Transport und Montage
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Aus dem Bestreben der Firma nach möglichst weitgehender Vorfertigung im Werk, folgt die Notwendigkeit des Transportes großer, oft schwerer und sperriger Teile. Bis zu welcher Größe der Transport von Einzelbauteilen äußerstenfalls noch sinnvoll oder möglich ist, hängt weitgehend von den Straßenverhältnissen zwischen Hersteller- und Bauort ab. Die Grenzen werden hier insbesondere von den Radien bei Straßenkurven mit angrenzenden Hindernissen (Bäume, Verkehrszeichen, Gebäude) sowie durch die lichten Durchfahrtsmaße unter Brücken markiert. Im allgemeinen wird man jedoch davon ausgehen können, dass für Bauteile mit Längen von 30 - 40m und Höhen von (einschließlich Fahrzeug) max. 4,50m noch keine besonderen Transportprobleme bestehen. Die meisten Holzbrücken lassen sich also als Ganzes herstellen, transportieren und montieren. Wo dies nicht möglich ist, unterteilt man zweckmäßigerweise an Stellen, wo entweder gar keine Biegemomente auftreten (Fuß, Gelenke), oder nur gering (z.B. bei Durchlaufträgern). Wegen des niedrigen Raumgewichtes führt die Last von Holzbauteilen praktisch nie zur Größenbegrenzung einzelner Segmente. Wenn allerdings die Baustelle für Hebegeräte nicht zugänglich ist, oder deren Tragkraft lediglich deshalb überdimensional hoch ausgelegt sein muß, weil sich die Brückenteile nur bei extrem großen Ausladungen in ihre Auflager versetzen lassen, dann kann (im Ausnahmefall) auch allein der Montagevorgang, und zwar unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, zu einer Begrenzung von Einzelgrößen führen. |
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