Ausbauarbeiten
nachträglicher Fliesenabschluss
Hallo liebe Experten,
wir haben Mitte des Jahres unser Neubau-Reihenhaus bezogen. Wir haben eine ganze Menge für Sonderwünsche in Bad und WC ausgegeben; insbesondere an den Fliesenleger. Wir haben uns rundumlaufend für recht dicke (1 cm) Wandfliesen, gefliest bis 1,2 Meter entschieden. Leider sind wir Laien und wurden aus unserer Sicht auch nicht umfassend beraten. Zwar hat man uns an den offensichtlichen Kanten und an den Schnittkanten Abschlussprofile angeboten, die wir auch gerne genommen haben (Aufpreis, aber kein Problem).
Leider hat uns niemand auf die Problematik der dicken Fliesen in Kombination mit der Fliesenhöhe hingewiesen. Wir empfinden den Anblick von oben auf die dicken Fliesen als sehr unschön und unseres Neubaus nicht würdig.
Nun lese ich immer wieder, dass man die Abschlussprofile nur während des Fliesens einbauen kann. Stimmt das? Gibt es keine Alternative? Kann ein Profi das nicht auch nachträglich anbringen? Natürlich gegen Bezahlung aber ohne die Fliesen zu zerstören.
Damit ihr wisst, wovon ich spreche, habe ich 2 Bilder angehängt.
Vielen Dank im Voraus für ein paar Vorschläge.
Grüße vom enttäuschten Fliesenlaien Tom aus Hamburg
... vielleicht wäre Beiputzen lassen eine Alternative.
So gibts zumindes keine Kante, auf der sich der Staub fängt.Wirkungsweise von einer Schiene?
Wie würde es ihnen Optisch gefallen, wenn hier auch eine Silberne Schiene eingebaut worden währe? Würde das wie ein Gürtel wirken, und einen Einschnüren? Oder sollte sie Farblich Passend zur Fliese sein? Als gerade, oder als Rondec (Wie ein viertelstab?)?
Oder hätte doch der Maler drauf hinweisen können, und fragen ob aufgeputzt (oder mit einer 6 mm Gipskartonplatte) werden soll? Oder einfach die Tapette schöner auf die Fliesenkante legen, und mitstreichen, dann Fällt es Optisch nicht mehr so auf!
Was währe OK gewesen? Auf einer Kante Bleibt Dreck liegen....... oder doch?Danke für die Kommentare. Beiputzen oder ... ... Gipskartonplatte wäre für mich nicht die Ideallösung gewesen. Es ist doch eigentlich Stand der Technik, einen vernünftigen Fliesenabschluss zu machen. Alles andere ist meiner Meinung nach ein Riesenaufwand und eigentlich nur da, um den "Fehler" des Fliesenlegers zu kaschieren.
Ich hätte mir im Nachhinein den Einbau einer farblich an die Fliesen angepassten Schiene mit Rundkante gewünscht. Als Alternative auch eine Chromschiene. Wäre zwar etwas viel Chrom. Aber besser als es jetzt ist.
Gibt es denn farblich passende Schienen mit Rundkante, die man nachträglich aufbringen kann?
Viele Grüße aus HamburgMit Stand der Technik hat das ... ... absolut nichts zu tun.
Da kommt dann der Nächste und erwartet auf den Sockelleisten (Bodenfliesen) mit dem gleichen Argument eine Abschlußschiene.
Fakt ist:
Nichts beauftragt, Fliesenleger hat also geleistet wie bestellt.
Unangenehm, ist aber so.
Ob es Schienen für nachträglichen Einbau gibt, müsste der Fliesenleger wisssen. Oder mal im Fliesenfachhandel nachfragen.Oder vielleicht doch? Moin Tom,
und Moin auch ans Forum!
Sicher kann man da auch was
(z.B. ein Viertelstabprofil in Farbe oder entsprechend des seitlichen Kantenprofiles)
nachträglich und optisch dezent
(mit dem richtigen "Uhrmacher"-Werkzeug)
anpassen und befestigen.
Die Größe der Kantenwirkung wird damit aber nur unwesentlich verringert. Nur die Draufsicht/ Ansicht wird etwas gefälliger.
Möglicherweise zeigt sich dann anhand der Schiene/ Leiste aber auch, wie gerade und eben beide Wandflächen oder die Wandseiten an der Ecke (wirklich) sind! (selbst bei gut eingehaltener Tolerenz)
Das sollte man sich vorher mal an einem Stück zur Probe ansehen.
Herr Peters hat recht, geschuldet ist nicht automatisch der (modernste) Stand der Technik.
Ich nehme aber auch an, Sie meinen die anerkannten Regeln der Technik.
Und diesbezüglich würde ich dann diese absolute Meinung nicht ganz teilen.
Der Maler hat sich hier aber doch sehr ordentlich (bis auf die Eckenspitze) ins Zeug gelegt.
Persönlich mag ich tapezierte und gestrichene Fliesenflanken generell aber auch nicht leiden.
Grüße aus HHDanke für die Hinweise Das sind ja tatsächlich ein paar Dinge auf die man achten muss. Ich habe mir die Antworten auch gut angesehen und bin mittlerweile auch fast der Meinung, dass es am besten wäre, die Fliesen mit einer Gipskartonplatte "einzubauen".
An Herrn Peters: da gibt es wohl ein Missverständnis. Ich habe hier von einem Beratungsfehler gesprochen nicht von einem Durchführungsfehler. Wenn ich mir für teures Geld Fliesen an die Wand planen lasse, kann man von einem Fachmann durchaus erwarten, dass man auf Schwierigkeiten und deren mögliche Abhilfe hingewiesen wird. Ich hätte selbstverständlich den Mehraufwand gezahlt. Aber einfach mal irgendwas an die Wand fliesen finde ich irgendwie blöd. So würde der Fliesenmann seine Kante auch nicht haben wollen, oder?!
Grüße aus HHüberlegung wieviele Punkte würde ein "Beratungsgespräch" nach ihrer Meinung beinhalten? Angefnagen bei der Fliese, deren Grösse und somit Fugenanteil, und wirkungsweise, sowie vor und Nachteile der Fugen, wenn man hierbei schonmal ist, das Verschliessen mit verschiedenen Fugenmörteln, Reaktionsharze oder Zementäre ....? CG2 oder grobere - mit Wasserabweisungsfunktion, oder ohne? Was b edeutet das eigentlich, und wie lautet der Prüfaufbah für z.B. cg2 ..... welche aussagekraft hat das!
Schienen im Eckbereich - hier gibt es auch ätliche Punkte .... Silicon im Anschlussbreich - oder MS Polymere - je nach Hersteller die unterschiedlichen Mischungen, und event. zugabe von Silber .....!
Vom Verlegemörtel erst gar nicht zu reden, aber Abdichtungsebene unterhalb der Fliesen, SDA- Werte usw.....
Und zum Schluss was sollte der Fliesenleger eigentlich sagen? Wenn sie Fliese drann machen lassen, sind diese 10 mm Dick plus 4 mm Kleberbett, also kommen sie vor den Putz! (Das müsste man auch so wissen)
Dann hätte der Maler, und nicht der Fliesenleger sagen können, das man das hier beiputzen kann, oder die Kante mitstreichen kann! Den wenn hier eine Schiene eingebaut ist, die abgestaubt wird, führt das ja auch nach Jahren zu event, Schleifspuren an der Wandfarbe! Auch ja, sollte das bündig gemacht werden, kann es sein, das es hier und dah mal ein wenig übersteht, spätestens beim zweiten oder dritten mal streichen, steht es um Auftragsstärke über!?! Müsste man darauf dann auch hinweisen? Oder sollte man dann lieber eine Wandbeschichtung nehmen, die nicht so oft neu gestrichhen werden muss, z.B. Ölfarbe, hat sich schon seit den 50er Jahren bestens bewährt (bis aufs aussehen)
Oder ganz einfach Fliesen bis an die Decke, dann gibt es die Probleme nicht!.... Die 'Vor und _Nachteile sollte jeder selber herrausbekommen!
Die obige liste ist noch ausbaubahr, mit Glasur oder ohne, und Reinigungsaufwand und und und
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