Suchefunktion BAU.DE Forum Außenwände und Fassaden 3985: hart gebrannter Klinker und Hydrophobierung

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hart gebrannter Klinker und Hydrophobierung 11.03.08
Hallo,
ich informiere mich (immer noch) über Hydrophobierung und habe natürlich die Kritik bzw. Hinweise zu möglichen Frostschäden gelesen.
Folgende Fragen:
Spielt eigentlich die Klinkerart eine Rolle (weicher Stein oder hart gebrannter). Ich habe z.B. den DF Wuppertal von Hagemeister.
Wenn nach längerem Regen Stein und Fuge gesättigt sind und es kommt ein plötzlicher Temperaturwechsel (Frost), habe ich dann nicht die gleiche Gefahr von Frostschäden wie mit Hydrophobierung?
Außerdem dürfte doch bei einem zweischaligen Mauwerwerk das Austrockenen nach innen möglich sein, oder?
Vielen Dank für die Antworten
Viele Grüße
Name: Frank M  

  1. Eine gesunde Verblendung 11.03.08
    braucht das Zeug nicht.
    Und eine "kranke" Verblendung kann man damit den Rest geben.
    Frostschäden in Vollfugig erstellten Verblender sind nicht zu erwarten. Es können sich keine Wasseranreicherungen und in folge dessen Frostlinsen bilden.
    Warum soll den Hydrophobiert werden?
    Name: Mark Carden   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.sv-carden.de

  2. zu viele Ansätze bei der Bauwerksabdichtung 12.03.08
    Hallo,
    mein Verblendmauerwerk wurde nachträglich verfugt. Aber ich glaube nicht einmal, dass ich ein "krankes" Mauerwerk habe. Die Wetterbedingungen sind bei mir so extrem, dass einfach viel Wasser hindurch kommt. Und dann kommen vermutlich zwei Probleme zusammen:
    a) die Z-Folien sind nicht überall ordentlich ausgeführt und dicht (z.B. an den Ecken oder über den Fenstern nur auf Fensterbreite abgeschnitten)
    b) die horizontale Abdichtung bei der Auflage des Verblenders scheint nicht überall i.O. zu sein. Sonst dürfte das Wasser, was die Z-Folien durchlassen, nicht ins Innenmauerwerk laufen.
    Ich kann doch nicht an unzähligen Stellen das Mauerwerk öffnen und die Folie korrigieren. Genauso teuer und aufwendig ist die Erneuerung der horiz. Abdichtung.
    Ich bin wirklich ein bischen ratlos......
    Vielen Dank und Gruß
    Name: Frank M  

  3. zu viele Ansätze bei der Bauwerksabdichtung 12.03.08
    Hallo,
    mein Verblendmauerwerk wurde nachträglich verfugt. Aber ich glaube nicht einmal, dass ich ein "krankes" Mauerwerk habe. Die Wetterbedingungen sind bei mir so extrem, dass einfach viel Wasser hindurch kommt. Und dann kommen vermutlich zwei Probleme zusammen:
    a) die Z-Folien sind nicht überall ordentlich ausgeführt und dicht (z.B. an den Ecken oder über den Fenstern nur auf Fensterbreite abgeschnitten)
    b) die horizontale Abdichtung bei der Auflage des Verblenders scheint nicht überall i.O. zu sein. Sonst dürfte das Wasser, was die Z-Folien durchlassen, nicht ins Innenmauerwerk laufen.
    Ich kann doch nicht an unzähligen Stellen das Mauerwerk öffnen und die Folie korrigieren. Genauso teuer und aufwendig ist die Erneuerung der horiz. Abdichtung.
    Ich bin wirklich ein bischen ratlos......
    Vielen Dank und Gruß
    Name: Frank M  

  4. Eine Hydrophobierung 12.03.08
    wird den Stein selber Imprägnieren.
    Der Stein-Mörtel-Verbund wird weiterhin das Problem sein.
    Name: Mark Carden   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.sv-carden.de

  5. also könnte die Verfugung 12.03.08
    das Problem sein.
    Wieviel Wasser darf denn eine Mauerfläche von ca. 25m² ungefähr durchlassen?
    Dank und Gruß
    Name: Frank M  

  6. auch wenn das sicher wieder angegriffen wird 12.03.08
    Klinker werden in sehr vielen Fällen hydrophobiert (imprägniert) und eine gute Hydrophobierung wirkt natürlich auch in den Fugen (Mörtel oder was immer das auch ist)
    Aber ich warte schon auf die Aufschreie hier im forum
    Servus aus Bayern
    Name: Günther Bollinger   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.stein-pflege-bayern.de

  7. Natürlich wirkt das auf den Stein 12.03.08
    (sofern dieser keine Wannenartigen Narbungen hat, so dass Wasser drin stehen bleiben kann).
    Natürlich wirkt das auch auf die Fuge.
    Nur eben nicht auf den Steinfugen-Übergangsbereich. Hydrophobierungen schließen keine Abrisse und / oder Risse.
    Wenn es aber so ist, dass die Verblendung solche Schwachpunkte nicht aufweist, spricht auch nichts für eine Hydrophobierung. Außer für den Verkäufer oder den der es aufträgt.
    Leider haben Sie nicht mitgeteilt, wo die Vorteile liegen, insbesondere hinsichtlich der von mir benannten Schwachstellen.
    Name: Mark Carden   E-Mail-Adresse anzeigen   http://www.sv-carden.de
 

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