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nachträgliche kellerwandabdichtung von außen - handwerkeraussage unverständlich17.09.06
hallo werte bau-experten-gemeinde.
gestern hatte ich einen bau-unternehmer bei uns, der ein angebot für kellerabdichtung erstellen sollte.
doch zunächst die aktuelle situation:
- einfamilienhaus baujahr 1965
- an kellerinnenwand einige ausblühungen, jedoch keine "großen" feuchten stellen. http://foto.arcor-online.net/palb/alben/75/332575/1024_6532336236626234.jpg http://foto.arcor-online.net/palb/alben/75/332575/1024_3133393266353438.jpg
- kellerinnenwand ist im bereich unter dem erdniveau bereits um ca.4cm "aufgedickt" worden. zeitpunkt der maßnahme unbekannt. grund: vermutlich, um feuchtigkeit fern zu halten.
- ob drain-rohre vorhanden sind, ist unbekannt
- sockel im bereich über dem erdniveau (und etwas darunter) ist mit keramischen klinkern aufgemauert
- wandstärke: ca. 50cm http://foto.arcor-online.net/palb/alben/75/332575/1024_3933363065613936.jpg
- probegrabung hat ergeben, dass fundament (=kellerwand im bereich unter dem gemauterten sockel) aus beton gegegossen wurde und lediglich innen verschalt worden ist. daher natürlich aussen eine sehr unregelmäßige und unebene form
- von außen keinerlei abdichtung zu erkennen.
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nun wollten wir von dem bauunternehmer (maurermeister) eine erstberatung und ein angebot erstellen lassen.
sein vorschlag war:
1. aufgraben
2. unebene/poröse außenflächen des fundaments glatt herunterstemmen
3. mit kalkzememtputz glattputzen
4. bitumendickbeschichtung
5. perimeterdämmung vollflächig aufkleben
6. noppenfolie anlegen
7. wieder mit erdreich anfüllen
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er sagte uns aber auch offen, dass besonders der punkt 2 ziemlich zeit- und kostenaufwendig ist.
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was meint ihr dazu?
a) kann man die beschichtung auch auf die unebene/porösen flächen auftragen?
b) gibt es dann eine möglichkeit, die perimeterdämmung anzubringen?
c) kann man die perimeterdämmung evt. auch ganz weg lassen (ist im moment ja auch nicht da)?
d) wie stellt man sicher, dass feuchtigkeit nicht von unten kommt ?
wäre prima, wenn ihr uns helfen könntet.
eure
famile schulze
Name: gerd schulze
Nutzung? Kostengünstige Alternativen.17.09.06
Hallo Familie Schulze,
Zunächst ist es positiv, dass Euer Handwerker ehrlich sagt, dass das nicht so einfach ist und teuer werden kann.
Zu a) Jede Form der Abdichtung benötigt einen halbwegs glatten Untergrund. b) das gilt auch für die Dämmung. c) Natürlich kann man die Dämmung weglassen, aber lohnt sich der Aufwand dann überhaupt noch?
d) Entweder der Boden ist so, dass sich Wasser nicht stauen kann (z.B. sandig) oder man braucht eine Dränage.
Ob sich der Aufwand für eine ordentliche Abdichtung von außen lohnt, hängt davon ab wie die Kellerräume genutzt werden sollen. Wenn hier Wohnräume sind ist die Maßnahme sicher richtig, dann aber bitte auch mit Dämmung. Geht es nur um Lager- oder zeitweise genutzte Hobyräume würde ich eher mit etwas Feuchtigkeit Leben. Den abplatzenden Putz kann man vollständig entfernen und mit einem Sanierputz ersetzen. Das optische Problem ist damit gelöst. Sanierputz ist allerdings keine Abdichtung und an der erhöhten Luftfeuchtigkeit in den Räumen wird sich nichts ändern. Es ist eben ein kostengünstiger Kompromiss.
Viele Grüße, Ralf
Name: Ralf SchoenknechtE-Mail-Adresse anzeigenhttp://www.schoenknecht-architekten.de
nutzung: bastelwerkstatt,heizungsraum,lagerräume - unbeheizt17.09.06
hallo ralf!
vielen dank für deine schnelle rückinfo. die nutzung der räume: bastelwerkstatt,heizungsraum,lagerräume - unbeheizt
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wir haben jedoch vor, sockelbereich und fassade mit dämmung und klinkerriemchen zu versehen. und dann stellte sich die frage, ob man den keller nicht gleich "mit machen" sollte.
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wir wollen da nun keinen fehler machen, über den wir uns später tierisch ärgern würden...
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und schrittweise aufbuddeln, glattstemmen, abdichten könnten wir auch in eigenleistung machen....
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gruß
gerd schulze