ARGE: Wärmeleitung

Wärmeleitung

Wärme zu leiten, ist eine Material-Eigenschaft. Unabhängig davon, ob ein Stoff fest, flüssig oder gasförmig ist, besitzt er die Fähigkeit, Wärme weiterzugeben. Gute Wärmeleiter sind z.B. Metalle und schlechte Wärmeleiter werden als Dämmstoffe bezeichnet.

Die Fähigkeit, Wärme zu leiten, wird für jedes Material mit der Wärmeleitfähigkeit beschrieben. Dieser Wert gibt an, welcher Wärmestrom in Watt durch einen Würfel von einem Meter Kantenlänge fließt, wenn ein Temperatur-Unterschied von einem Kelvin (= Grad Celsius) herrscht. Die Wärmeleitfähigkeit liegt z.B.:

  • Für Beton bei 2,1 W/mK
  • Für Hochlochziegel bei 0,36 W/mK
  • Für Dämmstoffe (z.B. Mineralwolle) bei 0,04 W/mK. Das ist etwa ein Fünfzigstel des Betonwertes und ein Zehntel des Ziegelwertes.

Will man nun verschiedene Bauteil-Konstruktionen vergleichen, so reicht die Wärmeleitzahl nicht aus, weil sie sich immer auf die Materialdicke von einem Meter bezieht. Zum Vergleich des Wärmedurchlasses von Bauteilen ist der k-Wert erforderlich. Dieser Wert berücksichtigt alle im Bauteil verwendeten Materialien und deren Dicke.