Die Baubiologie
So verrückt dies auch klingen mag:
Die Baubiologie gehörte für mich zu den eher unwichtigen Wissenschaften,
wenn da nicht die Segnungen des Fortschritts wären.
Einerseits will niemand von uns auf den Fortschritt verzichten, will niemand ohne Strom,
ohne Reinigungsmittel, Arzneien, Autos oder Telefone leben. Andererseits sind wir inzwischen
nicht nur abhängig von dem einwandfreien Funktionieren dieser Technik, sondern auch unabhängig
davon, dass sich wenigstens die Hersteller mit all ihren Neuheiten auskennen.
So wenig wie die Mehrheit von uns das Innenleben eines Kühlschranks (die Aufschriften auf den
Lebensmittelverpackungen eingeschlossen) versteht, so wenig kennt er oder sie sich mit dem aus,
was aus mancher Sprühdose oder manchem technischem Gerät kommt.
Daher wird das Berufsbild des Baubiologen und Umweltberaters immer wichtiger, denn nur wer sich
Tag für Tag mit diesem Geschehen befaßt, kann mit der Entwicklung in Wissenschaft und Technik
Schritt halten.
Eigentlich kann es den Herstellern niemand verdenken, dass sie in erster Linie ihre Produkte
verkaufen wollen und sich dabei um die Folgen so wenig wie nur möglich kümmern. Wen wundert es
dann noch, dass viele Hersteller ihre eigenen Grenzwerte zeugen, die eigenen Gutachter bemühen
und eigene Vertreter bei den Volksvertretern haben, die wiederum nur das Eine sollen: Verkaufen.
Was kann getan werden ?
Das Erste, was Sie tun sollten, um diesen Vorgängen nicht ganz ohnmächtig gegenüber zu stehen ist, sich umfassend zu informieren und eigenverantwortlich die Dinge in die Hände zu nehmen. Wenn
wir darauf warten, dass der Staat den Firmen etwas verbietet, ist es sicher für eine vorbeugende
Hilfe schon zu spät. Abgesehen davon, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Staat beispielsweise
auf einen Schlag die C, D, E- Netze des Mobilfunks lahmlegt nur weil inzwischen jeder weiß, dass
diese doch nicht so "ohne" sind (Diese Beispiele lassen sich endlos fortsetzen, denken Sie nur
an Glas- und Steinwolle, Flammschutz-, oder Holzschutzmittel, ...). Desweiteren sollten Sie
versuchen, neue Fehler zu vermeiden und alte so gut wie möglich rückgängig zu machen. Da dies
selten ohne fachkundigen Rat zu bewerkstelligen ist, immer neue Grenzwerte und
"Expertengutachten" vieler Wissenschaftler (man beachte die Geldquellen der jeweiligen
Forschungen!) den Laien eher verwirren als ihm weiterhelfen, sollten Sie bei Bau- und
Umbaumaßnahmen einen erfahrenen Baubiologen oder baubiologisch versierten Architekten zu Rate
ziehen. Wichtig ist, dass nicht eine Teil sondern eine Gesamtlösung angestrebt und verwirklicht
wird. Was hilft es, das Formaldehyd aus Spanplatten zu verbannen, während weiter Fugendichtmittel
PCB oder Holzschutzmittel diverse Insektizide und Fungizide ausgasen? Oftmals ist mit einfachen
Mitteln eine finanzier- und machbare Lösung zu finden, wenn man weiß, was wann und wo verwandt
wurde und welche Halbwertzeit der Stoff hat - d. h., in welcher Zeit er nur noch halb so viel
Gift abgibt, sei es durch Diffusion, Abbau durch Pflanzen und Lebewesen (Menschen!) oder
Ablagerung und Reaktion mit anderen Stoffen.
Um Ihnen den Überblick über diese komplexe Thematik
zu erleichtern haben wir für Sie unter der Adresse http://www.tappeser.de viele Informationen,
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Arbeit bundesweit in der Messung und Bewertung von Schadstoffen und Strahlungen
aller Art, wie sie gerade in Wohnräumen und Büros auftreten.
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