wir haben ein älteres Haus gemietet. Das Dach war im Wohnbereich dicht und im Nebengebäude undicht. Insofern war es bekannt, dass das Dach gemacht werden muss. Aus verschiedenen Gründen hat der Vermieter es jedoch dieses Jahr nicht erledigen können (u.a. kam 2x das Wetter dazwischen).
Bei der aktuellen Wetterlage hat sich nun herausgestellt, dass sich der Dachzustand (über dem Wohnbereich) verschlechtert hat und jetzt Schnee vom Wind großflächig, unter den Ziegeln durch, auf den Dachboden getrieben wird. An manchen Stellen haben sich auch Schneehaufen bis zu 30 cm Höhe gebildet.
Im Bereich der alten Zugtreppe tropfte das Tau-Schneewasser runter, woraufhin wir die Bescherung auf dem Dachboden entdeckt haben. Wir haben dann den Schnee auf dem Dachboden zusammengefegt und weggeschippt um weitere Tropfstellen zu vermeiden.
Das Dach besteht nur aus der Holzkonstruktion und den Ziegeln. Es gibt keine Folie, keine Isolierung oder sonstige Dämmung am Gebälk. Auf der Geschossdecke (Holz) liegt eine Art Styroporplatten (ca. 2-3 cm dick) - nebeneinander. Diese sind nicht miteinander verbunden und haben auch keine Beschichtung. Feuchtigkeit wird aufgesaugt und geht irgendwann in die darunterliegende Holzdecke. Was kann man gegen den eindringenden Schnee unternehmen bis das Dach gemacht wird? Einfache, schnelle und kostengünstige Variante gesucht, die bis zur Dachsanierung die Schäden an der Decke (Holz - kein Beton oder Estrich), und dem darunterliegenden Wohnbereich verhindert - ohne das wir ständig Schneeräumung auf dem Dachboden betreiben müssen.
Vielen Dank im Voraus für gute Tipps.
