaber den Wechsel und man muss sich selbst um nichts kümmern. Nach etwa drei bis sechs Wochen kann man bereits sparen und von dem günstigen Tarif profitieren.