ARGE: Wärmebrücke

Wärmebrücke

Als Wärmebrücke (manchmal auch Kältebrücke genannt) bezeichnet man einzelne, örtlich begrenzte Schwachstellen einer Bau-Konstruktion, durch die mehr Wärme fließen kann als durch die umgebenden Flächen. Eine der bekanntesten Wärmebrücken ist die nach außen zum Balkon durchgezogene Betondecke.

Eine Wärmebrücke hat drei entscheidende Nachteile:

  1. Sie bewirkt an einzelnen Stellen niedrigere Oberflächentemperaturen. Dadurch ergibt sich die Gefahr von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung.
  2. Kalte Stellen wirken unbehaglich, und die sich bildenden Pilze sind gesundheitsschädlich.
  3. Die Baukonstruktion hat erhöhte Wärmeverluste, die einen erhöhten Heizenergiebedarf bewirken.

Da Wärmebrücken oft die Ursachen von Bauschäden sind, muß bei Maßnahmen am Haus auf diese Bereiche besonders geachtet werden. Eine sichere Methode zur Vermeidung von Wärmebrücken jeglicher Art ist eine, das gesamte Bauwerk einhüllende, Wärmedämmung. Dadurch wandert die gesamte Baukonstruktion auf die "warme Seite" der Dämmung.