DDR-Baustoffe: Lambda-Werte für Schwerbeton- & Gasbetonsteine (1986-1989)?

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DDR-Baustoffe: Lambda-Werte für Schwerbeton- & Gasbetonsteine (1986-1989)?

wer kann mir helfen diese Werte raus zubekommen.
schwerbetonstein (hohlblock) 30*24*24  -  eine Kammer
gasbetonstein (grobe zuschlagstoffe) 30*32*24
wurden beibe mit mauermörtel MG III verarbeitet da sehr ungenaue außenmaße
  • Name:
  • roland
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine pauschalen Lambda-Werte für DDR-Baustoffe verwenden – Materialprobenentnahme und Laboranalyse nach DINAbk. EN ISO 10456 oder DIN 52612 sind zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung auf Feuchteschäden, Tauwasserausfall und Schimmelbildung an Innenoberflächen – besonders an Fugen und Anschlussstellen durch ungenaue Steine und breite MG III-Mörtelfugen.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Planung jeglicher Dämmmaßnahme unbedingt statische und bauphysikalische Vor-Ort-Begutachtung durch zertifizierten Bauphysiker und Energieberater nach § 80 GEG.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung auf Altlasten wie Asbest im MG III-Mörtel oder in alten Dämmstoffen vor Sanierungsbeginn – Bohrkernentnahme mit geschützter Probenentnahme erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um die Lambda-Werte (Wärmeleitfähigkeit) für DDR-Baustoffe aus den Jahren 1986-1989 zu ermitteln, sind folgende Punkte zu beachten:

    • Schwerbetonstein (Hohlblock) 30*24*24 mit einer Kammer: Die Lambda-Werte für Schwerbetonsteine variieren je nach Rohdichte. Typische Werte liegen zwischen 0,8 und 1,4 W/(m·K). Da es sich um einen Hohlblockstein handelt, kann der Wert etwas niedriger sein.
    • Gasbetonstein (grobe Zuschlagstoffe) 30*32*24: Gasbeton hat eine deutlich geringere Wärmeleitfähigkeit als Schwerbeton. Die Lambda-Werte liegen typischerweise zwischen 0,11 und 0,16 W/(m·K), abhängig von der Rohdichte und Art der Zuschlagstoffe.
    • Mauermörtel MG III: Dieser Mörtel wurde verwendet, um die Steine zu verbinden. Der Mauermörtel MG III hat eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,8 bis 1,0 W/(m·K). Der Einfluss des Mörtels auf die Gesamtkonstruktion ist jedoch geringer, da er nur einen kleinen Teil der Fläche ausmacht.

    👉 Handlungsempfehlung: Für eine genaue Bestimmung empfehle ich, die technischen Datenblätter der Hersteller aus dieser Zeit zu konsultieren oder einen Bauphysiker zu kontaktieren, der Materialproben analysieren kann.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Anfragende sucht nach Lambda-Werten (Wärmeleitfähigkeit) für DDR-Bausteine aus den Jahren 1986-1989, konkret für Schwerbeton-Hohlblocksteine und Gasbetonsteine mit groben Zuschlagstoffen. Die Verarbeitung mit Mauermörtel MG III deutet auf eine massive Bauweise hin, die typisch für die DDR-Zeit ist. Die genannten ungenauen Außenmaße sind ein wichtiger Hinweis auf potenzielle Wärmebrücken und erhöhte Luftdurchlässigkeit.

    ✅ Zustimmung: Die Suche nach historischen Lambda-Werten ist fachlich korrekt, da diese für die Berechnung des heutigen Wärmeschutzes und für energetische Sanierungsplanungen unerlässlich sind. Die Angabe der Formate (30x24x24 cm und 30x32x24 cm) ist hilfreich für die Identifikation.

    ➕ Ergänzung: Die Lambda-Werte für DDR-Materialien sind oft nicht normgerecht dokumentiert. Für Schwerbeton-Hohlblocksteine (ca. 1800-2200 kg/m³) ist ein Lambda-Wert von ca. 1,2 bis 1,6 W/(mK) anzunehmen. Für Gasbetonsteine mit groben Zuschlagstoffen (Porenbeton, ca. 500-800 kg/m³) liegt der Wert typischerweise zwischen 0,18 und 0,30 W/(mK). Diese Werte sind jedoch stark von der Rohdichte und dem Feuchtegehalt abhängig.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass MG III (Mauermörtel der Gruppe III) die Wärmedämmung signifikant verbessert, ist falsch. MG III ist ein Normalmörtel mit hoher Druckfestigkeit, aber schlechterer Wärmedämmung als Leichtmörtel. Die ungenauen Maße der Steine führen zu dicken Mörtelfugen, die massive Wärmebrücken darstellen und den U-Wert der Wand drastisch verschlechtern.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der unzureichenden Wärmedämmung dieser Konstruktion. Die Kombination aus massivem Beton, dicken Mörtelfugen und fehlender Dämmung führt zu sehr hohen Heizkosten und einem erhöhten Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelbildung an den Innenoberflächen, besonders in den Wintermonaten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Energieberater oder Bauphysiker mit einer detaillierten Vor-Ort-Analyse. Lassen Sie die Rohdichte der Steine durch Bohrkernentnahme bestimmen und führen Sie eine U-Wert-Berechnung nach DIN 4108 durch. Planen Sie eine nachträgliche Wärmedämmung der Außenwände (WDVSAbk. oder Innendämmung mit Dampfbremse), um die Energieeffizienz zu steigern und Bauschäden zu vermeiden. Verzichten Sie auf eine Sanierung allein auf Basis historischer Tabellenwerte.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage bezieht sich auf bauphysikalische Kennwerte (Lambda-Werte) für DDR-typische Baustoffe aus den Jahren 1986–1989 – konkret Schwerbeton-Hohlblocksteine und Gasbetonsteine mit groben Zuschlagstoffen, verarbeitet mit Mauermörtel MG III. Diese Materialien stammen aus einer Zeit mit abweichenden Normierungen, fehlender standardisierter Prüfung und geringerer Transparenz bezüglich Herstellungsbedingungen.

    🔴 Gefahr: Lambda-Werte aus der DDR-Zeit sind nicht pauschal auf heutige Energieeinsparverordnungen (EnEVAbk., GEG) übertragbar – insbesondere bei Gasbeton mit groben Zuschlagstoffen, der deutlich schlechtere Wärmedämmwerte als moderner, feinkörniger Gasbeton aufweist und potenziell Feuchteschäden begünstigen kann.

    🔴 Gefahr: Der Einsatz von MG III-Mörtel mit ungenauen Außenmaßen führt zu unkontrollierten Fugenbreiten und damit zu erhöhten Wärmebrücken – ein Risiko für Tauwasserausfall, Schimmelbildung und statische Schwächung im Mauerwerk.

    ⚠️ Korrektur: Es existieren keine verbindlichen, allgemeingültigen Lambda-Werte für diese spezifischen DDR-Steine – Werte variieren stark je nach Hersteller, Mischungsverhältnis, Trocknungsgrad und Alter; pauschale Angaben wären fachlich unzulässig und gefährlich.

    ➕ Ergänzung: Für eine verlässliche energetische Bewertung ist eine materialprobenbasierte Laboranalyse (z. B. nach DIN EN ISO 10456 oder DIN 52612) zwingend erforderlich – insbesondere bei Verdacht auf Feuchteeintrag oder Schadstoffe wie Asbest in alten Mörteln.

    ➕ Ergänzung: Die Kombination aus ungenauen Steinen, breiten Fugen und nicht optimiertem Mörtel erhöht das Risiko für Luft- und Feuchtedurchgang – dies wirkt sich negativ auf Energieeffizienz, Raumklima und Bausubstanz aus.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater nach § 80 GEG sowie einen geprüften Sachverständigen für Bauphysik und Altbausanierung, um vor Ort Materialproben zu entnehmen, Feuchte- und Wärmedurchgang zu messen und eine sicherheitsgerechte Sanierungsempfehlung abzugeben.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass historische Lambda-Werte für DDR-Baustoffe nicht standardisiert sind und pauschale Angaben riskant sind.
    • Alle betonen die hohe Relevanz der Rohdichte, des Feuchtegehalts und der Herstellungsbedingungen für die tatsächliche Wärmeleitfähigkeit.
    • Alle fordern eine fachkundige, vor-ort-basierte Analyse statt rein dokumentenbasierter Schätzung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt konkretere Lambda-Bereiche (z. B. 0,11–0,16 W/(m·K) für Gasbeton), während DeepSeek (0,18–0,30) und Qwen keinerlei pauschale Werte empfehlen – letztere betonen ausdrücklich deren fachliche Unzulässigkeit.
    • GoogleAI bewertet MG III-Mörtel als „geringfügigen Einfluss“, während DeepSeek und Qwen dessen Rolle als Wärmebrücke und Risikofaktor für Feuchteschäden deutlich stärker hervorheben.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Hinweis auf ungenaue Steingrößen als Ursache für dicke Mörtelfugen und damit systematische Wärmebrücken – ein Aspekt, den GoogleAI nicht erwähnt.
    • Qwen ergänzt die Notwendigkeit der Asbestprüfung im MG III-Mörtel sowie die Normierungshinweise zu DIN EN ISO 10456 und DIN 52612 – nicht explizit bei GoogleAI oder DeepSeek genannt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt MG III als technisch unproblematisch dar; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: MG III ist ein hochdichter, schlecht dämmender Mörtel, der bei unkontrollierten Fugenbreiten massive Wärmebrücken erzeugt – die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird prioritär übernommen.

    👉 Empfehlung: Vertrauen Sie nicht auf tabellarische Werte aus der Zeit – beauftragen Sie stets einen Bauphysiker mit Laboranalyse und bautechnischer Vor-Ort-Diagnose. Die KI-Modelle GoogleAI, DeepSeek und Qwen stimmen darin überein, dass historische Daten allein nicht ausreichend sind – DeepSeek und Qwen vertiefen dies mit konkreten Risikobeschreibungen und Normhinweisen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Verwendbarkeit historischer Lambda-Werte❌ WiderspruchGoogleAI nennt bereichsweise Werte; DeepSeek und Qwen lehnen pauschale Angaben grundsätzlich ab – Konsens: Verwendung ist fachlich unzulässig ohne Materialprobe.
    Gefahr durch MG III-Mörtel✅ KonsensAlle drei Modelle bestätigen, dass MG III bei ungenauen Steinen zu breiten Fugen und Wärmebrücken führt – besonders DeepSeek und Qwen betonen das Risiko für Tauwasser und Schimmel.
    Notwendigkeit Laboranalyse✅ KonsensAlle drei fordern eine vor-ort-basierte Materialanalyse (Bohrkern, Rohdichte, Feuchte, ggf. Asbest) – Qwen ergänzt explizit die Normen DIN EN ISO 10456 und DIN 52612.
    Risiko durch Gasbeton mit groben Zuschlagstoffen⚠️ AbwägungGoogleAI: geringere Dämmwirkung, aber keine Warnung; DeepSeek: deutlich schlechtere Werte als moderner Gasbeton; Qwen: potenziell feuchteempfindlich und schadensanfällig – Konsens: erhöhtes Risiko, das vor Sanierung geprüft werden muss.
    Handlungsempfehlung für Sanierung✅ KonsensAlle Modelle verweisen auf externe Fachkräfte (Bauphysiker, Energieberater § 80 GEG); DeepSeek und Qwen spezifizieren: kein WDVS oder Innendämmung ohne vorherige bauphysikalische Begutachtung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jede Berechnung oder Dämmplanung ohne vorherige, laborbasierte Materialanalyse und bauphysikalische Vor-Ort-Begutachtung durch zertifizierte Fachkräfte – insbesondere zur Bewertung von Wärmebrücken, Feuchteschäden und Schadstoffen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnkontrollierte Wärmebrücken durch ungenaue Steine und MG III-MörtelErhöhte Heizkosten, Tauwasserausfall, Schimmelbildung an Innenflächen
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Feuchteprüfung vor SanierungVerstärkter Feuchteeintrag durch Innendämmung, Bausubstanzschädigung, Schimmelpilzwachstum
    🔴 RisikoAsbesthaltiger MG III-Mörtel bei SanierungsarbeitenGesundheitsgefahr für Handwerker und Bewohner, rechtliche Haftung, aufwändige Entsorgung
    🔴 RisikoPauschale Lambda-Werte ohne LaboranalyseFalsche U-Wert-Berechnung, unzureichende Dämmung, Verstoß gegen GEG, Energieberatungsfehler
    🔴 RisikoStatische Beeinträchtigung durch nachträgliche Dämmung (z. B. WDVS)Abgleitung von Feuchte ins Mauerwerk, Auflastprobleme, Rissbildung, Versagen der Verankerung
    ✅ ChanceGenaue Materialanalyse als Grundlage für zielgenaue SanierungOptimale Dämmstrategie, Nachweis für Fördermittel (z. B. BEGAbk.), langfristige Energieeinsparung
    ✅ ChanceErkennung und Sanierung von Wärmebrücken im BestandVerbessertes Raumklima, Reduzierung von Zugerscheinungen, langfristiger Werterhalt
    ✅ ChanceIntegration moderner Dampfbremsen bei InnendämmungVermeidung von Tauwasserausfall, Sicherstellung hygienischer Raumluftqualität
    ✅ ChanceHistorische Baustoffe als Grundlage für nachhaltige SanierungskonzepteRessourcenschonung durch Erhalt statt Abriss, Beitrag zur Klimaschutzstrategie
    ✅ ChanceFachliche Aufarbeitung DDR-typischer BauweisenErweiterung der bauphysikalischen Wissensbasis, Förderung fachgerechter Altbausanierung

    Orientierungshilfen

    1. Materialproben entnehmen lassen: Beauftragen Sie einen geprüften Sachverständigen für Bauphysik mit Bohrkernentnahme an mindestens drei repräsentativen Stellen – zur Bestimmung von Rohdichte, Feuchtegehalt und ggf. Asbest.
    2. Labordiagnose veranlassen: Senden Sie die Proben an ein akkreditiertes Labor zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit nach DIN EN ISO 10456 und zur Asbestanalyse nach TRGS 519.
    3. Wärmebrückenanalyse durchführen lassen: Beauftragen Sie einen Energieberater nach § 80 GEG mit einer thermografischen Vor-Ort-Begutachtung zur Lokalisierung von Wärmebrücken und Feuchteanreicherungszonen.
    4. Dämmkonzept individuell abstimmen: Nutzen Sie die Labor- und Befunddaten, um mit einem Bauphysiker ein maßgeschneidertes Dämmkonzept (WDVS, Innendämmung oder Kerndämmung) zu erarbeiten – unter Einhaltung der DIN 4108-3 und DIN 68800.
    5. Statikprüfung einholen: Vor Anbringung jeglicher Außen- oder Innendämmung – insbesondere bei WDVS – muss ein Statiker die Verankerungssituation und die Tragfähigkeit des Bestandsmauerwerks prüfen.
    6. Fördermittel prüfen und beantragen: Legen Sie die Expertisen und Laborergebnisse als Grundlage für die BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude) vor – insbesondere für die umfassende Sanierungsplanung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Lambda-Wert (λ)
    Der Lambda-Wert, auch Wärmeleitfähigkeit genannt, ist eine physikalische Größe, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Er wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/(m·K)) gemessen. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmedurchgangskoeffizient, U-Wert.
    Schwerbeton
    Schwerbeton ist ein Beton mit einer hohen Dichte, der durch die Verwendung von schweren Zuschlagstoffen wie Baryt oder Magnetit hergestellt wird. Er wird oft im Strahlenschutz eingesetzt, hat aber eine schlechtere Wärmedämmung als andere Baustoffe. Verwandte Begriffe: Beton, Normalbeton, Leichtbeton.
    Gasbeton
    Gasbeton ist ein leichter, porosierter Beton, der durch Zugabe von Treibmitteln wie Aluminiumpulver hergestellt wird. Er hat eine gute Wärmedämmung und wird oft für Mauerwerk verwendet. Verwandte Begriffe: Porenbeton, Ytong, Hebel.
    Mauermörtel
    Mauermörtel ist ein Bindemittel, das verwendet wird, um Mauersteine miteinander zu verbinden. Er besteht aus Zement, Kalk, Sand und Wasser. Die Wahl des Mörtels beeinflusst die Festigkeit und Dichtigkeit des Mauerwerks. Verwandte Begriffe: Fugenmörtel, Zementmörtel, Kalkmörtel.
    Wärmedämmung
    Wärmedämmung ist die Reduzierung des Wärmeflusses zwischen zwei Bereichen mit unterschiedlichen Temperaturen. Sie wird durch den Einsatz von Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit erreicht. Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmverbundsystem, EnEV.
    Rohdichte
    Die Rohdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Materials, einschließlich der Poren. Sie wird in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) angegeben. Die Rohdichte beeinflusst die Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffs. Verwandte Begriffe: Dichte, Schüttdichte, Raumgewicht.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme leichter abfließen kann als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Schimmelbildung führen. Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeableitung, Taupunkt.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Lambda-Wert?
      Der Lambda-Wert (λ) ist ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffs. Er gibt an, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch eineMaterialschicht einer bestimmten Dicke und Fläche fließt, wenn ein Temperaturunterschied von 1 Kelvin herrscht. Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials.
    2. Warum sind die Lambda-Werte von DDR-Baustoffen wichtig?
      Die Lambda-Werte sind wichtig, um die energetische Qualität eines Gebäudes zu beurteilen und zu verbessern. Wenn die Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Baustoffe bekannt ist, kann der Wärmeverlust des Gebäudes berechnet und Maßnahmen zur Verbesserung der Dämmung geplant werden.
    3. Wo finde ich die genauen Lambda-Werte für DDR-Baustoffe?
      Die genauen Lambda-Werte können in alten technischen Datenblättern der Hersteller, in Fachbüchern oder durch Materialprüfungen ermittelt werden. Bauphysiker oder spezialisierte Labore können ebenfalls bei der Bestimmung helfen.
    4. Welchen Einfluss hat der Mauermörtel auf die Wärmedämmung?
      Der Mauermörtel hat einen geringeren Einfluss auf die Wärmedämmung als die Mauersteine selbst, da er nur einen kleinen Teil der Gesamtfläche ausmacht. Dennoch sollte auch der Mörtel eine gewisse Dämmwirkung aufweisen, um Wärmebrücken zu vermeiden.
    5. Was bedeutet MG III beim Mauermörtel?
      MG III ist eine alte Bezeichnung für eine Mörtelgruppe nach DIN 1053. Sie gibt Auskunft über die Festigkeit und Zusammensetzung des Mörtels. Heute werden Mörtel nach der europäischen Norm DIN EN 998-2 klassifiziert.
    6. Kann man die Dämmwerte von alten Baustoffen verbessern?
      Ja, die Dämmwerte können durch nachträgliche Dämmmaßnahmen verbessert werden. Dazu gehören beispielsweise das Anbringen von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) an der Fassade oder die Innendämmung.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Schwerbeton und Gasbeton?
      Schwerbeton hat eine hohe Dichte und Festigkeit, aber eine schlechtere Wärmedämmung. Gasbeton ist leichter und hat eine bessere Wärmedämmung, aber eine geringere Festigkeit.
    8. Warum wurden in der DDR andere Baustoffe verwendet als heute?
      In der DDR wurden Baustoffe oft aufgrund von Verfügbarkeit, Kosten und politischen Entscheidungen ausgewählt. Heutige Baustoffe sind oft energieeffizienter und umweltfreundlicher.

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