Wellness im Haus - Die Infrarotkabine

Wellness im Haus - Die Infrarotkabine

Bei einer Infrarotkabine handelt es sich um einen kleinen Raum, der im Aufbau einer finnischen Sauna ähnelt. Vom japanischen Arzt Dr. Ishikawa im Jahre 1967 entworfen, wurde die Infrarotkabine in den darauffolgenden Jahren erfolgreich im medizinischen Bereich eingesetzt und steht seit dem Jahre 1979 schließlich auch für den privaten Gebrauch zur Verfügung. Vergleichbar mit der Größe eines Kleiderschranks bietet die Infrarotwärmekabine in der Regel Platz für ein bis zwei Personen und eignet sich daher auch für kleinere Wohnungen. Aufgrund seiner guten Wärme-Eigenschaften bestehen die meisten Infrarotkabinen aus Holz. Einen besonders hochwertigen Eindruck machen dabei Naturhölzer wie beispielsweise Fichte, Hemlocktanne oder kanadische rote Zeder. Statt der Verwendung von Öfen bzw. Saunaöfen, wie es bei der klassischen Sauna der Fall ist, geben an den Innenwänden montierte Flächen- oder Keramikstrahler Infrarotstrahlung an die Kabine ab. Das nicht-sichtbare Infrarotlicht trifft direkt auf den Körper, erwärmt dessen Kerntemperatur und bringt ihn somit von Innen zum Schwitzen.

Im Vergleich zum Dampfbad entsteht in der Infrarotkabine eine wesentlich trockenere Hitze. Hiervon können insbesondere Personen profitieren, die unter Hautproblemen wie Akne oder Ekzemen leiden. Durch das Infrarotlicht wird eine Tiefenwärme erzeugt, die für ein sanftes Schwitzen sorgt und dadurch abgestorbene Hautzellen abtransportiert und die Hautelastizität verbessert. In der Infrarotwärmekabine wird die doppelte bis dreifache Menge an Schweiß abgesondert und dadurch deutlich mehr Schadstoffe, Schwermetalle, Toxine und Schlackenstoffe ausgeschwemmt als es bei der finnischen Sauna der Fall ist. Ebenfalls positiv wirkt sich die Tiefenwärme auf Muskelbeschwerden aus, welche sowohl Muskelkater als auch Krämpfen vorbeugt, indem sie den Abbau von Milchsäure anregt. Für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen sowie für Senioren und Kinder stellt die sanfte Wirkung der Infrarotkabine eine sehr gute Alternative zur Sauna dar, denn die Luft wird nur langsam und minimal erwärmt und das Immunsystem gestärkt.

Der Kauf einer Infrarotkabine stellt insbesondere für diejenigen Wohlfühlfans eine gute Alternative zur klassischen Sauna dar, die keine allzu hohen Temperaturen vertragen oder diese einfach nicht mögen. Erstens herrscht im Gegensatz zur Sauna in der Infrarotkabine grundsätzlich eine deutlich niedrigere Temperatur von 45 bis 65 Grad Celsius und zweitens lässt sich die Strahlungsintensität über einen Wärmeregler beeinflussen. In der Anschaffung ist die Infrarotkabine vergleichsweise günstig und da kein Vorheizen notwendig ist, sind auch die Betriebskosten überschaubar. Darüber hinaus kann die Wärmekabine bereits binnen weniger Minuten genutzt werden. Für die Pflege reicht ein feuchtes Tuch vollkommen aus. Von aggressiven Reinigungsmitteln sollte Abstand genommen werden. Sofern man stets ein Handtuch in der Infrarotkabine nutzt, wird das verarbeitete Material geschützt, sodass man lange Zeit Freude an der Investition hat. Die Montage ist, in vielen Fällen, kinderleicht und lässt sich im Handumdrehen erledigen.