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ARGE: Schallschutz im Haus für Luftschall und Körperschall

Schallschutz im Haus für Luftschall und Körperschall

Wirksamer Schallschutz ist eine wichtige Voraussetzung für behagliches Wohnen. Dabei spielt sowohl der Schutz gegen Lärm von außen als auch der Schallschutz innerhalb des Hauses eine wichtige Rolle. In der Bauphysik wird nach der Art des übertragenden Mediums unterschieden in: Luftschall und Körperschall

Luftschall breitet sich durch die Luft aus und kann sich auf feste Gegenstände (z.B. Wände) übertragen. Körperschall breitet sich in festen Gegenständen aus. Trittschall, als eine Form des Körperschalls in Gebäuden, entsteht durch Bewegungen auf einem Wohnraumboden (z.B. Gehen, Stuhlrücken usw). Trittschall kann bei der Ausbreitung im Gebäude auch teilweise als Luftschall abgestrahlt werden.

Durch die unterschiedliche Art der Schallausbreitung sind auch unterschiedliche Methoden zur Schalldämmung erforderlich. Luftschall kann vor allem durch die Verwendung von schweren, massiven Konstruktionen gedämmt werden. Für die Hausmodernisierung sind auch mehrschichtige Leichtbauwände geeignet. Körperschall kann am besten durch einen mehrschichtigen Wand- oder Deckenaufbau gedämmt werden. Dabei wechseln sich schwere Schichten mit leichten, elastischen Schichten ab. Die Trittschalldämmung kann durch drei wichtige Maßnahmen verbessert werden:

  • Erhöhung des Flächengewichtes einer Decke.
  • Auflage von weichen Gehbelägen.
  • Schwimmende, massive Fußboden-Unterkonstruktion (Estrich) auf der Rohdecke. Für die Renovierung gibt es hierfür spezielle Trockenunterböden, die auf einer Ausgleichsschüttung schwimmend verlegt werden können.