Suchefunktion BAU.DE Forum Alten- und behindertengerechtes Planen und Bauen 41: Bekomme ich Zuschüsse beim Umbau,bin verzweifelt

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Bekomme ich Zuschüsse beim Umbau,bin verzweifelt 29.05.01 07:00:09 GMT+2
Ich bin 26 Jahre alte und wohne bei meiner Mutter in einem Haus, was ihr zum Teil gehört. Da es ein Altbau ist, und im Garten sehr viele Treppen hat, die es mir fast unmöglich machen das Haus zu verlassen, wollen und müssen wir umbauen. Ich habe mich bereits an das Arbeitsamt, die Landeswohlfahrtsverband und das Sozialamt gewendet und keiner kann mir richtig sagen ob und welche Zuschüsse ich bekommen. Was soll ich nur machen ? Es wäre toll wenn mir da jemand aus eigener Erfahrung oder auch sonst einen Tip geben kann wo ich eine konkrete Auskunft darüber bekommen kann. Vielen Dank
Name: Tim Gassert   E-Mail-Adresse anzeigen  

  1. Hallo, Herr Gassert, 29.05.01 07:25:37 GMT+2
    gucken Sie sich doch die einzelnen Beiträge in der Rubrik Alten- und Behindertengerechtes Bauen an. Da sind ein paar Adressen angegeben, die Ihnen weiterhelfen könnten.
    Name: Lieselotte Tussing   E-Mail-Adresse anzeigen  

  2. Mal fragen bei... 29.05.01 07:26:55 GMT+2
    Finanzamt, Krankenkasse. Außerdem mal Fragen bei der Stelle, bei der auch die öffentlichen Mittel beantragt werden. Bei uns ist das die Kreisverwaltung.
    Name: HP

  3. Die Krankenkassen geben Zuschüsse 23.07.01 09:52:04 MET
    Sie müssen bei Ihrer Krankenkasse nachfragen. Die Krankenkassen geben pro Umbaumaßnahme soweit ich mich erinnerere 5.000,-- DM als Zuschuß bei direktem Bedarf. Dem Antrag auf Zuschuß muß jedoch die gesamte Planung des Umbaus, sowie eine aufgeschlüsselte Kostenschätzung (oder ein Angebot einer Fachfirma) beigefügt werden. Leider muß ich sagen, daß der Zuschuß von den Krankenkassen sehr gering ist, und ein behindertengerechter Umbau meistens erhebliche Kosten verursacht. Weitere Gelder wären nur über eine private Unfallversicherung möglich, wenn die Behinderung die folge eines Unfalles ist.

  4. Hallo Tim... 23.07.01 10:53:28 MET
    ..das kommt sicherlich auch auf die Art Deiner Behinderung an. Ich habe als Oberschenkelamputierter keine Hilfen beim Bau meines Hauses erhalten, kleinere Hilfsmittel eben selbst bezahlt. (KFZ dagegen kein Problem - hängt zwingend mit Berufstätigkeit zusammen, dann Arbeitsamt/Rentenversicherungsträger). Zumindest der Landeswohlfahrtsverband (Hauptfürsorgestellen) sollte doch in der Lage sein, mögliche Zuschüsse zu eruieren.
    Na ja, die binden halt alle ihre Beratungstätigkeit und Hilfen irgendwie an die Arbeitsstelle des Behinderten (mit ist klar auch warum)
       Zur Auskunft und Hilfe verpflichtet sind bei Fragen zur Schwerbehinderung so oder so *alle* öffentlichen Stellen - Ausnahmen sind hier eher die Regel :-((
    Den wichtigsten Grundsatz kennst du sicherlich schon: niemals ohne Bewilligung etwas bauen/kaufen, nachträglich gibt es keine Zuschüsse.
       Versuche es doch mal mit Deiner Frage in u.g. Link, einem sehr gut gemachten Behindertenforum. Die haben auch ein ganz ordentliches Archiv - evtl. wirst Du fündig.
    Eine Anfrage an die entsprechende Landesgeschäftsstelle des VdK könnte auch was bringen (?).
    Fragen über zinsgünstige Kredite bei den Landeskreditbanken (zumindest bei uns in Ba-Wü)
       Alles Gute und viel Erfolg!! Ulf
    Weiterführende Links:
      - http://www.cebeef.com/index1.htm
    Name: ulf.eberhard@web.de

  5. 1 x Link vergessen 23.07.01 11:16:54 MET

    Weiterführende Links:
      - http://www.vdk.de/

  6. Pflegekasse 23.07.01 11:23:06 MET
    Soweit Sie Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung sind, wäre das evtl. auch noch eine Anlaufstelle für eine Beratung, bzw. Zuschüsse. Dort wird man in aller Regel zumindest wissen, welche Töpfe angezapft werden können.
    Lassen Sie sich nicht abwimmeln. In Zeiten knapper Kassen werden Sie in vielen Fällen zunächst abschlägige Bescheide erhalten. Legen Sie im Zweifelsfall Wiederspruch ein, und lassen Sie sich den Termin für die Sitzung des Wiederspruchsausschusses nennen. Kündigen Sie an, dort mit Ihrem Anwalt erscheinen zu wollen. Das wirkt häufig Wunder.
    Ansonsten ist vielleich der Reichsbund noch eine Idee. Dort kümmert man sich seit einiger Zeit in Ermangelung von Kriegsopfern auch um Behinderte (und das klappt nach Erfahrung meiner Eltern auch recht gut).
    Name: Klaus-Peter Alde   E-Mail-Adresse anzeigen   ,
 

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