Allgemeine Planungsgesichtspunkte

Den Entwurf einer Holzbrücke können beeinflussen:

  1. Die örtliche Geländesituation, festgehalten im Lageplan mit Höhenaufnahmen und Geländeschnitten. Charakteristische Merkmale sind:
    • Überquerung eines Geländeeinschnittes, einer niveaugleich oder evtl. höher gelegenen Straße, einer Bahnlinie oder anderer Hindernisarten;
    • Höhenlage fixierter Anfangs-, End- oder Zwischenpunkte;
    • die formale Gliederung des Baugeländes.
  2. Anbindung an weiterführende Wegenetze, die entweder schon bestehen oder neu angelegt werden.
    • Hier wird man zunächst versuchen, die Hindernisse auf möglichst kurzem Wege zu überqueren. In bestimmten Situationen kann es jedoch besser sein, nicht die kürzeste Verbindungslinie zu wählen, wenn sie anders besser geführt, eingebunden oder durch niedrigere Steigungsverhältnisse bequemer ausgeführt werden kann.
    • Ferner kann es sein, dass eine längere Brücke zur kürzeren Verbindung zwischen zwei Bezugspunkten wird, wenn man den Gesamtzusammenhang eines Weges sieht.
  3. Die bestehend städtebauliche oder ländliche Struktur, in die sich das Brückenbauwerk einfügen soll.
  4. Die am Bauort vorgefundenen Bodenverhältnisse, aus denen sich Gründungsmöglichkeiten und, dadurch bedingt, oft auch Spannweiten und geeignete statische Systeme ableiten lassen.
  5. Gültige Normen und Vorschriften, auf die im Abschnitt 2.6 näher eingegangen wird.
  6. Auflagen durch die mitunter zahlreichen Genehmigungsinstanzen (z.B. Regierungspräsidium, Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt, Wasser- und Schifffahrtsamt, Straßenbauamt, Bundesbahn, Denkmalamt; Naturschutzbehörde u.a.).
  7. Besondere Wünsche der (im Regelfall öffentlichen) Auftraggeber bzw. deren Entscheidungsgremien (Bauverwaltung, Stadt-, Gemeinderat) sowie evtl. mittelba oder unmittelbar von der Baumaßnahme betroffene Bürger.
  8. Der Versuch, trotz aller unabänderlichen Einschränkungen eine wohlüberlegte, ebenso unverwechselbare wie originelle und auf die jeweilige Situation im weitesten Sinne optimal zugeschnittene Lösung zu finden.
    • Die Erfahrung zeigt, dass dieses Bemühen, das viel Engagement von allen Beteiligten fordert, bei den meisten Bauherren Zustimmung findet und zwar selbst dann, wenn deshalb die Baukosten etwas höher ausfallen als bei der billigsten, dafür aber weniger optimierten und formal nicht befriedigenden Lösung. Als Ziel muss allerdings gelten, in diesem Sinne gut und kostengünstig zu bauen.
ansicht durchblick
Bild 5: Straßenbrücke über die Sense bei Aiblingen

Als ein übergeordneter, auf die Umwelt bezogener Gesichtspunkt sei schließlich noch angeführt, dass das Bauen mit Holz natürlich auch bedeutet, den einzigen auch bei uns nachwachsenden Rohstoff zu nutzen. Erst durch diese Nutzung kann die Forstwirtschaft rentabel werden und der Erhalt und die Pflege der einheimischen Wälder möglich.

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Dynamische Alumni-Linkpartnerschaft / Dynamic Alumni Link Exchange

  1. Alumni - Jahrgang 2003: Das Freude-am-Feiern-Team
    Barbara Hamm - Aufmaß von denkmalgeschützten Gebäuden - Aufmaß des Gebäudes
  2. Alumni - Jahrgang 2003: Das Freude-am-Feiern-Team
    Sebastian Wimmer - Inhalt der EDV-Lerneinheit: Zeichnen und ändern von Linien mit AutoCAD - Stutzen von Linien
  3. Alumni - Jahrgang 2001: Number-One-Team
    Roland Schneider - Meine Reisen nach Japan - Japan 2001 - Galerie 1 - - Schneemassen