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Sonderbare Luftfeuchtigkeit auf dem Dachboden 9.01.04 Ich habe ein 150 Jahre altes Eichefachwerkhaus, das vom Keller bis zum Dach eigentlich trocken ist. Anfang Dezember stelle ich mehrere Kisten mit Büchern auf den Spitzboden (2.30 m Höhe). Das Dach ist zwar regendicht, aber als Absicherung gegen Flugschnee habe ich an dieser Stelle eine Bahn Dachpappe zwischen die Dachsparren befestigt ... 4 Wochen später sind die Bücher aufgequollen / die Seiten gewellt, als hätten sie im Wasser gelegen - andere Materialien auf dem Boden (die schon 2 Jahre dort stehen) zeigen keinerlei sichtbaren Feuchtigkeitseinfluß, das Eindringen von Regen ist auszuschließen, keinerlei Spuren von Wasser. Beim Messen der Luftfeuchtigkeit (es regnet seit 2 Tagen) mit einem simplen Hygrometer werden in der Wohnung 60%, auf dem ersten Dachboden 90%, auf dem Spitzboden 98% gemessen - nach 3 Tagen ohne Regen Absinken der Meßwerte auf dem Dachboden auf ca. 80%. Ein befragter Architekt hatte keine plausible Erklärung, für meine Vermutung, daß vielleicht die (in der Wohnung) erwärmten Bücher auf dem kalten Dachboden die Feuchtigkeit regelrecht angesaugt haben könnten, reichte sein Fachwissen nicht aus. Deshalb die Fragen: 1. Ist eine derart hohe Luftfeuchtigkeit auf einem Dachboden normal? 2. Warum haben nur die "frischen" Bücher sichtbare Schäden, aber nicht dort schon befindliche Bücher, Zeitschriften, Stoffe im Schrank etc.? 3. Wie läßt sich mit geringem Aufwand die Luftfeuchtigkeit so reduzieren, daß auch empfindliche Materialien gelagert werden könnten? P.S. Aus zuvor bewohnten Häusern - Dächer ebenfalls unisoliert - kenne ich ein derartiges Problem nicht. Ich kenne Feuchteprobleme mit Pappe und Papier nur von einem solchen Dachboden, wo durch Risse in den Ziegeln sich bei Regen dicke Tropfen unter den Ziegeln bildeten und teilweise abtropften ... Name: Uwe
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